Montag, 21. Mai 2018

Brief an Papst Franziskus


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Missbrauch: 7 Forderungen an Papst Franziskus

 

 

 

Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs.

 

 

 

 

Am Pfingstsonntag 2018 schrieb ich einen offenen Brief an Papst Franziskus, den ich hier veröffentlichte, doch davor stelle ich mich noch kurz vor.

 

 

 

Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael wurde mein Rufname) und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (NÖ) als Franz Alois Michael Gugler geboren. Ich war in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus und deswegen gründete ich als Künstler (ich war Schüler von Frau Prof. Matejka-Felden) die Kunstrichtung Kath.art (Kath. ist die Abkürzung von katholisch). 

 

 

 

 

Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich, mittlerweile bin ich (Stand 2018) im 63. Lebensjahr, auch nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker.

 

 

 

 

Im Gegenteil. Warum wurden in unserem Land bis dato immer nur die Falschen (wie z. B. Bischöfe und Äbte) mit staatlichen Ehrenzeichen für ihre so genannten Aufdeckungsverdienste bei den klerikalen Missbrauchsfällen überhäuft? Gerade diese Bischöfe und Äbte waren es doch die vertuschten. Als Betroffener habe ich jahrzehntelang mit viel Mut über diese Sachen den Kirchenoberen berichtet, doch leider löste ich damit aber immer nur Vertuschungsaktionen aus. Von der Kunst alleine konnte ich nicht leben, ich war auch Familienalleinerhalter (Gattin und 3 Söhne), also übte ich neben der Malerei auch andere Berufe aus. Fast alle Künstler haben einen anderen Brotberuf, die meisten gehen einem Lehrauftrag als Kunstlehrer nach, nebenbei malen sie. Ich war als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und einige Jahre als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach meiner jahrzehntelangen Aufdeckungsarbeit ließ man mich im ORF 2004 einen Aufruf in der Sendung Vera bei Frau Dr. Vera Russwurm machen (2003 machte ich ihn schon in TV Sendungen in Deutschland), dass sich endlich einmal viele Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollen, damit alle eine Entschädigung bekommen können.  

 

 

   

 

Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass 6 - 7 Jahre später die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden schossen, weil immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen und jeder Betroffene erhielt eine Entschädigung. Das war mein Verdienst. Davor erhielten zwar schon einige Opfer, und nur mittels Schweigegeldverträgen, minimalste Entschädigungen von Kardinal Schönborn. Auch ich erhielt im Jänner 2004 einen kleinen Betrag als Entschädigung von Kardinal Schönborn, aber nur mittels eines Schweigegeldvertrages:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber ich war auch der Stein des Anstoßes dafür, dass 2006 endlich der Begriff „Seelsorger als Täter“ im Gesetzestext Einzug fand. Deutschland zog darauf 2008 mit einer Gesetzesänderung nach und fügte ebenfalls im Strafgesetz den Begriff Seelsorger ein.

 

 

 

 

 

Seit 1999, der Gründung der großen Missbrauchskommission in Irland, schrieb ich Briefe an unsere ranghohen Politiker (auch an Kardinal Schönborn), dass wir in Österreich auch dringend so einer Kommission bedürfen.

 

 

 

 

Mit der Zeit, und Jahre nach meinen Briefen brachte diese irische Kommission bereits 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer zutage, dabei hat Irland nur 4 MIO Einwohner.

 

 

 

 

Jedes irische Opfer erhielt letztendlich € 65.000 als Entschädigung. 10 Jahre später, nachdem ich mittels unendlich vieler Schreiben auf die Notwendigkeit einer solchen Kommission in Österreich aufmerksam machte, damit alle Opfer auch zu Entschädigungen kommen können, wurde die Klasnic Kommission eingesetzt, dann folgte die Stadt Wien Kommission in Verbindung mit dem Weissen Ring und die anderen Bundesländer gründeten mit der Zeit auch irgendwelche Missbrauchskommissionen.

 

 

 

 

Eine einzige Kommission, wie ich sie seit 1999 auch bei uns einfordere kam bis dato (Stand 2018) leider noch nicht zustande. Als ich 1975 (vermutlich als Allererster) im Benediktinerstift Göttweig das Thema Groer stiftsintern zum Gespräch machte, und ab damals darüber eigentlich schon überall redete, wurde dennoch erst 20 Jahre später (1995), durch Herrn Dipl. Ing. Hartmann als Zünglein an der Waage, das Thema Groer ganz berühmt. Einige Medien habe ich schon in den 1970er Jahren auch darüber informiert, aber da war Groer eben noch kein "Promi", sondern ein kleiner Religionslehrer.  

 

 

 

 

Aber wie gesagt, erst 1995, also 20 Jahre später, als Groer als Kardinal ein Promi war, haben sich dann die Zeitungen dafür  interessiert. Ich kam auch dahinter, dass Angehörige des Konvents der Benediktiner aus dem Stift Göttweig mit den Betreibern von Kreuznet sehr eng kooperieren. Vor allem diejenigen aus dem Göttweiger Ablegerpriorat Maria Roggendorf (Göttweiger Benediktiner, ehemalige Groerschüler und aktive Groerverehrer, leben meist für einige Jahre in Roggendorf, dann gehen sie wieder zurück nach Göttweig und die nächsten ziehen in Roggendorf ein).

 

 

 

 

Niederösterreich stellt sich ja mitsamt seiner Politikspitze immer noch schützend vor Kardinal Groer und seinem Stift Göttweig, wird ja auch alljährlich in Göttweig das Europaforum abgehalten.

 

 

 

 

Und seit dem Jahr 2003 werden Feierlichkeiten, wo Groer immer nur als Unschuldiger bejubelt wird, unter dem Wohlwollen von Kardinal Schönborn, an Groers Grab abgehalten. Kurienkardinal Ratzinger hatte im Vatikan erklärt, wie es Schönborn auch nach längerem Leugnen letztendlich bekannte, dass die Vorwürfe gegen den Benediktiner Groer aus dem Stift Göttweig stimmen. 10 Jahre darauf (2008) schickt Herr Ratzinger als Papst Benedikt XVI. seinen Botschafter (Nuntius Fahrhat) an Groers Grab, wo dieser in einer Festrede Groer als Unschuldslamm hochjubelte. Als "Groer" Betroffener empfinde ich diese jährlichen Groer - Gedenkfeiern als permanente Retraumatisierung. Maria Roggendorf gehört zur Diözese Wien, der Kardinal Schönborn als Wiener  Erzbischof vorsteht, und Schönborn lässt dieses Schauspiel trotz meines alljährlichen Protests dagegen immer zu.

 

 

 

 

Die im Fall Groer vertuschende Freundschaftsachse zwischen Ratzinger und Abt Lashofer: Kurienkardinal Ratzinger war ab 1981 für sexuellen Missbrauch während der Beichte als Sachbearbeiter zuständig. Er wusste über Groer bescheid und er deckte ihn. Auch jetzt als Privatier im Vatikan gehört Herr Ratzinger zur Verantwortung gezogen. Er ist der grauslichte Obervertuscher, den die Kirche je hatte...... Groer hat aber während der Beichtgespräche oft seine Missbräuche an jungen Novizen (und anderen) gemacht, und das wusste Abt Lashofer seit den 70er Jahren (vermutlich war ich der allererste, der ihm davon Berichtete), und das wusste Anfang der 90er Jahre auch Schönborn, und es wusste viel früher von Abt Lashofer auch Kurienkardinal Ratzinger, der seit 1981 für solche Vergehen als Sachbearbeiter im Vatikan zuständig war. Kardinal Ratzinger agierte aber gegen das Kirchenrecht (er beugte es und schützte Groer), denn Kardinal Ratzinger und Abt Lashofer verband eine langjährige Freundschaft, die noch aus Ratzingers Zeit in Bayern her stammt.

 

 

 

 

Die Perversitäten Groers sollten, so lange es geht, vertuscht werden. Abtpräses Lashofer hatte auch immer beruflich in eigenen Arbeitskreisen mit dem damaligen Kardinal Ratzinger zu tun. Nachdem ich 1975 mit Abt Lashofer über Groer gesprochen habe, hat Jahre später P. Udo Fischer auch mit ihm über Groer geredet und 1991 hat noch ein Göttweiger Konventmitglied (Emmanuel Bauer) mit dem Abt über Groer gesprochen. Lashofer hat wie immer beschwichtigt, denn die Zungenküsse oder durch Drängen erzwungene gegenseitige Massage gehörten ja zum Göttweiger Kloster-Repertoire, sodass sie für Lashofer mit seiner Veranlagung nichts Abnormes darstellten.

 

 

 

 

Abt Lashofer war der Königsmacher, dass Groer Kardinal werden konnte. Lashofer arbeitete beruflich viel mit Ratzinger zusammen und diese Seilschaft deckte etliche Pädokriminelle innerhalb der Benediktiner, so wurde auch Groer letztendlich zum Schweigen verpflichtet und so lange es ging geschützt und der Abt von Göttweig stritt auch immer ab, etwas zu wissen.

 

 

 

 

Strafanzeigen gegen Groer wurden von den Behörden in Niederösterreich auch gekonnt verhindert.

 

     

 

 

Einen Mord aus dem Groerumfeld gab es auch, der als Selbstmord dargestellt wurde.

 

 

 

 

Ein ehemaliger Göttweiger Mitbruder erklärte Abt Lashofer, er habe gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung gewesen sei zur Bewältigung seiner Probleme.

 

 

 

 

Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil.

 

 

 

 

Auch mich wollte Groer sexuell missbrauchen, ich ließ es nicht zu, aber ich habe als Kandidat im Stift Göttweig wegen Groer 1979 zwei Selbstmordversuche gemacht (u. a. ein Sprung aus dem Rekreationsraum im Turmzimmer), daraufhin hat man mich ohne ärztliche Versorgung hinausgeschmissen.

 

 

 

 

Die Kirche spielte an mir ihr volles (oder ihr ganzes) Programm aus und das ist u. a. auch Inhalt meines Schreibens an Papst Franziskus.


   

 

 

Ich hatte einen großen Bekanntenkreis und so wurde ich kurz nach meinen Göttweigerlebnissen der jüngste Freimaurer Österreichs. Als ich aber schon nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet, bin aber im Herzen bis heute ein „Maurer“ geblieben, weil der ursprüngliche Sinn der Freimaurerei ja ein ganz anderer, eben ein sehr positiver und sehr schöner ist. In den 1980er Jahren malte ich einen großen Zyklus (über 60, teils sehr große Ölbilder) zur Freimaurerthematik mit dem Titel "Mozart der Freimaurer". Die Bilder wurden tlw. auch Logenintern ausgestellt. Wenn ich heute bedenke, dass ich solchen Mitbrüdern, wie z. B. Dr. Kurt Scholz, einem Mitglied der Klasnic Kommission (die einen ordentlichen fundamentalistischen Filz, dem Opus Dei, rund um die Kommission aufweist), dann würde mir bei einem Freimaurer-Bruderkuss sowieso nur schlecht werden.

 

 

 

 

 

Ich möchte auch noch zu einem anderen Mitglied der Klasnic-Kommission Stellung nehmen, nämlich zu Herrn Dr. Udo Jesionek (Präsident des Weißen Rings). Frau Werdenigg, die angebliche Missbrauchsfälle beim ÖSV (Österreichischer Schiverband) aufdecken wollte, sprach sich gegen die Aufklärung durch Frau Klasnic (und ihrer Kommission mitsamt Herrn Hösele) aus und wollte nur den Weissen Ring als aufklärendes Organ sehen. Wusste Frau Werdenigg nicht, dass der Präsident des Weissen Rings (Jesionek) ebenfalls Mitglied der Klasnic-Kommission ist? Zu Dr. Jesionek und mir folgendes: Ich wurde 1956 als Bastard geboren und deswegen war die Wiener Jugendwohlfahrt für fast 13 Jahre mein Vormund und sie hat ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig vernachlässigt. Früher waren alle unehelichen Kinder der Vormundschaft der Jugendwohlfahrt unterstellt, in meinem Fall war das die Wiener Jugendwohlfahrt. Sie blieb in meinem Fall höchst fahrlässig inaktiv. Alles was mir bis dahin passierte und in Folge mein weiteres Leben beeinflusste, ist nur die Schuld der Wiener Jugendwohlfahrt, die permanent wegsah und die sich bis heute weigert, Verantwortung dafür zu übernehmen. Ungefähr 2000 Heimkinder haben von der Stadt Wien eine Entschädigung erhalten, doch der Wiener Heimkinderskandal ist nur ein sehr, sehr kleines Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt. Die Summe der anderen Geschädigten, die wie ich auch alle kein Geld von der Stadt Wien erhalten sollen, geht in die Zigtausende. Jahrelang haben Stadtrat Christian Oxonitsch, dann seine Nachfolgerin Stadträtin Sonja Wehsely, Bürgermeister Dr. Michael Häupl und auch Dr. Udo Jesionek mein Anliegen hin und her geschoben und mit allen möglichen Mitteln versucht, eine ordentliche Aufarbeitung durch den Wiener Gemeinderat zu verhindern, weil es dabei ja um „Zigtausende“ Fälle gehen würde und nicht nur um einige tausend Fälle, wie bei den Wiener Heimkinderfällen. Frau Mag. Marianne Gammer vom Weißen Ring erklärte mir (noch vor Antritt ihrer Pension) warum man sich dieser Sache nie annehmen können wird: Der Weiße Ring wurde von Bürgermeister Dr. Häupl mit der Aufarbeitung der Heimkinderfälle beauftragt und eine noch viel größere Anzahl von Fällen, die das gesamte Versagen der Wiener Jugendwohlfahrt nach sich ziehen würde, sei für den Weißen Ring, der mit der Aufarbeitung der Wiener Heimkinder schon so überfordert ist, von vornherein unmöglich. So lehnte der Bürgermeister Dr. Häupl und die Wiener Stadtregierung bis dato die Aufarbeitung der anderen vielen skandalösen Fälle der Wiener Jugendwohlfahrt aus den letzten 7 Jahrzehnten permanent ab um weiteren Entschädigungszahlungen zu entgehen. Es hat sich bei den Wiener Rathausverantwortlichen punkto ehrlicher Aufarbeitung der Wiener Jugendwohlfahrtskandale (jetzt MA11) bis dato nichts geändert. Recht wird weiter gebogen, es wird weiter ordentlich vertuscht und gelogen. Der Büroleiter von Stadtrat Oxonitsch, Bernhard Mager, sagte mir auch immer, man könne mir unter den gegebenen Vorzeichen keine Entschädigung geben, aber die Vorzeichen zu ändern, dazu sei sein Chef, Stadtrat Oxonitsch auf Wunsch von Bürgermeister Häupl nicht bereit. Herr Mager sagte weiters, ich solle bedenken, was die Opposition (vor allem die FPÖ) dazu sagen könnte, wenn auch andere Geschädigte der Wiener Jugendwohlfahrt jetzt plötzlich Entschädigungen bekommen würden, so wie ich es fordere. Es gibt nur einen Gemeinderatsbeschluss für die Heimkinder der Wiener Jugendwohlfahrt als Geschädigte und auf die anderen Geschädigten der Wiener Jugendwohlfahrt wird das unter Bürgermeister Häupl nie ausgeweitet werden, weil es einfach dem Steuerzahler viel zu teuer käme (viel, viel teurer als beim Heimkinderskandal). Deswegen wird sich der Wiener Gemeinderat niemals dieses Themas widmen, so sehr ich auch darum kämpfe, es wird immer vergebens sein. Den Gleichheitsgrundsatz, alle Opfer anzuerkennen, wollte Herr Mager auch nicht anerkennen. Ich sprach auch ihn mehrmals persönlich darauf an. Ich sagte ihm auch, dass ich daran nicht glaube, habe ich doch in einem schon über 40 Jahre lang andauernden Kampf mit der Kirche, diesen Verein letztendlich doch zum Umdenken (zwar zu einem sehr seichten) und zu einem Schuldeingeständnis, die vielen Missbräuche betreffend, bewegen können. Ich habe die Kirche um einige Millimeter verrücken können, wer schafft so etwas schon in seinem Leben? Und den Kampf mit der Gemeinde Wien, so denke ich, werde ich mit der Zeit auch noch gewinnen und eine Entschädigung erhalten (und die anderen zigtausenden Geschädigten hoffentlich auch).

 

   

 

 

Nun explizit zu Dr. Jesionek und mir:  Nachdem der Weisse Ring für die Stadt Wien begann, die Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt zu entschädigen, nahm ich Kontakt mit Dr. Udo Jesionek (Präsident des Weissen Rings und auch zufällig Mitglied in der kirchlichen Klassnic-Kommission) auf. Er hat mich für eine Entschädigung mit der Begründung abgelehnt, dass die Gemeinde Wien laut Gemeindebeschluss nur für Heimkinder oder Kinder bei Pflegeeltern Entschädigungen bezahlt, nicht aber für all die anderen Betroffen der Wiener Jugendwohlfahrt. Dr. Jesionek wollte mit mir persönlich auch nie reden und er ließ von all seinen Mitarbeitern meine schriftlichen wie auch telefonische Terminansuchen immer abweisen. Später entschuldigte er sich in einem Brief dafür, wo er meinte, weil ich ja schon von der kirchlichen Klasnic-Kommission, der er zufällig auch angehört, bereits etwas erhalten habe, habe ich mich beim Weissen Ring nur an der Tür geirrt, denn zustehen würde mir von dieser Seite ja doch nichts. Als er dann nach langer Zeit dahinterkam, dass dem doch nicht so ist, wie er meinte, schwächte er die Rolle der Wiener Jugendwohlfahrt (mein Leben betreffend) sehr ab und vertrat die Meinung, eben einfach nicht zuständig zu sein. Dr. Jesionek hat mir aber eines angeboten, den Mündelakt, der vor über 60 Jahren von der Wiener Jugendwohlfahrt über mich angelegt wurde, für mich ausheben zu lassen. So bekam ich einen 150 Seiten starken Akt überreicht.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun zu meinem Brief an Papst Franziskus:

 

 

 

 

Am Pfingstsonntag 2018 schrieb ich einen offenen Brief an Papst Franziskus. Das Schreiben ist eine saftige Beschwerde über etliche Angestellte des Unternehmens Kirche, denn letztendlich ist der Papst auch deren oberster Chef. Also gehört er darüber informiert, was wirklich Sache ist. Es ist eine Schande, was sich Kardinal Schönborn seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet. Mein Schreiben enthält auch sieben Forderungen an den Papst in der Causa des klerikalen sexuellen Missbrauchs. Ich bin sicher, dass sich dann wieder einmal einiges in der Kirche tun wird, wenn mein eingeschriebener Brief im Vatikan eingelangt und gelesen worden ist.




Leider muss ich feststellen (ich erhoffte so ein Szenario nicht), dass auch nach drei Monaten noch immer kein Antwortschreiben aus dem Vatikan gekommen ist (am 21.5.2018 habe ich den Brief per Einschreiben abgeschickt und bis zum 21.8.2018 kam keinerlei Resonanz).
















An seine Heiligkeit Papst Franziskus

Palazzo Apostolico

00120 Citta del Vaticano, Rom

Italien


 

 

Eure Heiligkeit!


 


Ihr Gott soll die Liebe sein? Sie sprachen unlängst von der Perversion im kirchlichen Dasein angesichts des Leidens von uns, den klerikalen Missbrauchsopfern. Gestern, während der schönen und sehr berührenden TV Übertragung von Prinz Harrys Hochzeit, wo bei der kirchlichen Trauungszeremonie so viel von „Gott ist die Liebe“ die Rede war, dachte ich, dass es wieder einmal Zeit ist, dass ich ein Schreiben an Sie verfasse, welches ich diesmal aber gleich in Form eines offenen Briefes auf einigen meiner Blogs veröffentlichen werde. Ein früheres Schreiben von mir aus dem Jahr 2013 an Sie blieb unbeantwortet. Damit damals das Schreiben den Vatikan auch wirklich erreichen würde, habe ich es dreimal ausgedruckt, dreimal unterschrieben und dreimal aufgegeben, in der Hoffnung, dass wenigstens ein Brief davon auf Ihrem Schreibtisch landen könnte. Ihre Vorgänger, die ich schon Jahre davor anschrieb, reagierten leider auch nie. Ich wollte u. a. von Ihnen allen die Offenlegung des päpstlichen Visitationsergebnisses vom Stift Göttweig. Dieses Mal werde ich das Schreiben an Sie (das ich wie gesagt auch im Internet veröffentliche) nur einmal postalisch, aber dafür eingeschrieben, abschicken. Ich gehe dieses Mal davon aus, dass ich Glück haben werde, dass Sie das Schreiben auch erhalten und auch auf die am Ende dieses Schreibens gestellten sieben Forderungen von mir eingehen werden.


 

 


In Österreich wurde im Mai 2018 wieder einmal ein Fall „von Pfarrer geschwängert“ öffentlich bekannt, wo sich zum Glück auch die Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen eingeschalten hat, die über den Missbrauchsvorwurf, die Adoptionsfreigabe und die angebliche Eizellenentnahme ermittelt. Was taten Kardinal Schönborn und sein Sprecher, Dr. Michel Prüller, der von seiner Ausbildung her promovierter Jurist ist? Sie wiesen alle Vorwürfe in den Medien Anfang Mai 2018 ganz klar und mit folgenden Worten zurück: „Der betroffene Priester sei erst im April 1994 in die Erzdiözese Wien gekommen und könne erst danach im betroffenen Landesschulheim Dienst getan haben. Das sei knapp vor dem 17. Geburtstag der Betroffenen gewesen, strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“. Doch Gewalt ist keine Liebesbeziehung, wie nun auch die Österreichischen Frauenhäuser in einer Aussendung klarstellen.


 

 


Heiliger Vater, ich schreiben Ihnen, weil ich Ihnen anhand einiger Beispiele diese Unkultur von ärgsten öffentlichen Diffamierungen seitens Kardinal Schönborns (und seiner Sprecher, früher Leitenberger, jetzt Prüller) aufzeigen will, die Sie vermutlich Schönborn gar nicht zutrauen würden. Kardinal Schönborn ist absolut rücktrittsreif. Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 


In letzter Zeit war in Medien auch über vertuschten Missbrauch in Chile die Rede und dass Ihnen alle chilenischen Bischöfe den Rücktritt angeboten haben. Da ging es um einen Geistlichen, der durch sein Charisma zeitweilig großen Einfluss auf zahlreiche junge Katholiken, darunter mehrere spätere Bischöfe hatte. Diese Attribute hatte Groer auch (auf den in Österreich absichtlich unaufgeklärten Fall von Kardinal Groer komme ich noch später). Also, Missbrauch vertuscht, alle chilenischen Bischöfe treten zurück. Und was sagte Kardinal Schönborn erst 2016 bei einem Staatsakt im österreichischen Parlament? Er sagte: „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert, weil ich durch meine gegründete Ombudstelle für sexuellen Missbrauch immer über alle meine Täterpriester gut informiert war. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen (wie z. B. Herrn Michael Tfirst) durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen dadurch schwerst geschadet und ich habe sie verleumdet (und durch meine Mitarbeiter verleumden lassen), wo es nur ging. Heute kann ich mich bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und straffällig gewesen ist.“

 

 


Jahre vor Schönborns Rede im Parlament hatte ich eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn mit Dokumenten, Urkunden, Beweise, Sachlagen, Namen von klerikalen Tätern, wo Schönborn nur versetzte und vertuschte, auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Diese Anzeige wurde leider sofort mit der Begründung zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.


 

 


2010 brachte ich u. a. durch meine unzähligen Anzeigen gegen die Kirche auch den Erzabt der Benediktiner, Bruno Becker, von St. Peter in Salzburg zum Rücktritt. Einer seiner Mitbrüder von St. Peter schrieb einem 10jährigen Opfer mehre Briefe ins Internat, in welchen er betonte "Du sollst mein griechischer Götterknabe sein". Zurück zum Erzabt: Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim (Priesterseminar) in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Aufdeckungshomepage gegen die Kirche im Jahr 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wurde, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Angezeigt habe ich auch deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte, so wie ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.


 

 


Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Der Kardinal wurde über den Missbrauch ungefähr 2003 von einem hochadeligen Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen, Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies, und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn. Schönborn war es damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Das Opfer wurde öffentlich aufs ärgste verleumdet und so wanderte der Betroffene Ende 2017 aus Österreich aus. Auch das ist Schönborns Verdienst.


 

 


Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Ich sprang als Kandidat des Stiftes Göttweig (Groers Heimatkloster) 1979 wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Ich begann Bilder über die Missbrauchskirche zu malen und gründete die Kunstrichtung Kath.art. Göttweig wird von Mönchen geführt, die bis jetzt kein Bekenntnis über Groers Sauereien machten, ihn aber heilig sprechen lassen wollen.


 

 


Gegen Ende meiner erfolgreichen und jahrzehntelangen Aufdeckungsarbeit bei Kirchenmissbrauchsfällen, das war Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich noch in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“, ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland „taff“), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, und immer mehr Opfer gingen mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit. Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom gigantischen Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Aufwandsentschädigung (ca. € 20.000,-) von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" befunden. DIESE ARBEIT WAR LEIDER NOTWENDIG, denn nur diese war der Grund, dass es letztendlich überhaupt zu einer Klasnic-Kommission kam. Als es 1999 einigen sehr hartnäckigen Missbrauchsopfern in Irland gelang, den damaligen Premierminister Bertie Ahern zu überzeugen, dass er eine große und völlig unabhängige Untersuchungskommission einsetzen solle, kam er diesem Wunsch letztendlich nach. Seit damals begann ich, in unserem Land Politiker aller Couleurs zu sekkieren und zu überzeugen, dass wir ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen. Die Umsetzung sollte noch 11 Jahre dauern. Meine u. a. auch an Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte Gespräche mit dem Kardinal und empfahl diesem, eine Vertraute seiner Riege, die ÖVP Exlandeshauptfrau Klasnik, mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen. Zum Wunsch meiner Kostenrefundierung folgendes: Frau Klasnik bekommt jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt. Wie viel hat sie übrigens für ihre Arbeit von Kardinal Schönborn bis dato erhalten bzw. erhält sie immer noch? Als Frau Klasnic den Auftrag von Kardinal Schönborn für eine Kommissionsgründung, die in den Räumen von einer ihrer eigenen PR Agenturen bearbeitet werden soll, annahm, machte Frau Klasnic gleich einen Familienbetrieb daraus. Ihr Lebensgefährte, Herr Hösele, auch Agenturpartner von Klasnics Werbe- und PR Agenturen, wurde plötzlich zum Kommissionssprecher ernannt. Die engste Vertraute Kommissionsmitarbeiterin von Frau Klasnic, Frau Dörr verschaffte gleich ihrer Schwiegertochter als Sekretariatsmitarbeiterin einen Posten. Doch die Schwiegertochter hielt die Anrufe der Opfer nicht aus und so gab sie nach einiger Zeit den Posten wieder auf. Es hätte auch für diese Sekretariatsarbeiten sowieso nur psychologisch geschultes Personal genommen werden dürfen. Es hätte mich außerdem immer schon interessiert, wie die Klasnic-Kommission den Schlüssel der Refundierungsforderungen von  den Orden und Diözesen bezüglich meiner Täter verrechnete. Was wurden dem Stift Göttweig für meine beiden Selbstmordversuche im Stift verrechnet? Was war das Göttweig wert? Es waren u. a. nach meinem Sprung aus dem Turmzimmer lebenslängliche und jahrzehntelange orthopädische Probleme mit ärgsten Scherzen die Folge. Was war den Pallottinern meine Bulimie wert, was der Erzdiözese Wien das Pädophilennest meiner Heimatpfarre Breitenfeld in 1080 Wien mit all den Vergehen an mir, was den Schulbrüdern in der Volksschule Schopenhauerstraße die Missbräuche an mir?


 

 


Vor der Altkalksburger Vereinigung (Absolventen des Jesuitengymnasiums in Kalksburg) referierte Frau Klasnic, wie sehr sich die Kirche Österreichs mit 8 Millionen Euro wegen uns Opfer übernommen hat. Kurz darauf (2016) kaufte Kardinal Schönborn wieder für die Erzdiözese Wien drei neue Zinshäuser an. So fällt uns Opfern Frau Klasnic in den Rücken. Sie referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wegen uns Opfern (mit ein paar Tausendern pro Opfer) so sehr verausgabt hat. Frau Klasnic und Herr Hösele betreiben gemeinsam auch mehrere PR - Agenturen, also wissen sie auch, wie man Dirty Campainings führt. Also, Frau Klasnic referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wege uns Opfern so sehr verausgabt hat, aber so nebenbei kauft das schon an Grund und Boden sehr reiche Benediktinerstift Admont von der Wohnbaugesellschaft Buwog 276 Eigentumswohnungen. Und um weiter fest Grundstücksmanipulation zu betreiben hat die Kirche immer Geld zu Verfügung, aber für uns Opfer nicht. Wie anständig hätte mit diesem Betrag den Opfern wirklich einmal ordentlich geholfen werden können, wo noch dazu auch die Benediktiner in Österreich schon sehr viele Missbrauchsopfer fabrizierten.


 

 

 

(Nachträgliche Korrektur: Im obigen Absatz schrieb ich, dass die Entschädigungen der Klasnic-Kommission für klerikale Missbrauchsopfer 8 Millionen Euro betrugen. In der Schnelligkeit des Schreibens habe ich leider die 1 vor der 8 ausgelassen, denn es wurden ca 18 Millionen Euro Entschädigungen an Opfer ausbezahlt.)

 

 

 


Zur Zeit läuft ein Schadenersatzprozess im Missbrauchsfall rund um das Stift Kremsmünster vor dem Landesgericht Steyr (Oberösterreich). Betroffene kritisieren, das Stift verweigere Schadenersatz und Verantwortung. Das Stift dementiert und sagt, dass die Übergriffe außerhalb der Schulzeit erfolgt seien und verjährt seien.


 

 


Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig war und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel von Bundeskanzler Sebastian Kurz (dem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar). Dr. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet.


 

 


Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Seit damals mache ich darauf aufmerksam. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Das dies endlich aufhört, war ein Grund meiner Klage gegen das Stift Göttweig, doch von meinem Verfahrenshilfeanwalt wurde der Beginn des Prozesses gegen das Stift abgewürgt. Seit 2005 machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Bischöfe, Äbte, preisen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab. Ich zeige auf meinem Blog auch noch einige Fotos von dieser Sache und obwohl ich schon so lange Politiker und die Kirche selbst auf diese Missstände aufmerksam mache, gibt es bis heute keine Resonanz dazu, außer Schweigen. 2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde. Ein weiterer Grund meiner Klage gegen Göttweig war, dass sich Groers Heimatkloster endlich einmal auf seiner Homepage öffentlich dazu bekennen, dass Groer Täter war.


 

 

 

KURIER:………….Manchmal genügen wenige Worte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. "Es hat keine Verurteilung Groers stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Diese im Dezember 2014 getroffene Aussage von Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell, Oberösterreich, sind jene zwei Sätze, die Michael Tfirst den Kragen platzen ließen……..Tfirst ist anerkanntes Missbrauchsopfer von katholischen Geistlichen und versucht seit Jahrzehnten gegen das Vergessen und Verdrängen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Institutionen anzukämpfen……..Tfirst sieht sich selbst als Opfer des späteren Kardinals Hans Hermann Groër und will dessen Stammhaus, das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich, nun verklagen. Vor allem die – auch von der offiziellen Kirche unterstützten – Pilgerschaften zu Groers Grabmal in Maria Roggendorf, Niederösterreich, sind ihm ein Dorn im Auge……Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groers Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn. Dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3700 Euro. Dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben. An die er sich freilich nicht hält (Ende der Auszüge aus dem Artikel)…………


 

 


Das ist der ganze Wortlaut des im Artikel erwähnten Schweigegeldvertrages:  „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 

 


Im Kurierartikel meldete sich auch der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller zu Wort und sagte, dass ich damals, als mir im Jänner 2004 das Büro Schöborn die Entschädigung von € 3.700 zahlte, Groer noch nicht zum Thema machte. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. fast zwei Jahre vorher u. a. in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam. Außerdem ist die Feststellung, die hinter meinem Rücken seitens Kardinals Schönborn permanent öffentlich verbreitet wird (Briefe sind vorhanden) dass mir die Entschädigung nur aus sozialen Gründen gegeben wurde, so ein Schlag in mein Gesicht, wie man es sich kaum vorstellen kann. Danke Kardinal Schönborn! Warum habe ich dann so einen komplizierten Schweigegeldvertrag überhaupt unterschreiben müssen, wo die Rede davon ist, dass ich aufgrund der Missbräuche das Geld erhalte?

 

 


Zu meinem Sprung aus den Göttweiger Turmzimmer: Da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei. Auch der Rechtsanwalt von Kardinal Christoph Schönborn, Dr. Erich Ehn, verbreitete hinter meinem Rücken, dass alle meine Missbrauchswürfe von meiner Kinder- und Jugendzeit, die Kirchenleute an mir begingen, unglaubwürdig seien. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich dann aber nicht mehr gemeldet. Aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.


 

 

 

Auch über die extrem fiese Art des Einstreifens von Erbschaften der letzten beiden Göttweiger Klostervorsteher (Abt Luser und seines Vorgängers Abtpräses Lashofer) berichte ich auch anhand von Dokumenten auf meinen Blogs. Außerdem fallen alle paar Jahre bis dato Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das sehr, sehr, sehr reiche Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Als Nebenschauplatz stellte sich während dem Prozess heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß, von dem niemand im Stift etwas gewußt haben will (unabhängig davon darf ein Ordensmann eines monastischen Ordens gar keinen Besitz haben). Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar. Als ich Anfang Mai 2010 vor der Klasnic-Kommission referierte sagte ich u. a. auch, dass sofort umfangreiche Untersuchungen im Stift Göttweig eingeleitet werden sollten, denn es wurden weitere Beschwerden von Opfern bekannt, die gegen einen sadistischen Prügelpater aus dem Sängerknabenkonvikt erhoben wurden, wo es sich noch dazu um nicht verjährte Fälle handelte. Die Opfer hatten Angst, damit in die Öffentlichkeit und vor Gericht zu gehen, standen ihre Familien in wirtschaftlicher Abhängigkeit des Stiftes als Forst- oder Weingutarbeiter, mitsamt Dienstwohnungen, usw. Jener Pater aber wurde vom Stift permanent gedeckt. Auch von Kardinal Schönborn, der ihm sogar später eine Pfarre in Wien gab, obwohl ich ihn mittels Emails 2009/Anfang 2010 über diese Sache informierte. Jener Pater hatte sich außerdem auf Wunsch von Abt Lashofer von einer vermeintlichen Erblasserin für das Stift adoptieren lassen, das Stift und Abt Lashofer erbten also wieder. Der Pater, der sich nur für eine Erbschaft adoptieren ließ, war im Knabenkonvikt tätig und dabei prügelte er die Kleinsten der Kleinen oft blutig. In dem Verfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht, wo es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung ging, aber auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will, entschlug sich jener Pater, der auch für die Finanzen als Kämmerer im Stift zuständig war, der Aussage. In einem „Erpressermail“ an jenen Pater schreibt Abt Luser, dass sich jener im Sinne des Stiftes auch in der Causa „Pflichtanteil“ zu positionieren habe, sonst gäbe es keine Pfarrübernahme in Wien. Diesbezügliche Dokumente und Beweise veröffentliche ich auf meinen Blogs. Unter dem erwähnten Pflichtanteil ist sicher ein Anteil der Erbschaft gemeint, für die er sich extra als Finanzverantwortlicher des Stiftes und auf speziellen Wunsch von Abt Clemens Lashofer adoptieren ließ. Weiters ist in diesem Mail von Abt Luser zu lesen, dass Schönborn in dieser Sache auch schon informiert wurde (und schon wieder ist Kardinal Schönborn in einer Vertuschungssauerei involviert, noch dazu, wo ich auch Schönborn über den Prügelpater schon 2009/Anfang 2010 informierte).


 

 


Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und dem Göttweiger Abt Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen. Wie gesagt wurden leider so einige Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt. Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs und vor allem der ÖVP Niederösterreichs. Ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt.


 

 


Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar. An Groers Grab sind auch schon sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden.

 


 


Kardinal Schönborn sagte einmal über einen gerichtlich verurteilen Priester, nachdem bekannt wurde, dass er bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte: „Das kann doch passieren“: Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat den 85jährigen Priester Msgr. G. verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert". Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die Salzburger Nachrichten - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren. Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Msgr. Kurt Gröger war sein Name! Noch einmal: Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen.


 

 


2011, nach fast einjährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte ich mich bei der Kommission, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber Entschädigungen durch die Kommission erhalten. Kommissionsmitglied Feichtlbauer mailte mir darauf folgende Antwort: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“ Die einige Monate von Kardinal Schönborn nach der Installierung von der „Kommission-Opferschutz“ (auch genannt Klasnic-Kommission) ebenfalls ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, ist die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer. Dieser, im Hintergrund agierenden ZUSATZ-Kommission mit Opus Dei Mitgliedern, gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an, wie z. B. der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, die Leiterin der Finanzkontrollstelle der Erzdiözese Wien, Frau Mag. Rita Kupka-Baier (ebenfalls Mitglied beim Opus Dei), usw an..... Wenn also laut Dr. Feichtlbauer die Kirche für die Verfolgung der Täter zuständig sein solle und in jener Stiftung Opferschutz bereits ranghohe Kirchenleute die Proponenten sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich! Aber alles uns Opfern gegenüber ist ja nur ein abgekartetes Spiel, und der OPUS DEI Filz rund um die Klasnic-Kommssion ist enorm, neben dem Opus Dei Bischof Küng sitzen noch mehr Opus Dei Leute in seiner Stiftung Opferschutz Mannschaft. In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000. In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer. In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato ca 1.700 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet. Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken nur ca. 950 Opfer gemeldet. Die Zahl 950 ist schon einige Jahre alt, vermutlich es einige mehr sein, aber bei diesem menschenunwürdigen Procedere sicher nicht viel mehr.

 


 


Ich wurde schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich war ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner probierte es bei mir in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte, denn dort war Schönig oft zu Gast. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Als ich begann, auf meinen ersten Homepages und Blogs über meine klerikalen Täter zu berichten, meldeten sich immer Betroffene dieser Täter bei mir. So auch einige der prominenten „Kirchenikone“ Zirkuspater Heinzpeter Schönig vom Orden der Pallottiner aus Deutschland. Er hat Michael und Corinna Schumacher getraut und im Zirkuszelt des Zirkus Roncalli (vor dem Wiener Rathaus) taufte er eines der Kinder von Zirkusdirektor Bernhard Paul. Vor einigen Jahren sprach ich Herrn Paul, als er mit seinem Zirkus wieder einmal in Wien war, auf Pater Schönig an und er sagte, dass doch jeder wusste, dass Pater Schönig pädophil war, und dass es ja eine Tochter war, die er damals bei ihm taufen ließ, also war für ihn keine Gefahr in Verzug. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Ich gab den Missbrauchsvorfall von P. Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern) bekannt, doch es wurde nichts getan. Und die Pallottiner zogen ihn nicht von seiner priesterlichen Tätigkeit ab. Pater Schönig war im deutschsprachigen Raum der herumreisende „Zirkuspater“ und dabei führte er ein Doppelleben. Er hatte eine Privatwohnung, von der jeder seiner Mitbrüder wusste, und sie wussten auch, dass er dort permanent mit so genannten „Strichjungen“ Sex hatte. Ich vermute Pater Schönig war der größte vertuschte klerikale Pädophilenskandal Deutschlands.

 

 

 

(Nachträgliche Korrektur: Im obigen Absatz schrieb ich, dass ich vor einigen Jahren Herrn Paul, als er mit seinem Zirkus wieder einmal in Wien war, auf Pater Schönig ansprach und er darauf sagte, dass doch jeder wusste, dass Pater Schönig pädophil war, und dass es ja eine Tochter war, die er damals bei ihm taufen ließ, also war für ihn keine Gefahr in Verzug. In der Schnelligkeit beim Schreiben des Briefes habe ich leider ausgelassen, dass Herr Paul sagte, Pater Schönig war ein Pädophiler der nur auf Buben stand und somit war ja bei seiner Tochter keine Gefahr für einen Missbrauch gegeben.)

 

 

 

 

Ich wurde 1956 als Bastard (also unehelich) geboren, und ich wurde nur deswegen als Kind und Jugendlicher mehrmals von katholischen Kirchenleuten sexuell missbraucht, auch von Zirkuspater Schönig. Er und die anderen haben mich als Opfer ausgesucht, weil diese Täter des Klerus wussten, dass hinter mir niemand stand, ich hatte niemand. Es war der Horror. Es ist, wie wenn ich den dritten Weltkrieg erlebt hätte, es ist, als ob ich viele Weltkriege hintereinander erlebt hätte, und ich habe all diese Weltkriege überlebt. Pater Schönig hat bei mir BULIMIE ausgelöst, an der ich lange leiden sollte. Doch über das Doppelleben dieses prominenten Paters sollte für die Öffentlichkeit immer Stillschweigen herrschen und die Pallottiner versuchten es lange, so zu tun, als ob es „die Ikone“ Pater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte. Obwohl ich die Ordensleitung der Pallottiner mehrmals darum bat, über das abartige Treiben ihres P. Schönig auf ihrer Homepage zu berichten, taten sie so, als ob es den Zirkuspater Schönig nie in ihren Reihen geben hätte. Aber ein kryptisches Statement der Pallottiner an mich war: „……….Pallottiner erkennen grundsätzlich Leid des Opfers an! Bei einer Geldforderung steht die Anerkennung des Leids des Opfers nicht im Vordergrund. Deshalb lehnen die Pallottiner grundsätzlich Geldforderungen ab……….“ Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über einer Million Euro in Wertpapieren und Gold. Die frommen Pallottiner erbten. Davor lieferten sich Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Wir Schönigopfer taten uns zusammen, um von dem Privatvermögen Schönigs, das nun die Pallottiner besitzen, eine Schmerzensgeldsumme zu erbitten. Das wurde abgelehnt. Pater Helmut Scharler (der auch zugleich Psychotherpeut ist), vermittelte mich viel später an den Rechtsanwalt der Pallottiner, Herr Dr. Janko Jochimsen. Im Telefonat, das zwischen mir und dem Pallottiner-Anwalt 2011 stattgefundenen hat, sagte jener zu mir, dass er davon ausgehe, dass ich mich doch nicht mehr genau an diese Geschehnisse vor vielen Jahren erinnern würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbiete und dass auch andere Schönig-Opfer mit Ordensangehörigen schon in Verhandlung waren. Außerdem habe auch ich als erster den Fall Schönig kirchenintern in den 1970er Jahren publik gemacht. Und dass mir aufgrund meiner Homepage im Lauf der Jahre schon einige weitere Opfer des Zirkuspaters aus Deutschland schrieben, war für den Pallottiner-Anwalt auch kein weiterer Anlasspunkt, mir Glauben zu schenken. Er meinte, da ich diese Meldungen ja nur anonymisiert bekannt gab, dass das deswegen meine Glaubwürdigkeit nicht stärkt. Darauf sagte ich ihm, dass einige Pallottinerbrüder von Opfern auch schon direkt (wegen Missbräuchen durch P. Schönig) kontaktiert wurden, darauf sagte Dr. Jochimsen, dass er davon nichts weiß, und er muss erst Pater Vizeprovinzial Scharler diesbezüglich fragen. Ich sagte weiters, dass sogar der Bistumsbeauftragte, Herr Dr. Otto Kocherscheidt (ein pensionierter Richter) von einem Opfer kontaktiert wurde, doch anscheinend war den Pallottinern auch das vollkommen egal, da sie auch das negierten und anscheinend weiter vertuschen. Rechtsanwalt Dr. Jochimsen steht der Kanzlei URIOS vor. Dort ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Beratung von katholischen Ordensgemeinschaften. Vor allem auf die Ökonomie wird da viel Wert gelegt. Gut, jemand, der die hohen Summen der Pallottiner und eventuell auch deren Liegenschaften veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner auch alles tun, damit ich, und auch die anderen Opfer von Zirkuspater Schönig, als völlig unglaubwürdig dargestellt werden. Als ich mich bei der deutschen Rechtsanwaltskammer über Dr. Jochimsen beschwerte, antwortete mir diese, dass Dr. Jochimsen in Deutschland nicht als eingetragener Anwalt geführt werde. Wie lange da die Pallottiner, auch mit der Unterstützung ihres jetzigen nicht eingetragenen Rechtsanwaltes, auf „Nichtwissen“ und „nicht ahnen können, dass ihr P.Schönig so war“, noch spielen können, weiß ich nicht. Denn die Zahl der Schönigopfer, die sich melden, wird immer größer. Auf jeden Fall ist das so etwas von menschenunwürdig, und diese Vertuscher können noch immer alles tun, was sie wollen! Glauben diese Priester eigentlich noch an etwas anderes, außer dass es sich bei ihrer Kirche nur um die größte Machtsache der Welt handelt und dass es immer um noch größere Geldgewinne für die katholische Kirche (dem weltweit größten Wirtschaftsunternehmen mit dem Markenartikel Jesus) geht? Aber ich bin auch in dieser Sache sicher, dass die Wahrheit siegen wird, und das werde ich noch erleben. 2010 schrieb Pater Helmut Scharler, damals noch Vizeprovinzial, in einem Mail (allerdings nicht mir persönlich) folgendes: „…….Zu Herrn Tfirst möchte ich sagen, dass für uns die erste Priorität nicht das Geld ist. Es geht vielmehr darum, dass unsere Experten sagen, dass mit Geld allein letztlich nichts ausgerichtet wird. Auch mit einer großen Summe ist es nicht mehr möglich, etwas Geschehenes wieder gut zu machen. Und: Wie will man die Höhe bemessen? Und was ist mit all den anderen, die nicht an die Öffentlichkeit gehen und sie aufbringen, um gegen eine Gemeinschaft vorzugehen? Sind es immer nur die Lautesten, die alles bekommen? Es braucht hier ein faires Vorgehen. Wir werden das anfangs November für uns Pallottiner zusammen mit unseren Experten festlegen. Bis jetzt gilt, dass wir das Gespräch suchen, um uns das Vergangene anzuschauen. Dann können wir Therapie anbieten. Geldverhandlungen gehören nicht zur Aufarbeitung! „Wiedergutmachungssummen“ sind ein juridisches Mittel (kein psychologisches), und sie müssen dort angesiedelt werden, wo es Richter, Angeklagte und eine Prozess-Ordnung gibt. Ein klares Vorgehen hilft dabei. Mir tut es leid, dass das mit Herrn Tfirst so gekommen ist, aber eine Entschädigung kann es nur über die Rechtssprechung geben. Einen herzlichen Gruß aus Friedberg, Helmut Scharler……………(Mail Ende)“. Dazu mein (Michael Tfirst) Statement: Pater Schönig starb 2003, gegen einen Toten kann man keinen Prozess mehr führen. Dass Pater Schönig den letztlich tödlichen Herzinfarkt erlitt, hatte mit meinen Aufdeckungen seiner Schandtaten zu tun und dass ich überhaupt der Aufdecker dieses klerikalen Riesenmissbrauchskandals Deutschlands war. Davor wurde immer alles seitens des Ordens völlig abgestritten. Zu der Problematik von Pater Scharler, wie man denn nur die Höhe einer möglichen Schadenssumme bemessen könne, kann ich nur sagen, mir hätte es geholfen, hätte ich nur irgendwann meine Schulden zurückzahlen können (ich hatte es wegen den Missbräuchen auch schwer genug ein halbwegs wirtschaftliches Leben führen zu können, also wäre in meinem Fall eine halbwegs angemessene Entschädigung auch begründet gewesen und das wäre auch notwendige Hilfe gewesen. Ich machte immer überall darauf aufmerksam, auch bei Abt Lashofer, der mir letztendlich im Jahr 2000 versprach, finanziell zu helfen, das ganze fiel dann aber extremst gering aus. Auch Frau Klasnic erklärte ich, was ich bräuchte, sie ging aber nicht darauf ein. Zurück zum Mail von Pater Scharler, in dem er mich aber als Jemand darstellt, der laut schreit, damit nur er etwas bekomme. Das ist eine große Frechheit, denn gäbe es solche Altruisten wie mich nicht, dann wäre der ganze Kirchenmissbrauchsskandal nicht bekannt geworden. Ein ganzes Leben habe ich als Betroffener etlicher Kleriker damit zu tun gehabt, habe mich dadurch ärgsten Diffamierungen ausgesetzt, habe jahrzehntelang Retourkutschen erhalten die kaum auszuhalten waren, dennoch habe ich immer weiter darüber geredet, Lawinen habe ich über Jahrzehnte ausgelöst, Fälle aufgedeckt, Rücktitte prominentester Priester verursacht, nach Aufklärung und Kommissionen gefordert, alles Jahrzehnte vor einer Klasnic-Kommission. Und das Ganze hat mir bis dato von der Kirche nur „Peanuts“ eingebracht und Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich (seit März 2018 bin ich schon im 63. Lebensjahr) auch nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker, sondern nur bösartigste Nachrede. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen immer schon weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle.


 

 

 

Doch bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2018 sind das schon 37 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch alle. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst.


 

 


Nun zu meinen Forderungen:


 

 


1. Heiliger Vater, bitte setzten Sie diesem entwürdigendem Schauspiel endlich ein Ende und deswegen fordere ich von Ihnen, dass Sie ein weltweit rechtsethisches Entgegenkommen seitens der Kirche mittels einheitlicher finanzieller Entschädigungen an alle Missbrauchsopfer ermöglichen. Denn alleine so wie das in Deutschland abgeht, ist ja schrecklich.


 

 


2. Des Weiteren fordere ich von Ihnen, wie schon in meinen vorangegangenen Schreiben an Sie die Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig und dass Sie endlich die notwendige Weisung erteilen solle, dass die wegen Missbrauch angeklagten Klöster usw., die immer auf Verjährung pochen, auf diese Verjährung endlich einmal verzichten sollen.


 

 


3. Weiters fordere ich Sie auf, dass Sie die Diözesen in Österreich veranlassen, dass diese die Kosten der Opfer, die bereits aufgrund von klerikalen Missbrauchstätern eine monatliche Verdienstentgangsrente vom Staat durch das Verbrechensopfergesetz beziehen (ich schätze einmal, bis dato sind es 50), die Kosten endlich vom Staat zu übernehmen. So billig, wie die Kirche bis jetzt in Österreich bei den Missbrauchsfällen davongekommen ist, das soll endlich nicht mehr weiter möglich sein.


 

 


4. Das, was sich da an Groers Grab abspielt, endlich auf oberste Weisung einzustellen.


 

 


5. Und bitte veranlassen Sie, dass meine Kosten für meine jahrzehntelange Pionierarbeit und als Vorreiter in diese Dingen bei den klerikalen Missbrauchssachen transparent wurden, endlich an mich refundiert werden.

 

 


6. Verdreifachen Sie bitte die geringen Entschädigungen aller behandelten Opfer der Klasnic-Kommission.


 

 


7. Setzen Sie Kardinal Schönborn ab wegen seinem falschen Verhalten uns Opfern gegenüber, seinen Versetzungen von Täterpriestern und seinen Vertuschungen, so wie seinen permanenten öffentlichen Diffamierungen von Opfern, die sich in die Öffentlichkeit trauten, wie jetzt im letzten Fall wo er verkünden ließ (siehe den Anfang dieses Briefes): „……..strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“…….“ Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 

 


Mit freundlichen Grüßen


 

Michael Tfirst

 

 

 

 

 

Erläuterungen:





















Wie schon erwähnt finden auch die großen Europaforen immer im Stift Göttweig statt und ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig. Auch Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". In Medieninterviews spricht Frau Garanca über "Me Too" in der Opernwelt, dass ihr das zum Glück nicht passiert ist, und über den österreichischen Sport, dass da ja auch einiges zu Tage kommt. Frau Garanca's Timbre ihrer Mezzosopranstimme ist meiner Meinung nach zurzeit das Beste weltweit, eine Spur feiner und besser als das von Frau Netrebko. Aber was alles Grausliches im ehrenwerten Stift Göttweig, wo Frau Garanca immer auftritt, passierte, (Groer war nicht der einzige Täter, denn es waren im Lauf der Zeit etliche wo immer alles von den Äbten, vor allem von Abt Lashofer, gekonnt vertuscht wurde), gibt es dazu keine Meinung von Frau Garanca?


































Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.

 

  

 

 

 

 

Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“










Kardinal Schönborn hat früher Entschädigungen (etliche auch im großen Pädophilenskandal von Bad Goisern) hergegeben, um die sexuellen Missbrauchsopfer mittels illegaler Schweigerverträge mundtot zu machen. Das ist von Haus aus für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und unseriös. Ich z. B. hatte eine Selbständigkeit mit einem Gewerbeschein für Öffentlichkeitsarbeit schon seit längerem ins Auge gefasst, ich wartete noch endgültig sämtliche Löschungen des KSV auf den Negativlisten ab, um wieder Bonität zu erlangen, die man als Selbständiger braucht. Ende der 80er Jahre hatte ich eine Eigentumswohnung von der Salzburger Bautreuhand gekauft, knapp bevor diese in Konkurs ging (WEB Skandal). Das brachte meiner Gattin und mir viele Probleme, da auch ein Teil für die Finanzierung von Banken geborgt war (die Wohnung haben wir mittlerweile auch verloren). Schon nach dem ersten Gespräch mit dem Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn, Dr. Erich Ehn, löste ich den Gewerbeschein als Öffentlichkeitsarbeiter, weil ich mit der vereinbarten (schnellen und unbürokratischen) Starthilfe von € 3.700,- rechnete. Denn als ich meinen Privatkonkurs beendete, wollte ich wieder, wie schon erwähnt, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, aber diesmal als Selbständiger, tätig sein. Außerdem bräuchte ich für die Unternehmensgründung etwas Kapital. Das bekam ich von Herrn Dr. Erich Ehn in einem persönlichen Gespräch auch zugesagt, sonst hätte ich den Gewerbeschein nicht gelöst. Also mein Gründerkapital wären die € 3.700,-. Als ich merkte, da explodieren die Kosten, (die Honorarnoten für meine Tätigkeiten kämen auch erst viel später, aber das war auch so von mir eingeplant) doch Herr Dr. Ehn stellt sich plötzlich taub, wollte nichts überweisen und er stellte plötzlich alle sexuellen Übergriffe an mir in Frage. Darauf gab ich den Gewerbeschein schnell wieder ab. Und in der PR Branche war ich endgültig ruiniert und mit meinem gesamten Gesundheitszustand ging es deswegen auch plötzlich rapid bergab. Die kurze Selbständigkeit brachte plötzlich wieder neue Schulden. Es folgten Schreiduelle mit Dr. Erich Ehn am Telefon. Die neuen finanziellen Probleme, in die ich mich durch die Selbständigkeit hineinmanövrierte, wurden nur durch die Nichteinhaltung von Dr. Erich Ehn, mir die € 3.700,- für die Gründung zu geben, ausgelöst. Viel Korrespondenz über diese schäbige und für mich extrem berufschädigende und Existenz gefährdende Verhaltensweise, die meine Familie fast noch einmal an den Ruin brachte, schickte ich auch an viele Stellen. Zum Abschluss versuchte ich es noch mit schmuseweichem Kuschelkurs und dass ich ja alles unterschreiben werde, was immer auch Dr. Ehn aufsetzt. Ich musste ja die laufenden kosten irgendwie bezahlen, zumal ich auch für eine fünfköpfige Familie sorge, und so bekam ich 6 Monate später doch € 3.700,-. Dafür musste ich im Jänner 2004 einen Schweigegeldvertrag unterschreiben. Der Druck, unter dem ich in diesen 6 Monaten mit den Verhandlungen mit Herrn Dr. Ehn stand, war einfach enorm. Wie gesagt, kuschelweich kroch ich mit schriftlichen Eingaben an den Kardinal zu Kreuze, weil ich solch starkem Druck ausgesetzt war, da ich nicht wusste, wie ich neuerliche Schulden durch diese kurze Selbständigkeit bezahlen sollte. Deswegen unterschrieb ich den Generalvergleich. Dr. Erich Ehn ist auch Rotarier. Dr. Ehn ist Mitglied im Rotary Club Wien-Albertina. In den Rotary Clubs erwartet man von seinen Mitgliedern persönliche Integrität, Mitmenschlichkeit und Toleranz. Der persönliche Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn hat mich weder mitmenschlich noch tolerant behandelt. Er hat mich, als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute, noch einmal zum Opfer der Kirche gemacht. "Wenn man einen Mann mit dem Rotary-Abzeichen am Revers sieht, dann weiß man, dass dieser Mann Handschlagqualität hat" (so ein Rotarier über Rotarier). Bei mir hat das z. B. bei Dr. Erich Ehn nicht gestimmt, denn in meinem Fall ist dieser Rotarier leider zum Auslöser einer riesigen Eskalation geworden. Ich schickte meine Erlebnisse mit Herrn Dr. Ehn per E-Mail zur Information auch einigen Rotariern, die ich im Internet recherchiert habe. Am Donnerstag, den 26. 4. 2007, holte mich gegen 14:00 mein jüngster Sohn zum Telefon und sagte: „Da ist jemand für dich am Telefon, der seinen Namen nicht nennt“. Ich ging zum Telefon und meldete mich mit „Hallo, Michael Tfirst“, darauf entgegnete eine Stimme ohne Gruß: „Ehn, jetzt hat der Spaß ein End“, ich sagte spontan: „Na gut“ und legte auf. Also wenn mir ein feindlicher Rechtsanwalt etwas mitzuteilen hat, dann soll er mir doch ein Schriftstück schicken (so wie es bei einer rechtsanwaltlichen Verständigung üblich ist). Herr Dr. Ehn hat mich neuerlich unter Druck zu setzen versucht. Ich leite aus dieser seiner Ankündigung ab, dass einfach seine Nerven blank liegen müssen. Haben ihm womöglich seine Rotariermitbrüder und -schwestern zu solch einem Schritt geraten, dass er mir eine telefonische Drohung aussprechen möge? Da Hr. Dr. Ehn als Beamter der Kirche, als Leiter des Amtes für Liegenschaften der Erzdiözese Wien, zugleich eine eigene Rechtanwaltskanzlei betreibt und zusätzlich auch noch eine private Hausverwaltung, für die er öfters mit persönlichen Wohnungsvisiten unterwegs ist, ist er oft nur sehr schwer persönlich telefonisch zu erreichen. Und Herr Dr. Erich Ehn sagte zu mir auch in einem Telefonat, dass er mich bei der Rechtsanwaltskammer so schlecht machen wolle, dass ich nie mehr eine Verfahrenshilfe bekomme, dass sich deswegen auch nie mehr ein Anwalt finden wird, der mich je in Zukunft vertreten wird.





























































































Vernitschung

 

 


 

In einem Buchantiquariat erstand ich einen Katalog von Hermann Nitsch, der mit einer Originalzeichnung des Künstlers versehen und signiert war. Ich trennte diese Seite heraus und gestaltete eine Kollage im Zuge der von mir gegründeten Kunstrichtung Kath.art.

















































































































































Verklimtung:  “Alma”, Klimt und Almas Cousine Anny





Von einem Antiquitätenhändler aus meinem Heimatbezirk (der Wiener Josefstadt) erstand ich eine Mappe mit etlichen Personaldokumenten und etlichen Zeichnungen aus dem Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler. Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. In dieser Mappe befand sich auch eine Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend. Im Zuge der von mir gegründeten Kath.art gestaltete ich eine Kollage und implementierte die Originalzeichnung von Gustav Klimt in ein Bild von mir, weil die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat (beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde auch der Besitz der beiden Familien von Lieben und Todesco arisiert. Alle Familienmitglieder flohen oder wurden im KZ umgebracht).






Folgender Text ist im Bild mit dem Titel „Gustav Klimt, Anny und Robert von Lieben“ zu lesen: Die Burgschauspielerin Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. Im Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler befanden sich einige Ölbilder und eine Mappe mit Personaldokumenten und Zeichnungen, wie auch der hier in meinem „Kath.art Bild“ implementierten Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend, und dem Eheschein (ebenfalls das Original) von Anny Schindler (1886 – 1948) und Robert von Lieben (1878 – 1913). Anny Schindler heiratete Robert von Lieben, den Erfinder der Elektronenröhre, dessen Großvater Eduard von Todesco im Palais Todesco lebte. Roberts Mutter, Anna von Lieben, verkraftete das Schicksal des „goldenen Käfigs“ nicht und sie wurde bekannt als „Cäcilie M“, Sigmund Freuds berühmteste Patientin. Anny Schindler zog nach der Heirat mit Robert von Lieben 1911 in dessen Wohnung ins Palais Lieben-Auspitz (Oppolzergasse 6). An dieser Adresse befindet sich ebenerdig das Cafe Landtmann, dessen Beletage früher die Wohnung der beiden war. Anny konnte von ihrer Wohnung aus immer zu ihrer Arbeitstätte, dem Wiener Burgtheater, blicken. Als Künstler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art). Als Missbrauchsopfer von Klerikern male ich seit Anfang der 1980er Jahre über das Thema Missbrauchskirche. Da die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat, erlaubte ich mir anhand der Geschichte der Familien von Todesco und von Lieben dieses Kath.art Kunstwerk zu schaffen. Beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der Besitz der Familien von Lieben und Todesco arisiert, sie flohen oder wurden im KZ umgebracht. Kath.art work by Michael Tfirst combined with an original drawing by Gustav Klimt as well as a marriage certificate of the actress Anny Schindler (former owner of the drawing) an the jewish aristocrat Robert von Lieben. Remember the victims of antisemitism wich the church did not prevent! (Ende der Bildinschrift).





























































































































Ich hatte einen großen Bekanntenkreis und ich wurde kurz nach meinen Göttweigerlebnissen der jüngste Freimaurer Österreichs (so ging ich also in die Geschichte Österreichs als der jüngste Freimaurer Österreichs ein). Als ich aber schon nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet, bin aber im Herzen bis heute ein „Maurer“ geblieben, weil der ursprüngliche Sinn der Freimaurerei ja ein ganz anderer, eben ein sehr positiver und sehr schöner ist. Da ich nach meinem Austritt dennoch im Herzen Freimaurer geblieben bin, malte ich Ende der 1980er Jahre einen Zyklus (meist große Ölbilder) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“ (fast 60 Stück), der dann in einigen Logen ausgestellt wurde. Wie gesagt, da ich die ganze Zeit (und das bis heute) im Herzen „Maurer“ geblieben bin, tut es mir aus heutiger Sicht leid, damals ausgetreten zu sein. Was mir aber dennoch sehr positiv in Erinnerung blieb: Als Mozartmusikliebhaber konnte ich Empfindungen, die Mozart vermutlich während der Aufnahmerituale zu den ersten drei Graden verspürte, ebenfalls spüren. Zu Mozart, der die Welt vorsätzlich durch seine Werke nur verschönern wollte, der so viel Positives geschaffen und uns hinterlassen hat, sagte ich bei den Aufnahmeritualen innerlich mehrmals „danke Mozart“! Zur Geschäftslobbyismussekte nur ein Beispiel: Ärzte, die damals in Wien Freimaurer waren, hatten dadurch eine viel bessere Chance die begehrten Primararztposten an Wiener Spitälern (Betreiber Gemeinde Wien) zu bekommen. Nebenbei sind jene Herren aber auch noch zusätzlich an Privatkliniken tätig.

 

 

 

 

Auf jeden Fall habe ich damals noch meinen "Tapissprung" gemacht. Wie gesagt, meinen Austritt (man nennt dies innerhalb der Freimaurerei "Deckung") begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt, denn das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun. Ein anderer Grund aber warum ich die Maurerei verließ war auch, dass ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann. Es war auch mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben, dass ich leider wegen der erlittenen Missbräuche bald allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder wurde. Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Bruderküsse mancher Freimaurerbrüder (genau dabei fällt mir jetzt dazu ein, dass in den 1990er Jahren viele Freimaurermitbrüder sehr gelitten haben, weil wegen Jörg Haider ein ordentlicher Rechtsruck durch etliche Logen ging).























Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit mein Lieblingsthema beim Malen! Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.





































Zum obigen Bild: Ich malte auch Kardinal Schönborn, doch bald stellte ich fest, einen Schönborn in dieser Größe will ich nicht länger zu Hause herumhängen haben.

 



 

 

Ich übermalte mein ursprüngliches Gemälde von Kardinal Schönborn und es wurde der weise Zauberer Gandalf daraus "The Lord of the Rings" (dieses Bild ist zugleich mein Lieblingskunstwerk geworden):

























































































































































































































































































































































































































































Hier ist meine gesamte Missbrauchopfer Vitae:


 

 

 

Nur wegen meiner Abstammung als Bastard wurde ich schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich wurde ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte.


 


 

 

Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner (er traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul) probierte es auch bei mir (nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte) in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, denn dort war Schönig leider oft zu Gast, wie auch der Diakon Pino Mali Motta (er kam immer vom Stephansdom in unsere Breitenfelderpfarre) und auch der Mesner Hans aus der Pfarre Breitenfeld.


 

 

 

Hier einige (nicht alle) Mails an mich betreffend Pater Schönig:


 

 


 

Hallo Franz Michael Tfirst….. Durch die aktuellen Fälle in der Presse habe ich mal nach Pater Schönig gesucht und bei Dir gefunden... ich kann leider Deine Probleme zu 100% bestätigen... über Tote soll man nicht schlecht sprechen, aber was ich weis, ist nicht ohne... leider... er war ein toller Mann, aber mit Vorliebe für Homosexuelle Jungs... die er auch in dem Internat fand, das ich besuchte... Ich bin aber davon gekommen, finde das Ganze aber mehr als übel, denn er galt immer als Saubermann, der er nicht war... er hatte einen eigenen "Jungen" und eine eigene Wohnung in München, von der Niemand wußte... seine Zuflucht für Seine Spielchen und seinen Geliebten, der dort wohnte...

 

 

 

Sehr geehrter Herr Tfirst, …. Ich war nach meinem Abitur 1995 eine Saison mit Pater Schönig auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei mußte ich eineige - für mich etwas schräge - Rituale mitmachen. Ich war es nicht gewohnt - als erwachsener Mann - mit einem Gute-Nacht-Kuss ins Bett gebracht zu werden. Außerdem fand ich es auch komisch mit Pater Schönig zusammen zu baden. So richtig Missbraucht hat er mich nicht. Ich bin ihm auch ganz bewuß aus dem Weg gegangen und habe dei Nähe zu meinen Kameraden (wir waren zu dritt unterwegs) gesucht. Ich habe all die Jahre diese Dinge verdrängt. Doch heute habe ich - ich weiß auch nicht genau wieso - mal im internet gesucht und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Sind Ihnen Mißbrauchsfälle bekannt? Ich würde mich über eine Nachricht von Ihnen freuen. Liebe Grüße XXXXX


 

 

 

Hallo!... Ich kann nur bestätigen und nachvollziehen was ich auf Deiner Homepage gelesen habe. Auch ich, heute sechzig Jahre alt, hatte mit Herrn Pater Heinz Peter Schönig ein entsprechendes Erlebnis. Der Ort: Ein Oktoberfest in München, in den sechzigern. Ich war damals 15 Jahre alt und konnte mich seiner nächtlichen Attake gerade noch entziehen. Vorgefallen in seinem Wohnwagen gegen 2.00 Uhr Morgens, nachdem im Vorfeld Alkohol im Spiel war. Ein Kumpel und Arbeitskollege aus der Gatronomie, wir waren damals beide im Vorstand des Picollo Clubs Augsburg, welcher von Herrn Pater Schönig geleitet wurde, lag neben mir auf dem Doppelbett, während Herr Pater Schönig versuchte, unter der Bettdecke an meinem Geschlechtsteil herumzugrabschen. Ich habe mich umgedreht, um so dieser Peinlichkeit zu entgehen, usw.usf. Da habe ich ja nochmal richtig Glück gehabt?!.....Mit freundlichem und mitleidendem Gruß

  


 

 

Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello, dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr. Das Gesicht dieses Menschen habe ich noch immer genau vor mir. Aber ich habe damals auch wieder mit etlichen Leuten darüber gesprochen, sie alle wussten über sein „PÄDOHOMO“ Treiben bescheid. Obwohl er selbst so veranlagt war, dürfte er meiner Meinung nach auch zusätzlich so eine Art Wegbereiter zur Opfersuche für die anderen Patres beim Opus Dei gewesen sein, von denen vermutlich einige ebenfalls so veranlagt waren die damals dort lebten …………und 100 Meter entfernt, im erzbischöflichen Palais, wusste man davon!!!

 

 


   

Und wie schon erwähnt, der Benediktinerpater Hans Hermann Groer vom Stift Göttweig, der später Kardinal wurde, wurde auch einer meiner klerikalen Täter, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte und über meine Abstammung erzählte.

 

 


 

Ich wurde von Bruder Alphonsus als Volksschüler (1962) bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße schon in der ersten Volksschulklasse sexuell belästigt, da er über die Herkunft von meiner sogenannten Bastardabstammung von Anfang an Bescheid wusste, was ich selber aber erst als 15jähriger erfahren sollte.

 


 

 

Meinem Klassenlehrer Bruder Fanz Josef war meine Abstammung als Bastard leider auch bekannt, und so hatte er gerade mich auserkoren, mir jahrelang ärgste Gewalt anzutun, aber auch deswegen, als ich ihm im Vertrauen und damals in einfachen kindlichen Worten über den Missbrauch durch seinen Schulbruder Mitbruder Alphonsus berichtete. Auch bei der Klasnik-Kommission meldeten sich zum Glück einige Opfer von Bruder Franz Josef. Außerdem ließ Bruder Franz Josef den Wutausbrüchen mir gegenüber deswegen ungeniert ihren Lauf, weil es ihn auch permanent störte, dass ich Linkshänder bin. Er hat mir auch deswegen lange die Hand eingebunden und verdroschen hat er mich sowieso fast täglich als sogenannter Bastard.

 

 

 

 

Darauf wurde ich bei Rechenschularbeiten in die letzte Bankreihe gesetzt um mich zeichnen zu lassen, da ich das sowieso lieber täte als rechnen. Am Ende der vierten Klasse Volksschule und nach vier Jahren Halbinternat bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße, bekam ich dann ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in Wien in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule kam. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges.

 


 

 

1962 wurde ich als 6jähriger von einem Mesner (Mesner Hans) der Pfarre Breitenfeld in Wien Josefstadt und einen Diakon der Pfarre St. Stephan ebenfalls in der Pfarre Breitenfeld, immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes sexuell belästigt. Es wurde mehreren Ministranten von den beiden Herren auf die Genitalien gegriffen.

 


 

 

Nach bekannt werden wurde der Mesner versetzt mit dem Wortlaut, er habe in den Klingelbeutel gegriffen und die Kirche bestohlen. Diakon Pino Mali Motta schlug alle, wenn sie etwas sagten.

 


 

Als ich kurz wieder meine Erlebnisse aus der Pfarre Breitenfeld, während einer live TV - Diskussion „Am Punkt“ des Senders ATV im Jahr 2010 erwähnte, bekam ich per Zufall von einer Zeugin ein Schreiben, wo auch sie über Missbräuche von Mesner Hans berichtete, der es ja ebenfalls bei mir in der Pfarre Breitenfeld mehrfach versuchte, als ich 6 Jahre alt war.

 


 

 

 

Frau XXXXXX schrieb mir nach meinem Auftritt in ATV also folgendes Mail: Pfarre Breitenfeld ........Mütterrunde....Ausflug......beim nachhausefahren war es schon finster.....Mesner Hans kam zu uns Kinder nach rückwärts. Er setzte sich neben mich und fasste mir nach einiger Zeit unter das Kleid, er hatte mich unsittlich berührt. Ich war damals noch keine 10, und war natürlich noch nicht aufgeklärt, aber dass es nicht richtig war, wusste ich, und stieß ihn weg. In Zukunft ging ich ihm ängstlich aus dem Weg.........(Später) Ich war Jungscharführerin und machte die Beobachtung, wie Kaplan Wochner ein kleines Mädchen auf seinem Schoß hatte und seine Hand unter dem Kleid war. Ich nahm ihm das Kind vom Schoß. Daheim erzählte ich das Ganze meinen Eltern. Meine Mama arbeitete seit ihrem 15. Lebensjahr bei Gericht und dann bei Rechtsanwälten, und sie war in einem tiefen Konflikt. Einerseits war sie in der Mütterrunde......unternommen hat sie nichts......sie sagte nur, dass ich nach der Kindermesse nicht alleine zum Wochner gehen durfte.................. .......(Ende des Auszuges vom Mail von Frau XXXXXXX).

 

 


 

Nachdem ich 2010 dieses Mail las, war ich wie versteinert. Kaplan Wochner war seit meinem 6. Lebensjahr mein Ministrantenkaplan. Ich war bei ihm zugleich Jungscharkind und auf seinen Wunsch übernahm ich im 14. Lebensjahr selbst eine Jungschargruppe. Er hatte in seiner großen Wohnung im Pfarrhof einen Raum, groß wie ein Wohnzimmer, in dem eine riesige Märklineisenbahnanlage stand. Es kam mir in den Sinn, dass ich auch immer auf seinem Schoß sitzen musste (musste nicht durfte), wenn ich öfters nach der Messe zu ihm mitgehen durfte mit der Eisenbahn zu spielen. Er bediente die Schalter der Weichen und ich durfte an diversen Trafos die jeweilige Geschwindigkeit von Zugsgarnituren regeln. Natürlich war ich immer auf das Geschehen der riesigen Bahnanlage (ich glaube sie war 2 Tischtennistische groß) fixiert, aber plötzlich schoss es mir in den Kopf, auch er machte immer etwas bei mir da unten, auch er war also einer meiner Täter (ich musste das im Lauf der Zeit verdrängt haben, vermutlich weil das ganze Programm der Kirche an mir, doch zu viel war).....weiters erinnerte ich mich (und erst wieder seit 2010 habe ich das alles vor mir) daran, dass ich auch darüber zu Hause berichtete..... aber vermutlich hatte man das nicht ernst genommen, da mein Großvater mit Wochner befreundet war. Kaplan Karl Wochner dürfte vermutlich seine perversen Fummeleien auch nur bei den ganz Kleinen gemacht haben. Wer weiß, vielleicht hat er auch mehr gemacht, oder hat es zumindest probiert......

 


 

 

Ich habe mir nach Durchsicht des Mails gedacht, dass in der Pfarre Breitenfeld ein richtiges Pädophilennest gewesen sein muss und ich dachte mir weiters, dass die Kirche immer sagt, Kinderschänder gebe es auch nur ganz, ganz vereinzelt und sehr wenige in ihren Reihen, also kann dieses schäbige Zahlenspiel der Kirche nicht stimmen, doch sie machen bis heute auch unter Papst Franziskus weiter so mit der Verschönung von Fakten, es sind einige ganz wenige in ihren Reihen, eigentlich so wenige, dass es kaum mehr der Rede wert ist.....

   

 


 

Die Kirche spielte bei mir ihr ganzes Programm durch. Seit meinen Kindertagen an mehrfacher Missbrauch bis hin zu ärgsten Verleumdungen und Lügen über meine Person, die leider bis heute anhalten und hinterrücks über mich von Kirchensprechern forciert wurden (trotz einer Fülle an Beweisen). Bei mir wurde außerdem immer alles vertuscht, wie es ärger nicht geht, obwohl ich immer sofort darüber redete (auch schon als Kind), wenn etwas passierte.

 


 

 

Ich war im Alter von 17 Jahren bereits obdachlos. In meinem Heimatbezirk in der Wiener Josefstadt (1080) ist die Pfarre Alservorstadt, sie ist zugleich ein Kloster der Minoriten. Ich kannte die Patres und fragte, ob ich Kandidat werden kann und wurde aufgenommen. Pater Christian Fichtinger hatte damals intensiven Kontakt zu der Sexsekte der Kinder Gottes. Er sagte zu mir, dass er sich nie dazu bekennen darf, dass er Kontakt und Freundschaft zu Mitgliedern dieser Sekte pflegt und als Religionslehrer und als kath. Priester und als Ordensmann muss er ja von der Kirche aus immer gegen Sekten auftreten.

 


 

 

Doch alle Mitglieder des Ordens wussten von Pater Christians Nahe zu den Kindern Gottes. Und da Pater Christian über meinen Lebens- und Leidensweg genau Bescheid wusste, legte er mir nahe, ich solle so einfach leben und meinen Sinn so suchen, wie ihn die Kinder Gottes eben suchen. Frei aller Zwänge, und von der Hand in den Mund lebend und auch Sex mit jedem zu pflegen. Das solle laut Pater Christian Fichtinger so schön und so erfüllend sein. Und außerdem habe ich ja niemanden und ich könne quasi als Obdachloser sowieso machen, was ich wolle. Damals merkte ich erstmalig durch die Aussagen von Pater Christian, dass mich die Minoriten doch nicht in ihrer Ordensgemeinschaft haben wollen.

 

 

 

 

Pater Christian legte Kontakte für mich zu den Kindern Gottes, der Sexsekte. Ich wehrte sich aber mit den Kindern Gottes in der Welt herumzuziehen, nachdem ich durch Pater Christian Kontakt zu diesen Leuten bekam und dabei meine ersten Sexerfahrungen machte. Als ich ca. 30 Jahre später bei den Sektenreferaten nachzufragen begann, was sie Genaues über diese Niederlassung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse wissen, erntete ich nur: „In der Dororteergasse? Nie gewesen....... „ Das war es dann schon für das Sektenreferat der  Kirche, es gab dort einfach nichts (Lügen und Täuschen, wie immer).............


 

 

 

Als ich einmal unangemeldet für eine Art Beichtgespräch Pater Christians Raum betrat, und die Türe zufällig auch nicht abgesperrt war, sah ich Pater Christian gemeinsam im Bett mit dem damaligen Leiter der Kinder Gottes. Ich weiß seinen Namen nicht mehr, aber später erzählte er mir etwas über heilige Löcher. Und dass alle Löcher heilig seien, also auch die zum Kinderkriegen und -machen. Aber auch das A-Loch ist heilig, meinte er. Obwohl ich mit diesem Schmarren überhaupt nichts anfangen konnte, ließ ich mich von Pater Christian überzeugen, mit ihm einmal in die damalige Kommune der Kinder Gottes zu kommen, zumal ich unter einer speziellen Begebenheit ja schon den Leiter der Kinder Gottes kennen gelernt hatte.

 


 

 

 

Als Gefolgsmann von Pater Christian und nach zwei oder drei Kurzbesuchen in der Dorotheergasse kam es dann irgendwie dazu, dass ich einmal dort übernachten solle. Es waren immer junge Frauen da, und eine wollte mit mir schlafen. So kam es am selben Tag des Kennenlernens auch dazu, dass ich mit ihr in einem Schlafsack zusammen schlief und dass wir Geschlechtsverkehr hatten. Es war mein Erster. Doch ich wollte das Ganze irgendwie nicht. Zumal diese jungen Frauen alle, so schien es mir, schon mehrere Kinder haben dürften, die leiblichen Väter dürften aber nicht im Umfeld ihrer Kinder wohnen. Diese Frauen hatten auch unterschiedliche Nationalitäten. Es sprach zumindest keine Frau Deutsch. Die meisten waren aber Amerikanerinnen.

 

 

 

Ich weiß auch nicht, ob alle Anwesenden volle Member (also Mitglieder der Sekte waren). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Leiter der Gruppe, den ich ja durch Pater Christian Fichtinger auf ominöse Weise kennen lernte, der Vater all dieser Kinder war und diese Frauen alle seine Frauen. Es waren aber dennoch auch andere Männer an dem Abend anwesend, an dem ich mich leider auch spontan für eine Übernachtung zu bleiben überreden ließ.

 


 

 

Diese ebenfalls sehr jungen Männer und Burschen spielten so komische Sexspielchen mit den Kindern, indem sie ihnen öfter auf die Genitalien griffen. Während ich mit einer jungen Frau im Schlafsack beschäftigt war, drangen aus den Nebenräumen lange anhaltendes, erbärmliches Kindergeschrei mehrer Kinder. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt.  Und ich habe keine weiteren Interessen an deren Bekanntschaft nach dieser einen Nacht gezeigt. Ich fühlte mich leer und ausgenützter denn je und seit damals plagen mich auch noch immer die Gedanken bis heute. Bin ich dadurch womöglich Vater eines Kindes geworden, oder sind die kleinen Kinder damals sexuell missbraucht worden und was kann Pater Christian zu diesem Thema sagen? Mit meiner Gattin habe ich über diese Möglichkeit in unserer Ehe öfters gesprochen (wir sind seit 1981 bis dato verheiratet).

 


 

 

Noch eine Anmerkung zur Pfarre Alservorstadt: Wie gesagt, lebte ich von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich dann nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. Was ich damals natürlich nicht wissen konnte, Pater Albert zog es wegen seiner Homosexualität vor in Göttweig leben zu wollen. Dort hatte er mehrere Mönche zur Verfügung das Bett zu teilen, vor allem jüngere, die er gerne permanent verführte (vergewaltigte). Abt Abt ließ das alles mit Wohlwollen geschehen, weil er auch selbst so veranlagt war. Lashofer forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht und er deckte Groer so lange es ging.

 

 

 

 

Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an.

 

 


 

Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt.

 


 

 

In diesem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat.

     


        

 

Im Konventgarten angekommen spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

     


  

    

Und da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes.

 

 

 

Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde.

 


 

 

Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

  


 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln.....

 


 

 

Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg.

 


 

Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte.


 

 

 

Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 


  

 

 

Im Rekreationszimmer standen immer etliche Doppelliterflaschen Wein von der hauseigenen Weinkellerei des Stiftes Göttweig herum und jeder durfte sich daran bedienen und trinken so viel er wollte.

 


 

  

Dieser Rekreationsraum befindet sich im Turm gleich vor den damaligen Privaträumen des Abtes. Es war nach Mitternacht.

 

 


 

Ich suchte alleine das Rekreationszimmer auf und ich begann mich aus Verzweiflung zu betrinken. Ich ging zum Plattenspieler und legte mir eine Langspielplatte von Tschaikowsky auf. Es war u. a. auch die Ouvertüre „Anno 1812, genannt Solennelle“, auf dieser Platte. Die Musik in dieser Ouvertüre steigert sich bis zu einem kräftigen Finale mit Tschinellen usw. Ich spielte diese Ouvertüre immer und immer wieder, ich trank auch ein Glas nach dem anderen.


 

 

 

Da mir von dem vielen Wein übel wurde, öffnete ich ein Fenster des Rekreationsraumes und blickte in die schwarze Tiefe. Im Hintergrund lief gerade wieder die lauteste Passage mit den Tschinellen der Ouvertüre Solennelle. Ich dachte: Groer, ich will nicht zu Dir, dafür springe ich da hinunter. Ich getraute mich aber dennoch nicht gleich zu springen. Ich ließ das Fenster geöffnet und ich drehte den Plattenspieler auf die stärkste Lautstärke. Ich hoffte, dass der Abt oder jemand vom Konvent den Lärm der Musik wahrnimmt und zu mir in das Rekreationszimmer kommt um nachzusehen, was da los ist und wer diese Ruhestörung in der Nacht macht.

 


 

 

Doch es kam niemand. Ich murmelte, feige Bande. Es war Sommer, viele schliefen bei offenem Fenster, der stundenlange Lärm, also die laute Musik, die aus dem offenen Fenster des Rekreationszimmers drang, ist sicher von einigen Mönchen gehört worden. So legte ich die Nadel des Nadelhebels immer öfter nur auf die lauteste Passage. Wenn diese dann mit voller Wucht erklang, torkelte ich immer wieder zum offenen Fenster und ich sagte zu mir: „Spring, setzte deinem jungen und tristen Leben ein Ende, spring!“

 


 

 

Ich kletterte immer öfter auf das Fenster, legte immer öfter die eine laute Stelle auf und dann sprang ich endlich. Unten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

 

 


Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Dann schlief ich ein. Da doch einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen.

  

 


 

Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

 


 

   

Das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).


  

 

 

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

 


 

    

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.

 


 

 

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig.

 


 

 

Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Hinter meinem Rücken wurde verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an.

 


 

 

Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.

 


 

 

Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist.

 

 

 

Als 1995 durch Hartmann die Groersauereien medial publik wurden, kontaktierte ich Herrn Worm bei NEWS. Ich sagte ihm telefonisch, dass in Göttweig etliche Homosexuelle leben, die die neuen Novizen und Kandidaten permanent sexuell belästigen und auch missbrauchen. Ing. Worm sagte mir, dass er nur mehr weiter bereit wäre meinen unglaublichen Schilderungen zuzuhören, wenn ich zu ihm komme und eine eidesstattliche Erklärung unterschreibe.  Dass er mich für unglaubwürdig hielt ärgerte mich und ich sagte zu ihm, entweder er glaubt mir, oder eben nicht und dass ich die Berichte, die ihm machen wollte, nicht als kriminalpolizeiliches Zeugenverhör sehen will, wo man dann alles persönlich unterschreiben muss. So kam in Folge auch zu keinem Kontakt mit Herrn Ing. Worm. Im Laufe der Jahre danach kontaktierte ich ihn noch einige Male, weil ich ihn auf die immense Dimension, die da dahinter liegt aufmerksam machen wollte, doch er lehnte ab, er meinte die klerikalen Missbrauchsgeschichten sind bereits eine abgelutschte Sache. U. a kam dann durch mein Sekkieren von Politikern und Kirchenoberen 2010 die Klasnic-Kommission zustande.

 

 


  

 

Also, erst 20 Jahre nach meinem ersten Publik machen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

 

 


 

Es war mittlerweile auch schon von Mitarbeitern selbst im Wiener erzbischöflichen Ordinariat bekannt, dass sie als Zöglinge im erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn von Groer aufs Ärgste in den 1960er Jahren sexuell missbraucht wurden.

 


 

 

Sie schwiegen öffentlich und machten dafür Karierre z. B. im erzbischöflichen Finanzwesen oder im erzbischöflichen Palais, also kirchenintern schwiegen sie nicht und nach außen hin wurde seitens der Kirchenobrigkeiten weiter ordentlich vertuscht......

 

 


 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen 2 Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.


 

 

 

Der ehemalige Bischof von Linz Dr. Ludwig Schwarz war damals mein Rektor im Canisiusheim in Horn. Ich machte ihn durch meine Göttweiger Kandidatschaft mit Abt Lashofer persönlich bekannt. Daraufhin kam Abt Lashofer öfters ins Canisisusheim zu Besuch, um Nachwuchs für sein Stift Göttweig anzuwerben. Das Seminar in Horn (Canisusheim) betreute die Pfarre St. Bernhard, einem kleinen Nachbarort von Horn. Rektor Pater Ludwig Schwarz, der zusammen mit Pater Schön die Betreuung der Pfarre über hatte, fragte mich, ob ich die Jungschargruppe der Pfarre St. Bernhard als deren Leiter betreuen würde, und ich sagte zu und machte das für zwei Jahre lang. Ich veranstaltete auch ein Sommerlager mit dieser Jungschargruppe. Den Grund und Boden auf dem das Jungscharlager stattfand stellte mir auch persönlich Abt Lashofer in Furth bei Göttweig zur Verfügung.


 

 

 

Pater Dr. Gregor Lechner lernte ich 1972 in Wien 1972 vor meiner Kandidatenzeit bei den Minoriten im Konvent der Pfarre Alservorstadt, 1080 Wien, kennen. Er besuchte die Minoriten und Ernst Degasperi während seiner Arbeit in der Maximilian Kolbekapelle öfters, auch in seinem Ordensgewand als Dominikaner. Ich lebte dann von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. 1972 gestaltete der Künstler Ernst Degasperi die Pater Maximilian Kolbekapelle im Kreuzgang des Minoritenkonvents. Dr. Gregor Lechner besuchte Ernst Desgasperi während der Erstellung der Kolbe Kapelle öfters. Dr. Lechner war damals noch Dominikaner. Er trat erst etwas später, es muss so um 1975 gewesen sein, in Göttweig ein, vom Orden der Dominikaner trat er aus, wurde Benediktiner und später dann auch zum Priester geweiht. Ich war auch bei seiner Priminzmesse in der Stiftskirche anwesend.


 

 

 

Pater Gregor wurde als Doktor der Kunstgeschichte und alter Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte Pater Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nicola Abrahamowicz stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband Pater Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.

 


 

 

Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von Pater Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.

 

 

 

Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. Zugleich sollte Groer mein Beichtvater werden. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 


 

 

 

Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.


  

 

 

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

  

 

 

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Andreas war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.

    

 


 

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......

 


 

 

Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.

 

 

 

Pater Gabriel Pruckner (damals Frater Gabriel) ist auch ein Göttweiger Benediktiner. Zu meinen zwei Selbstmordversuchen in einer Nacht, ich sprang aus dem Fenster des Turmzimmers „Rekreationsraum“, doch da einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

 


 

Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.

 

 


 

Der Psychiater Dr. Oskar Sommer, ein ehemaliger Hollabrunner Zögling und Schüler von Groer, hat sich nach 50 Jahren Schweigen als Groeropfer öffentlich in einem Interview im Profil outet.

 

 

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“:Dinhobl, inzwischen zivil verheiratet, reicht bei Abt Clemens Lashofer ein Ansuchen auf Rückversetzung in den Laienstand ein. In diesem Gesuch befaßt sich Dinhobl ausführlich mit den ihm von Groer angetanenen sexuellen Nötigungen. Der ehemalige Mönch erklärt in diesem Schriftsatz, er habe Lashofer bereits 1995 über das gesamte Ausmaß der ihm zugefügten Nötigung informiert. Lashofer verlangt, dass diese Passage gestrichen wird, da ihm Dinhobl damals ausschließlich von Zungenküssen erzählt habe.

 


 

 

Michael Mair, MSc MAS postete am 11.6.2010 unter einem Artikel vom Profil mit dem Titel „Brief Kardinal Groers spricht für die Vertuschung durch den Vatikan“ folgendes: Mein Vater Jahrgang 1931 war Schüler im Internat in Hollabrunn und hat sämtliche diesbezüglichen Anschuldigungen gegenüber dem "wehleidigen Hans - Herrmann" - so der Spitzname des Erziehers Groer bestätigt. Auf meine Frage, weswegen er damit nicht an die Öffentlichkeit ginge, antwortete er, dass dies sinnlos sei, denn alle relevanten Personen bis in den Vatikan wüssten seit Jahrzehnten darüber Bescheid und es sei keine Chance gegeben, auch nur irgendetwas aufzudecken, da das Kirchensystem mit dem Instrument der "Verlächerlichung" reagieren würde. Ich gab damals Kardinal Schönborn in einem persönlichen Brief und unter Angabe von Gründen meinen Austritt aus der katholischen Kirche bekannt. Er hat bis heute nicht regiert. Vermutlich hat er Wichtiges zu erledigen ... ! Michael Mair, MSc MAS

 

 


 

 

Der ehemalige Finanzreferent der Erzdiözese Wien Dr. Diem: “....... Die Bischofskonferenz und der Vatikan hätten über die Missbrauchsfälle schon vor Veröffentlichung im Jahr 1995 Bescheid gewusst, so der langjährige Angestellte der Erzdiözese Wien. Nach seiner Kündigung im Jahr 1993 habe er die ihm zu Unrecht vorenthaltene Abfertigung durch einen Brief an Groer mit Kopien an die Glaubenskongregation im Vatikan, den Nuntius und weitere Stellen eingefordert und mit der Bekanntmachung der "Vorkommnisse in Hollabrunn vor dreißig Jahren" gedroht. Innerhalb kürzester Zeit habe ihm Groer das Geld von dessen Privatkonto überwiesen.........“

 

 

 

 

Heinz Nußbaumer, ehem. Herausgeber der Furche war auch Sprecher von Bundespräsident Dr. Klestil. In der Zeitung Die Furche schrieb der Herausgeber der Furche, Herr Heinz Nußbaumer am 16.6.2010 unter dem Titel „Kardinal Groër – ein Nachwort“ folgendes: ...............FURCHE Herausgeber erinnert sich an eine seltsame Bitte: Er sollte eine Erkkärung im Namen Groërs entwerfen.......Urlaubstage sind Ausnahmetage. Der Nachrichtenfluss verliert seine übliche Wertigkeit. Was von der Vorwoche hängen blieb, ist wenig: Die päpstliche Vergebungsbitte zu den Missbrauchsfällen. Und auch der bisher unbekannte Brief des pädophil schuldig gewordenen Kardinals Hans-Hermann Groër, in dem er seine Sprachlosigkeit mit einem „heiligen Schweigegebot“ erklärt. Die Logik sagt: Nur Rom kann ihm ein solches „Silentium Secretum“ auferlegt haben.......Warum sich gerade diese Meldung meiner Urlaubs-Vergesslichkeit entzieht? Weil sie in einem seltsamen Widerspruch zur eigenen Erinnerung steht. Zu einer Erfahrung, die an den Jahresbeginn 1998 zurückreicht. Der Apostolische Nuntius – Roms Vertreter in Österreich – hatte mich damals zum Mittagessen geladen: Dinner für Zwei, von rührend bemühten geistlichen Schwestern gut versorgt. Das Tischgespräch blieb unverbindlich – und irgendwann war es Zeit zum Aufbruch. Das aber wollte der Nuntius partout nicht: Nein, das Wichtigste sei noch nicht besprochen. Ich möge ihm in sein Arbeitszimmer folgen.......Was er mir dort anvertraute, war hochinteressant: Kardinal Groër (seit 1985 von Missbrauchsvorwürfen bedrängt) verweigere „trotz höchster Bitten“ jede öffentliche Klarstellung. Groër fühle sich „als Märtyrer“; wolle „sein Kreuz verinnerlichen“ – und weiter konsequent schweigen. Das aber sei nicht möglich.........Was nun folgte, machte mich sprachlos: Der Nuntius holte Notizblock und Schreibzeug – und bat mich, auf der Stelle eine „Groër-Erklärung“ zu entwerfen. Er wolle, sagte er, mich zum Nachdenken auch gerne ein wenig alleine lassen. Mutig versuchte ich, mit meinem journalistischen Ethos dagegen zu halten: Um eine Erklärung formulieren zu können, müsse ich doch die Fakten kennen. Müsse wissen, was da wirklich an Schuld und Versagen war – oder eben nicht war. „Ach“, meinte der Nuntius und klopfte mir freundschaftlich auf die Schulter, „ach, schreiben Sie einfach – ganz unabhängig von Fakten. Schreiben Sie einfach. Bitte!“.......Seltsam: Ob ich damals, von der Absurdität der Situation fasziniert, tatsächlich zu schreiben versucht oder gleich bedauernd das Weite gesucht habe – ich weiß es nicht mehr. Sicher ist nur, dass es kurze Zeit später, am 14. April 1998, tatsächlich eine solche „Erklärung“ der Nuntiatur gab – angeblich „im Einvernehmen mit Kardinal Groër“. Ihre Kernaussagen: Viel Falsches sei über ihn veröffentlicht worden. Trotzdem: „Ich bitte Gott und die Menschen um Vergebung, wenn ich Schuld auf mich geladen habe.“.............


 

 

 


Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“, Prior Schätz informiert den Göttweiger Abt über alle Details der ihm von Groer zugefügten Nötigungen: Seit seinem Eintritt in den Orden und dem Einzug in das Roggendorfer Haus St. Josef sei er von Groer sexuell belästigt worden. In- und außerhalb der Beichte, in Groers Zimmer, angezogen, aber auch nackt. Bis vor kurzem habe er gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung des Hausoberen gewesen seien zur Bewältigung seiner Probleme. Er sei der Meinung gewesen, Pater Hermann habe ihn auf diese Weise aus seinem unwürdigen Dasein emporheben wollen. Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil. Erst ab 1995 habe er erfahren, dass es Mitbrüdern nicht anders ergangen sei. Das Gespräch endet mit der Forderung des Priors, dass Groer umgehend als Prior von St. Josef abgelöst werden müsse...........Bei einem zweiten Gespräch weist Abt Lashofer seinen Prior aufgrund jener Tatsachen, die ihm dieser anvertraut hat, auf die klösterliche Disziplin hin. Schätz reagiert emotionell. Weshalb wolle er ihn disziplinieren, fragt er Lashofer, obwohl er das nie bei Groer getan habe? Der Abt fragt, was Schätz damit meine. Schätz antwortet, wenn Lashofer so tue, als wüsste er nichts, dann würde es keinen Sinn machen, wenn er selbst etwas sagen würde.

 

 

 


 

Die Minoritenpatres Pater Bernhard Springer und Pater Clemens Breineder aus der Pfarre Alservorstadt in 1080 Wien empfahlen mich im Frühjahr 1974 als Kandidat für das Stift Göttweig, der ich dann auch 5 Jahre lang war (1974 - 1979). Es fand ein ehemaliger Pater aus ihren Reihen, der sich offen zur Homosexualität bekannte, in Göttweig offen Aufnahme, nachdem er wegen Homosexualität von den Minoriten rausgeschmissen wurde, aber dieses Detail über Pater Albert wusste ich natürlich nicht. Pater Albert war der Gästepater und war überall als die graue Eminenz von Göttweig bekannt. Dass er jungen Mönchen nachstieg (so wie Groer und zusätzlich noch einige andere aus Göttweig), darauf sollte ich erst etwas später selber kommen.

 

 


 

 

Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetzige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.

  


 

 

Nachdem jener seine Koffer ausgepackt hatte, brachte er in seinem Zimmer einige Poster an den Wänden an auf denen jeweils ein halbnackterer Ballett tanzender Mann abgebildet war. Pater Albert begutachtete das Zimmer, schaute auf die Halbnackten und grinste sehr süffisant. Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der Neue wäre was für Pater Hermann (Pater Hermann war der Groer). Als ich einmal am Abend an seinem Raum im vorbeiging hörte ich aus dem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen? Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste Mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert.

 

 


 

Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

 


 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

 


 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Pater Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.

 


 

 

Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus in Rossatz zusammenleben konnte und er sah zu wie Pater Hermann (Groer) und Pater Albert einen nach dem anderen Missbrauchten. Den heterosexuell veranlagten im Stift waren diese Sexspiele ein Greuel, viele getrauten sich aber nichts zu sagen und die gut 30 % der homosexuell veranlagten Mönche des Stiftes hatten ihre Freude. Dieses Klostertreiben wurde vom Klosterschweigen (Schweigegelübde) begleitet.


 

 

 

Pater Hartmann, der damalige Prior, gab mir bei meinen ersten 5 Besuchen im Jahr 1974 jedes mal ein Geldgeschenk – im Namen des Stiftes/oder des Abtes - von jeweils ATS 500,- in die Hand, ich hoffe, dass er sich daran noch erinnern kann. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie er immer zu seinem Schäferhund im inneren Konventgarten gegangen ist, den er sich dort hielt. Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte.


  

 

 

Eine durch mich angeregte Diskussion über das mir zuwiedere Treiben im kloster (ich bin nicht homosexuell) wurde im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, das er komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog darauf eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte.

 


 

 

Seit Jahren verstummen auch Gerüchte nicht, dass sich angeblich auch ein Missbrauchsopfer von Abt Lashofer mit Aids angesteckt haben soll. Das mutmaßliche Aids-Opfer von Lashofer dürfte in einem kirchlichen Studentenheim oder Hospiz im dritten Wiener Gemeindbezirk untergebracht gewesen sein. Es lebte zusätzlich in Angst, weil das vereinbarte Stillschweigen zwischen ihm und der Kirche aus irgendwelchen Indiskretionen aufgebrochen ist, und er somit befürchtete, aus dieser Bleibe delogiert zu werden. Außerdem fürchtet das Opfer weiters Brüder aus dem Stift Göttweig könnten ihm etwas antun.

 

 


 

Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.

 

 

 

 

Ich erhielt mehrere Informationen, die mich veranlassten folgende Fragen an Frau Klasnic, der christlichen Ethikratsfrau der ÖVP, zu richten (sie blieben leider unbeantwortet): Gab es früher Strafmandate für den eigenen Transportbetrieb, die nicht gezahlt wurden? Ließ die Zahlungsmoral bei Strafmandaten im eigenen Transportbetrieb zu wünschen übrig? Haben Sie als Landesrätin für Verkehr und später als oberste Regierungschefin ihres Bundeslandes gegen Strafmandate ihres selbst aufgebauten Transportbetriebes mittels Stornierungen von Strafmandaten interveniert? Auf jeden Fall sagte mir Frau Klasnic im Oktober 2010 zu, dass Sie mir im Frühjahr 2011 noch einmal etwas zukommen lassen wolle. Doch später wollte sie sich nicht mehr daran erinnern. Bei mir spielte sie absolut das gleiche Spiel, wie schon Jahre davor bei Gräfin Herberstein. Zuerst etwas in Aussicht stellen und dann sagen „ich kann mich nicht erinnern“ (Dazu Auszüge aus Medienberichten von damals): ..................Im Herberstein-Prozess ist am Dienstag Waltraud Klasnic (ÖVP) als Zeugin befragt worden. In einer stundenlangen Befragung rückte sie einige Aussagen von Andrea Herberstein zurecht. "Morgen" in Richtung Andrea Herberstein. Die Befragung der früheren Landeshauptfrau lockte am achten Verhandlungstag zahlreiche Zuseher ins Grazer Landesgericht. Klasnic erschien in Begleitung ihres Sohnes Simon. Ein freundliches "Morgen" zur Anklagebank war die einzige Kontaktaufnahme mit den Beschuldigten. "Haben Sie signalisiert, dass es das Geld geben wird? Wie soll sonst jemand investieren, wenn er nicht weiß, wie viel er bekommen wird?", fragte die Richterin. "Wenn Sie unter Signal ein aufmunterndes Wort verstehen, dann hat es das gegeben, aber keine Zusage." Auf eine konkrete Summe ließ sich Klasnic auch bei mehreren Versuchen der Richterin nicht festlegen: "Ich habe ganz sicher gesagt, dass wir einen Weg finden werden, um zu helfen", so ihre Antwort.............. Ich wiederhole einen Satz von Frau Klasnic aus dem Artikel "Wenn Sie unter Signal ein aufmunterndes Wort verstehen, dann hat es das gegeben, aber keine Zusage." Zu so einem Herumschrauben an Worten muss man einmal fähig sein, echt unglaublich das Ganze...........einfach grauslich..............sehr christlich, Frau Klasnic! Frau Klasnic betreibt in Graz die PR Agentur Dreischritt und ihr Agenturpartner ist der ehemalige ÖVP-Politiker und ihr ehemaliger Mitarbeiter Prof. Herwig Hösele. Später gründeten sie zusätzlich die Agentur Public Opinion in Wien, die sich in einem Haus der BUWOG befindet. Deren Geschäftsführer ist wieder Prof. Herwig Hösele. In dieser Agentur trifft sich immer die Klasnic-Kommission. Kardinal Schönborn honoriert das üppigst an Frau Klasnic. Eine Anmerkung zu Herrn Hösele: Sein Vater war Lehrer und laut Aussagen von Betroffenen soll er dabei sehr gewalttätig gewesen sein.

 

 

 


 

Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

 


 

 

Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...

 


 

 

Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......

   

 


 

 

Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Audeckungshomepage aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist, was ich auch machte. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging.

  


 

 

Angezeigt habe ich deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte und dass ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, ich mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.....

   


 

 

Der damalige Prior von St. Peter, Pater Korbinian Birnbacher, jetzt selber Erzabt, meinte, Pater Bruno Becker werde jedenfalls keine Aufgaben und Ämter mehr übernehmen und eine Zeit lang sicher auch das Priesteramt nicht mehr ausüben und überhaupt keine seelsorgerische Tätigkeit mehr übernehmen.

 

 


 

Doch siehe da, der ehemalige Erzabt Becker wurde Wallfahrtsdirektor vom Sonntagberg.

 

   


 

Und Pater Bruno Becker wurde, nachdem er das Amt des Erzabtes zurücklegte, sogar Mitglied bei der Pfarrerinitiative.

  

 

 

Herr Msgr. Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams. Schüller war viele Jahre lang Leiter der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch, und er wusste, dass Pater Becker ein Missbrauchstäter war und dennoch nahm er ihn bei der Pfarrerinitiative auf.

 

 


 

Mag. Schüller tat im Nachhinein so, dass er von gar nichts wusste, und nur das ist mein eigentlicher Kritikpunkt.

 

 


 

Und ob Herr Mag. Schüller noch mehrere ungehorsame Missbrauchskleriker und auch Missbrauchsvertuscher rund um sich hat, kann ich nicht beurteilen. Von dem einen weiß ich es, weil ich jenen ja anzeigte und er dadurch abdankte und zurücktrat und dann fand ich seinen Namen auf der Mitgliederliste der ungehorsamen Pfarrer Initiative.




Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt:



  

 

Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde.




Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet.




Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“.

  



 

Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).

  



 

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

 



 

 

Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst?

 



 

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.



 

 

Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht. Ich machte von der ORF Sendung mit dem Pokal Screenshoots:





















Irgendwie typisch für Göttweig, denn egal ob es sich da um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelte, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere (Novizen) permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht, Göttweig usw, usf.

 

 



 

Ein trauriges Kapitel ist der nach wie vor verlogene Umgang der Kirche mit diesem Thema.

 

 



 

Als klerikales Missbrauchsopfer versuche ich seit Jahrzehnten über den falschen Umgang der Kirche mit dem Thema Homosexualität aufmerksam zu machen, denn in ihren eigenen Reihen gibt es viele homosexuelle Priester und Mönche. Outet sich einer, fliegt er aus dem Verein, sonst bleibt er geduldet. Als ich versuchte, dass unsere Medien dieses Thema aufgreifen sollten, ging die immer stärker werdende Comunity der Homosexuellen auf mich los. Sie wollte nicht verstehen, dass ich nur die Bigotterie der Kirche damit aufzeigen wollte und wie diese mit diesem Thema umgeht. Groer war zwar homosexuell aber zusätzlich auch noch pädophil, und sein Kloster, das Stift Göttweig schützte ihn lange durch die klösterliche Schweigepflicht. Dadurch konnte er sich ausleben und er machte sich an unbedarfte Kandidaten, Postulanten und Novizen heran und in Folge missbrauchte er viele davon.

 

 



 

Seit 40 Jahren mache ich darauf aufmerksam, dass die medizinische Forschung dieses Problematik durchleuchten mögen, bis dato gibt es nichts Seriöses darüber. Man sollte in seriösen Zahlen einfach von außen her aufarbeiten, warum innerhalb der Kirche so viele Homosexuelle auch Pädophil sind. Durch die problematische Sexualdiktion der Kirche wurden die massenhaften Entgleisungen immer in Kauf genommen.

 

 



 

Was in diesen klösterlichen Parallelwelten und geschlossenen Gesellschaften an Grauslichkeit und Perversität wirklich so abgeht, glaubt sowieso kein Außenstehender.

 

 



 

Wenn man die Missbrauchszahlen durch Kleriker, verglichen mit den Missbrauchszahlen von Nichtklerikern vergleicht, dann schlagen sich die Zahlen der Missbräuche von Klerikern ungleich höher zu Buche. Außerdem sind fast alle Homosexuelle in der Kirche noch dazu Pädophile. Aber darüber darf man ja nicht reden (so wie es unverblümt mache) und weswegen ich mir die Feindschaft der Kirche und auch die der Homosexuellencomunities zugezogen habe. Am Rande sei noch erwähnt, dass sehr viele Kleriker den Zölibat nicht einhalten und auch viele Priester Aids haben.




Zu dem Thema passt auch die Kurzfassung des OGH Beschlusses aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):

 

 

  


 

 

......anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......






Bei dem zurzeit weltweit anhaltenden Religionsstress möchte ich darauf hinwiesen, dass auch der Staat Österreich die Vertuschungen bei den klerikalen Missbräuchen unserer christlichen Hauptreligion im großen Maß durchgehen ließ. Die ordentliche Aufarbeitung der vielen Missbrauchsskandale des christlichen Klerus wurde bis dato noch immer verhindert, weil hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Polizei und Justiz nicht nur fest in der katholischen Kirche verwurzelt sind, sondern auch häufig die gleichen Internate besuchten wie der Klerus und so besteht eine Aufarbeitungsblockade bei immens vielen Kirchenskandalen aller Art. Der Staat propagiert unentwegt, dass er die Religionsfreiheit schützt. Factum ist, dass der Staat seine Bürger nicht vor den negativen Folgen von Religionen und deren Paranoiastrukturen, wie Missbrauch, Verhetzung, Exorzismusblödsinn, usw., schützt oder auch je schützen wollte.





Jetzt ist der nächste Religionsstress da, alle schauen blöd, vertuscht wird weiter und Religionsfanatiker hetzten weiter auf. Über das System der arabischen Gesellschaft hat Arik Brauer in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) folgendes geschrieben: „ (Auszüge) …………….. Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie haben aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt ……………(Ende der Auszüge)“.



 

 

 

So genannte religiöse Texte und Gebete: Ich war von 1974 – 1979  Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Heimatkloster von Missbrauchskardinal Groer). Während meinen ca. 50 und meist mehrtägigen Aufenthalten innerhalb von 5 Jahren im Stift nahm ich oft an den mehrmals täglich stattfindenden Chorgebeten teil. Einmal sprach ich Abt Lashofer auf diese blutrünstigen Texte an und er erklärte mir, dass diese Psalmen in allen Klöstern des christlichen Abendlandes während der Chorgebete gebetet und gesungen werden! (einige Auszüge): „……..Gott wird zerschmettern das Haupt seiner Feinde….Gepriesen sei der Herr, der meine Hände unterweist zum Kampf….meine Finger zum Krieg….meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis ich sie aufgerieben hatte...vor ihm zittern die Völker, alle Gesichter erglühen…wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter.......ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen…der Gott, der mir Rache gibt und zwingt die Völker unter mich …damit du sie zerschmetterst, damit dein Fuß im Blut watet, damit die Zunge deiner Hunde ihr Teil bekommt von den Feinden………“ Ich dachte mir, niemand außerhalb der Klöster weiß, was da täglich gebetet wird. So viel zu unserer christlichen Hauptreligion.

 

 



 

Ein Satz noch zum Islam: Im Koran steht in der Sure 5 Vers 51: "Ihr, die ihr glaubt! Nehmt euch die Juden und Christen nicht zu Freunden! Sie sind einander Freunde. Wer von euch sich ihnen anschließt, der gehört zu ihnen. Siehe, Gott leitet die Frevler nicht recht."










Hier sind einige Berichte (von tausenden Berichten, die ich gesammelt habe). Etliche davon habe ich selbst recherchiert:





Der Autor Franz Rose schrieb z. B. im Jahr 1939 ein Buch mit dem Titel "Mönche vor Gericht". Er beschrieb darin, und nur anhand von Gerichtsdokumenten, ein hochinteressantes Sittenbild über das damalige Klosterleben. Sexuelle Missbräuche, klerikaler Sittenverfall, klösterliche Devisenschiebungen, Schmugglerneste, Morde im Kloster, die sittliche Not der Mönche. Franz Rose dokumentierte sein Buch mit vielen Gerichtsdokumenten. Die Kirche argumentierte damals: "Das alles ist ja nur bösartige Nazipropaganda!" Doch diese Argumentation verwenden die Kirchenoberen auch noch heute. Jetzt ist aber die Frage berechtigt, warum die meisten Kirchenoberen noch immer (79 Jahre später, also jetzt im Jahr 2018) nach dem großen weltweit aufgebrochenen sexuellen Missbrauchsskandal, gerne den Vergleich verwenden, dass das alles ja nur bösartige kirchenfeindliche Nazipropaganda, wie im 3. Reich ist. Wäre nicht der 2. Weltkrieg gewesen, wäre der sexuelle Missbrauchsskandal der Kirche schon vor 80 Jahren aufgebrochen und mir, wie vielen anderen weltweit, wäre nichts mehr passiert. Dazu kommt noch der ganze Exorzismusblödsinn, der vom Vatikan aus gesteuert ist und so finden Teufelsaustreibungen (oft mit tödlichem Ausgang) auch heute noch statt. Wenige? Nein. Alleine eine halbe Million Italiener haben sich im Jahr 2011 an kirchliche Exorzisten gewandt (dieses Thema goggeln und darüber staunen). Die Psychiatrie hat bei diesem kirchlichen Exorzismusblödsinn leider immer mitgemacht. Viele Priester und Expriester sind als Psychotherapeuten tätig, die in ihren Praxen Teufelsaustreibungen und Fluchaustreibungen anwenden, getarnt als sanfte Alternativtherapie, wodurch die Anwendung dieses kirchlichen Exorzismusirrsinns und Folterirrsinns mit Hilfe der Medizin gesetzliche Deckung findet.






 

 

 

 



 

Obwohl bereits seit 1970 die homosexuellen und pädophilen Neigungen Louis Fonteyne bekannt waren, konnte er ungehindert seinen sexuellen Abartigkeiten nachgehen. Auch bei den Schulbrüdern in Strebersdorf (NÖ), wo seine Neigungen der Ordensleitung von Anfang an bekannt war, hat er in den 80er Jahren unterrichtet und Schüler missbraucht. Pater Louis Fonteyne wurde erst 2005 für ein Jahr unbedingt verurteilt.

 



Im Gedenken an den im Jänner 2003 in Mödling in Niederösterreich verstorbenen Trinitarierpater Quirin de Leeuw OSST schrieb die Stadtgemeinde Mödling einen mit 3.000 Euro dotierten Preis für soziales Engagement und Beiträge zur gesellschaftlichen Solidarität aus. Der "Pater Quirin-Gedächtnispreis" wird seit 2004 alle zwei Jahre zum Thema "Flüchtlinge" verliehen. Damit soll das Gedenken an das unermüdliche Engagement von P. Quirin für sozial Benachteiligte wie Drogenabhängige und Flüchtlinge wach gehalten werden. Im Mai 2010 – erst kurze Zeit nach der Installierung der Klasnic Kommission – sprachen die ersten Opfer von Pater Quirin bei der Kommission vor, damit der Preis nicht mehr unter dem Namen dieses Täters weiter verliehen werde. Die Klasnic-Kommission zahlte zwar an Pater Quirins Opfern Entschädigungen aus, aber sonst blieb alles so, wie wenn er nie Kinder missbraucht hätte. Der Pater Quirin-Gedächtnis-Preis wurde im November 2010, also bald nach der Entschädigungszahlung an Opfer durch die Klasnic-Kommission, wieder vergeben, damals an einen Mödlinger Sozialmarkt. Die Betroffenen hatten sich an die Kommission gewandt, um zu verhindern, dass weiterhin im Namen eines Kinderschänders in Mödling alle zwei Jahre ein Sozialpreis verliehen werden sollte. Noch einmal: Die Kommission zahlte zwar Entschädigungen, aber dass der Preis - wie gewünscht - nicht mehr unter dem Namen des Kinderschänders vergeben werden soll, das wollten Frau Klasnic und ihre Kommissionsmitglieder nicht umsetzen. Auch wegen diesem Fall legte ich Protest bei der Klasnic-Kommission und beim Kardinal ein, doch der wurde (wie immer von Frau Klasnic und vom Kardinal) völlig ignoriert.




 

 

 

47 Mädchen innerhalb von 30 Jahren missbraucht, der 84 Jahre alte Priester war geständig


 

Der 84 jährige katholische Geistliche hat vor einem Gericht in Ottawa (Kanada) die Taten zugegeben. Jahrzehntelang machte er sich mit Süßigkeiten an kleine Mädchen heran. Er nahm sie für seine unsittlichen Berührungen immer auf seinen Schoß. Ein Kirchensprecher meinte, das ist "wahrscheinlich der schlimmste Missbrauchsfall" Kanadas. 2004 hatte erst das erste Opfer des Priesters Mut gefunden Charles Sylvestre offen zu beschuldigen. Alle Taten fanden von 1955 bis 1988 statt. Quelle: Bild am Sonntag 2006

 

 

 



 

 

Pfarrer in 59 Fällen wegen sexuellem Missbrauch verurteilt

 

Nach Medienberichten wurde der 39 jährige Pfarrer aus dem schwäbischen Ort Wald wegen sexuellem Missbrauch in 59 Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Opfer waren drei Kinder im Alter zwischen elf und 14 Jahren. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 



 

 

 

Kinderfoltermaterial aus dem Internet bei Salzburger Priester

 

Vergewaltigungs- und Folterszenen, die an Kindern begangen wurden, hatte ein kath. Priester aus Pinzgau vom Internet heruntergeladen. Nachdem er bei einer Razzia in das Visier der Fahnder aus Deutschland geriet, bekam der Priester 3 Monate Haft für die 1600 Downloads.

 

 



 

 

Pfarrer gestand sexuelle Nötigung an zwei Mädchen

 

Im hessischen Kreis Bergstraße wird ein 44 jähriger Pfarrer wegen sexueller Nötigung an zwei Mädchen zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt, da er für schuldig befunden wurde, zwei minderjährige Schwestern des Öfteren missbraucht zu haben. Der Pfarrer gestand die sexuellen Nötigungen begangen zu haben. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 



 

 

Holländischer Theologiestudent 1970 in Wien vor Gericht:

 

Ein Bub ist in einem Schwimmbad von einem Mann bei der Dusche eingeseift worden. Nachdem die Mutter des Buben von der unsittlichen Sache etwas mitbekam, hat sie den Mann verdroschen. Dabei ging seine Brille in Brüche. Als sie noch dazu dahinter kam, dass er ein Theologiestudent aus Holland ist und im Wiener Priesterseminar wohnt, hat sie Anzeige erstattet. Auch andere Buben hat er im Schwimmbad eingeseift. Bei einem Prozess in Wien soll die Richterin den Ausführungen des Theologiestudenten geglaubt haben, dass er aus rein väterlichen Gefühlen die Buben eingeseift habe. Er wurde freigesprochen, denn Kardinal König selber hat bei der Richterin interveniert. Quelle: Tfirst Michael

 

 

 



 

Kirche bezahlte Schadenersatz für Missbrauchsdelikt, dann deklariert sie das Geld als Betriebsunfall und fordert es von der Versicherung ein

 

Ein Pfarrer war wegen sexuellem Missbrauch an einem Mädchen verurteilt worden. Dem Mädchen wurde Schadenersatz gezahlt. Die Kirche fordert das Geld nun vom Versicherer retour, da es sich nur um einen Betriebsunfall handle. Der Versicherer hingegen argumentiert, dass die Versicherungspolice das Schmerzensgeld nicht abdecke, dass das Schadensrisiko wegen sexuellen Missbrauchs nicht mehr gedeckt sei. Medienberichten gemäß hat das Bistum mittlerweile zugegeben, dass es sich um einen von mehreren Fällen handelt. Die römisch-katholische Kirche soll bereits schon früher Schmerzensgeld für das Fehlverhalten von aktiven Mitgliedern bezahlt haben. Quelle: NZZ 2004

 

 

 

 

Pater August Paterno aus Vorarlberg meinte, seine Hand sei ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaße hinübergerutscht.

 

Obwohl die angeblichen Übergriffe Paternos rund 15 Jahre zurückliegen, sei es nicht ausgeschlossen, dass ein Verfahren eingeleitet wird. Bei entsprechender Schwere des Vergehens sei eine Nicht-Verjährbarkeit möglich, erklärte Benno Elbs, Pastoralamtsleiter von Feldkirch. Berichtet worden sei aber, dass der Kaplan nicht immer die notwendige Distanz bewahrt habe. Auch von "Übergriffen, die schwerwiegend sind", hätten Betroffene gesprochen. P. Paterno kommt aus der Diözese von Bischof Küng, der als päpstlicher Visitator in St. Pölten tätig ist. Küng solle von Vertrauensleuten der Opfer bereits vor Jahren informiert worden sein. Er versprach eine vollständige Aufklärung; wies jedoch laut ORF zugleich darauf hin, dass er nicht an Zufall glaube, dass die Vorwürfe zum jetzigen Zeitpunkt publik werden. Küng sagte: "Ich habe Verdachtsmomente und konkrete Hinweise, dass die Vorfälle benützt werden, um andere Ziele zu verfolgen". Konkretere Auskünfte gab der Bischof nicht. Pater Paterno meinte übrigens u. a., seine Hand sei ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaße hinübergerutscht. Quelle: ORF

 

 

 

 



 

14 Nonnen von Taubstummenschule wegen sexuellem Missbrauch angeklagt

 

Schüler einer katholischen Taubstummenschule im Erzbistum Boston haben die Verantwortlichen wegen sexuellen Missbrauchs verklagt. Die Beschuldigten sind mindestens 14 Nonnen, ein Priester und einen Sportlehrer. Sechs Männer und drei Frauen werfen ihnen Vergewaltigungen und körperliche Misshandlungen vor. Die Verbrechen wurden zwischen 1944 und 1977 begangen, als die Kläger 7 bis 16 Jahre alt waren. Dem Verfahren könnten sich weitere ehemalige Schüler anschließen. Eine weitere Klage richtet sich auch gegen Bischof Thomas Daily, dem Vernachlässigung der Aufsichtspflicht vorgeworfen wird.

 

 



 

 



Priester wegen Kinderpornobesitz angeklagt, dabei stellte sich heraus, dass er auch zwölf Knaben sexuell belästigt hat

 

Besitz von Kinderporno lautete die ursprüngliche Anklage gegen einen Geistlichen aus Oberösterreich, der sexuelle Belästigung an zwölf Buben auch gestand. Der Priester hat in Dachsberg als Internatsleiter gearbeitet. Die Schüler, 10 bis 12 Jahre alt, habe er unsittlich berührt. Vermutlich werden noch weitere Fälle des Priesters, der auch als Religionslehrer tätig war, angezeigt. Quelle: APA

 

 




 

 

 

Magdeburger Bistum bestätigte zwei Fälle sexuellen Missbrauchs und zahlt nach 40 Jahren 25.000 Euro Entschädigung

 

Ein Fall ist aus den 60er Jahren, der andere passierte erst vor wenigen Jahren. Ein Ministrant, der seit seinem 9. Lebensjahr, für viele Jahre hindurch von einem Priester und einem weiteren Kirchenmann, sexuell missbraucht wurde, hatte 2005 einen Betrag von 25.000 Euro erhalten. Seit 1993 versuchte das Opfer, N. D. in der Kirche um Gehör, jedoch ohne Erfolg. Eine Entschädigung für die Therapiekosten wolle man auch nur dann zahlen, wenn über den Missbrauch in der Öffentlichkeit geschwiegen wird. Laut dem Bistumssprecher wurde auch im anderen, jüngeren Fall dem Opfern Hilfe angeboten. «Zu finanziellen Dingen äußere ich mich nicht», sagte der Sprecher des Bistums weiter, «Es liegt uns daran, nichts zu vertuschen, wir wollen die Leute schützen». Quelle: Der Spiegel

 

 





 

 

Wird Bischof doch wegen sexuellen Missbrauchs in mehreren Fällen angezeigt?

 

Der frühere Bischof von Springfield aus Massachusetts wurde wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Wegen Verjährung wurde die Klage aber zurückgezogen. Der Bischof wird jedoch bald in New York, oder auch in New Hampshire, oder sogar in Kanada angeklagt, weil er Buben auch in all diesen Staaten missbrauchte. In diesen Staaten und Ländern gelten andere Verjährungsfristen. Quelle: ORF

 

 




 

Kinderpornos auf Computer im Priesterseminar von St. Pölten

 

Im Priesterseminar von St. Pölten in Niederösterreich wurden Fotos von Kinderpornografie entdeckt und mehrere Priesterseminaristen stehen nun unter dem Tatverdacht, belastendes Material auf den Hauptcomputer des Seminars vom Internet heruntergeladen zu haben. Regens Küchl, also der Leiter des Priesterseminars, gab bei der Polizei an, niemand habe etwas mit Kinderpornos zu tun. Das belastende Material wurde "von einem Hacker" auf den PC geladen. Auch Autoritätsverhältnisse habe es im Priesterseminar von St. Pölten gegeben, dass nach dem Auftauchen der Kinderpornos endgültig geschlossen wurde. Alle Seminaristen wurden entlassen und der Vorarlberger Bischof Küng wurde von Rom aus als Visitator eingesetzt. Quelle: ORF 2004, Tageszeitungen

 

 




 

Ich (Michael Tfirst) möchte zu der schmutzigen Causa rund um das Priesterseminar in St. Pölten sagen, dass da im Hintergrund sicher ganz andere politische und kirchenpolitische Interessen und Machtspiele vertreten waren. Es hätte bei der Menge an heruntergeladenen Bildern von kinderpornografischem Material alle 100 Priesterseminaristen angezeigt werden müssen. Auf Festplatten mehrerer Computer befanden sich 40.000 Fotos und zahlreiche Filme mit teils abartigen Sexdarstellungen. Das Material ist u. a. in den Zimmern der Priesteramtskandidaten von der Sicherheitsdirektion NÖ (also von der Polizei) sichergestellt worden. Ein einziger Seminarist aus Polen wurde angezeigt und mit 6 Monaten bedingt verurteilt, weil bis zur Gerichtsverhandlung viel von dem Beweismaterial verschwunden war, das die Sicherheitsdirektion in NÖ sicherstellte. Ich würde sagen, das Konkordat und kirchentreue Staatsdiener an Schlüsselstellen in der Polizei haben ihre Wunder wirken lassen...

 

 




 

 

Vier von zehn Nonnen werden in den USA sexuell missbraucht, meist von Priestern

 

Vier von zehn Nonnen in den USA sind einer Studie zufolge schon einmal sexuell missbraucht worden - oft von einem Priester oder einer anderen Nonne. Insgesamt 34.000 Ordensfrauen seien davon möglicherweise betroffen, berichtete die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch" am Sonntag. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte.  Quelle: Yahoo 2003

 

 




 

Zahlung von 900.000 Euro an ein Missbrauchsopfer der Erzdiözese in Birmingham

 

Ein 35 Jahre alter Mann hat 900.000 Euro von der Erzdiözese Birmingham erhalten. Zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr wurde das Opfer von einem Priester missbraucht, so dass durch die Missbräuche bei dem Opfer sogar längere stationäre Klinikaufenthalte notwendig wurden. Ein anderer Ministrant aus Manchester hatte bereits schon 330.000 Pfund erhalten. Acht Männer, die zur Tatzeit zwischen 8 und 17 Jahre alt waren, haben bereits vor Gericht Missbrauchsvorwürfe gegen den Priester erhoben. Da der Priester aber inzwischen verstarb, konnte er nie zur Rechenschaft gezogen worden. Quelle: Yahoo 2005

 

 




 

 

 

Katholischer Priester aus Irland missbrauchte 100 Jugendliche

 

Sean Fortune soll in den vergangenen 20 Jahren über hundert Jugendliche sexuell missbraucht haben. Opfer berichteten minutiös, wie sie der Priester vergewaltigte, doch die zuständigen Bischöfe spielten die Angelegenheit immer nur herunter, bis es letztendlich doch zu 70 Anzeigen gegen den Geistlichen Fortune kam.

 

 

 




 

 

Benediktinerpater aus dem Stift Göttweig wegen sexueller Übergriffe abgesetzt

 

Der Pfarrer und Ordensgeistliche einer Gemeinde in Niederösterreich steht im Verdacht sexueller Übergriffe gegen drei Mädchen. Die Staatsanwaltschaft in St. Pölten ermittelt in diesem Fall und das Heimatkloster des Priesters, das Stift Göttweig in Niederösterreich, hat den Benediktinerpater als Pfarrer abgesetzt. Quelle: Der Standard 2004

 




 

 

 

Sexueller Missbrauch: Geständnis eines Pfarrers der Diözese Eisenstadt

 

Die Diözese Eisenstadt/Burgenland gab 2007 bekannt, dass ein katholischer Pfarrer gestand, sexuellen Missbrauch in mehreren Fällen begangen zu haben. Die Erzdiözese meinte, dass nun den Betroffenen die besondere Aufmerksamkeit gelte und die damit verbundenen Maßnahmen der kirchlichen Richtlinien bei sexuellem Missbrauch werden sofort umgesetzt.

 

 




 

 

 

Liebesbeziehungen eines kath. Pfarrers zu mehreren Frauen

 

Der Pfarrer machte seine Kirche in Köln zu einem open house für jedermann. Homosexuelle wurden verstärkt eingeladen und angesprochen und das Gotteshaus wurde zur Diskothek umfunktioniert. Nachdem der Geistliche aber auch noch Liebesbeziehungen zu mehreren Frauen seiner Pfarre hatte, wurde er einfach nach vom Bischof einiger Zeit versetzt.

 

 




 

 

Öffentlichkeit falsch informiert, bischöflicher Pressesprecher entschuldigt sich

 

Ein Priester verschwand ohne Verabschiedung von seinen Gemeindepfarreien. Der Pressesprecher der Diözese Augsburg informierte die Gläubigen, dass der Pfarrer aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt wurde, aber in Wirklichkeit wurde gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt, da die Eltern eines Opfers Anzeige bei der Kriminalpolizei eingebracht hatten. Später entschuldigte sich der Pressesprecher des Bischofs dafür, falsch informiert zu haben. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

 

Pfarrer wird 8 Jahre Haft für Kindesmissbrauch antreten müssen

 

Wegen Kindesmissbrauchs von drei Knaben wurde ein katholischer Pfarrer In Los Angeles schuldig gesprochen, nun drohen ihm nach dem Schuldspruch über 8 Jahre Haft. Quelle: Yahoo

 

 

 




 

 

Im Waisenhaus der Caritas wurden bis 2005 Kinder misshandelt

 

In Kroatien tauchten in Medienberichten Fälle von Kindesmisshandlung eines Waisenhauses der Caritas auf. Wegen Vergewaltigung eines geistig behinderten Buben wurde schließlich ein Mitarbeiter festgenommen. Die Kirche will zu den Vorkommnissen des Waisenhauses in Brezovica bei Zagreb keine Stellungnahme für die Öffentlichkeit abgeben. Quelle: Wiener Zeitung 2005

 

 




 

 

Pfarrer von Annaberg wegen sexuellem Missbrauch versetzt

 

Pater Raphael musste wegen sexuellem Missbrauch Abschied nehmen! Er kommt ins Stift St. Peter als Altenpfleger. Eine Anzeige werde es nicht geben, denn die Fälle liegen schon Jahre zurück!

 

 



 

 

Geldstrafe für Pfarrer wegen sexuellen Missbrauch

 

Ein 49 Jahre alter Priester wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro im Bad Homburger Amtsgericht verurteilt. Von 1990 bis 1991 hatte der Geistliche einen damals 13 Jahre alten Ministranten mehrmals unsittlich berührt. Der Verteidiger des angeklagten Priesters meinte, dass der Geistliche durch die Vorwürfe bereits schon selbstmordgefährdet sei und dass er gegen das Urteil berufen wolle. Gegen den Priester wurde aber auch wegen weiterer Fälle ermittelt, aber alle Verfahren sind eingestellt worden, weil die Taten bereits verjährt sind. Das Bistum in Mainz beurlaubte den Geistlichen. Quelle: Yahoo

 

 



 

 

Schweigegelder an Opfer sind lt. Kirche Versöhnung

 

Prälat Albert Holenstein missbrauchte in Vorarlberg einige Buben. Er wurde aber nach bekanntwerden der Taten nach Tirol als Prälat versetzt. Er gab bei den Verhören der Kriminalpolizei mehrfache sexuelle Misshandlungsfälle zu, zumindest aber gegenüber drei Ministranten. Wegen Verjährung kam es zu keinen Verhandlungen da auch Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden. Eine Versöhnung mit den drei Opfern soll auf diese Weise stattgefunden haben. Prälat Holenstein darauf, dass er für die Mission so viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit nie sein Name als sexueller Missbrauchstäter genannt werden solle, da er das nicht überleben würde. Er überlebte und ist mittlerweile weit über 80 Jahre alt und in Tirol eine der honorigsten Personen.

 

 



 

 

Sogenannter Straßenpriester missbrauchte Straßenkinder

 

Ein ehemaliger Priester aus Massachusetts wurde verurteilt, da er in Boston vor 20 Jahren einen Buben vergewaltigte. Der Geistliche hat als "Straßenpriester", der sich um Straßenkinder kümmerte, viele Kinder sexuell missbraucht. Im Jahre 2002 kam gegen den Priester nur ein Fall zur Anklage. Von insgesamt vier Fällen gegen ihn wurden zwei Anklagen von den Anklägern selbst zurückzogen und ein dritter Ankläger ist plötzlich spurlos verschwunden. In Massachusetts ist Shanley einer der wenigen Priester, die dennoch (auch wenn nur in einem Fall) verurteilt wurden. Die meisten Priester, die wegen sexuellem Missbrauch in Verdacht kamen und gegen die ermittelt wurde, konnten sich einer Anklage entziehen, da deren Taten verjährt sind.

Quelle: ORF

 

 



 

 

Wieder Kinderpornos bei Pfarrer gefunden

 

Gegen einen 44 Jahre alten Pfarrer in der Nähe von München wird wegen des Besitzes von Kinderpornos auf Videokassetten ermittelt. Der Pfarrer wird daraufhin von seiner Landeskirche vom Dienst suspendiert. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 



 

 

15 Jahre Haft für US-Priester wegen sexuellen Missbrauchs

 

Im US-Bundesstaat Missouri ist wegen sexuellen Missbrauchs ein katholischer Priester zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, da er sein minderjähriges Opfer mehrmals und über einen Zeitraum von drei Jahren missbrauchte.

 

 

 




 

Priester soll Vergewaltigung an Nonne auf Video aufgezeichnet haben

 

Ein 69 Jahre alter Franziskanerpriester ist verhaftet worden. Mit anderen Männern zusammen soll er in einem Armenhaus eine Nonne öfter vergewaltigt und dabei die Vergewaltigungsszenen immer auf Video aufgezeichnet haben. Die Nonne ist in einem Heim für Arme tätig und Gynäkologen haben die Vorwürfe der Nonne nach Untersuchungen auch bestätigt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Der Franziskanerpater, der inhaftierte wurde, meinte: "Die Anschuldigungen gegen mich sind rein erfunden, die Nonne sei geistig nicht zurechnungsfähig.“ Quelle: Spiegel Online 2006

 

 




 

 

Mädchen wurde 45 Mal zum Geschlechtsverkehr von Priester gezwungen

 

Ein 65 Jahre alter katholischer Priester, der für seine vielen Beziehungen bekannt war, pflegte diese mitunter auch ungeniert zu Minderjährigen. Wurde das Treiben den Kirchenoberen zu bunt, erfolgte einfach die Versetzung in eine andere Pfarrei. Er zwang auch seit 1982 ein damals 12jähriges Mädchen mindestens 45 Mal zum Geschlechtsverkehr. Bei dem Mädchen stellten sich gesundheitliche Spätfolgen ein, dadurch wurden die Verbrechen des Geistlichen bekannt. "Mir hätte auch keiner geglaubt, denn in so einem Dorf steht der Pfarrer auf einem Podest" sagte die Frau, die als Mädchen das Opfer war. Aus polizeilich beschlagnahmten Akten vom Pfarrhof ging hervor, dass die sexuellen Missbräuche des Pfarrers an der Minderjährigen im bischöflichen Ordinariat schon seit 1984 bekannt waren. Doch die Straftaten wurden vertuscht, Bischof Stimpfle und Generalvikar Kleindienst empfahlen dem Pfarrer nur, dass er sich für eine gewisse Zeit aus der Diözese zurückzuziehen solle. Als aber der Fall wegen der gesundheitlichen Spätfolgen des Mädchens bekannt wurde und zur Anzeige gelangte, äußerte sich der Bischof 1988 schriftlich insofern, dass die Verjährungsfrist für derlei Fälle doch bei drei Jahren liege. Vor Gericht behauptete der frühere Generalvikar Kleindienst, er habe die Personalakte des Pfarrers nicht mehr in Erinnerung. Kleindienst mittlerweile befördert, wurde vom Bischof wegen diesem Fall sogar mit einer ausdrücklichen Ehrenerklärung ausgestattet. Der Richter hegte daran aber doch Zweifel, "Ich frage mich, warum sich die Vorgesetzten des Pfarrers eingehend mit Verjährungsfristen beschäftigen, wenn sie angeblich von nichts wissen." Obwohl die Straftaten verjährt waren, wurde ein Urteil für vier Jahre Gefängnis gefällt. Das Gericht appellierte in Richtung Kirche, dass diese eine Fürsorgepflicht nicht nur für ihre Pfarrer, sondern auch für die Kinder habe, die zum Pfarrer kommen. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 



 

 

Katholische Orden Irlands wollen Opfer 128 Millionen Euro zahlen

 

In Irland setzen sich seit längerem die Opfer von sexuellem Missbrauch zur Wehr. Die katholischen Orden in Irland haben erklärt, sie wollen deren Opfer von sexuellem Missbrauch in kirchlichen Heimen mit 128 Millionen Euro entschädigen. Die Höhe, welche die weltliche Kirche Irlands an fast 16.000 Opfer zahlen wird, steht noch nicht fest.

 

 




 

 

1,7 Millionen Dollar an Familie eines Minderjährigen, der drei Jahre lang von einem Priester missbraucht wurde

 

Die Erzdiözese St. Louis wird 1,7 Millionen Dollar an die Familie eines Minderjährigen zahlen, der über einen Zeitraum von drei Jahren von einem Priester missbraucht worden war. Der Priester verbüßt eine 15jährige Gefängnisstrafe.

 

 




 

 

Immer mehr Vorwürfe gegen Priester in Deutschland

 

Kardinal Karl Lehmann erwartet weitere Vorwürfe gegen Priester wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch. Nach Angaben von Weihbischof Grave sind von den insgesamt 18.000 Priestern in Deutschland zurzeit 200 bis 300 Fälle von Pädophilie bekannt. Die Vorfälle träfen die "Kirche in diesem Land ähnlich wie in den Vereinigten Staaten ins Mark".

 



 

 

 

Schweizer Nonne bekam Kind von Kardinal

 

ROM – «Leider Gottes ist alles wahr. In Afrika gibt es kaum einen Bischof, der keine Kinder hat. Sogar der Kardinal von Dar-es-Salaam in Tansania hat ein Kind. Und zwar von einer Schweizer Nonne.» Der Schweizer Religionswissenschafter Al Imfeld (66), Frater der Missionsgesellschaft Immensee und ausgewiesener Afrika-Kenner, bestätigt den Skandal um Hunderte von jungen Ordensschwestern, die von sextollen Priestern missbraucht werden, ohne dass der Vatikan etwas dagegen unternimmt. «In Afrika ist ein Mann ohne ein Kind kein Mann. Und das gilt auch für Priester», sagt Imfeld, der zahlreiche Bücher über den Schwarzen Kontinent verfasst hat. Vor zwei Jahren wurde in Simbabwe ein neuer Bischof gesucht – man fand keinen einzigen Anwärter, der nicht Vater war. «Das ist die Realität», sagt Imfeld. Schwester Lauda, in Düren lebende ehemalige Ordensfrau der Schwestern vom Kostbaren Blut, die wegen des Verteilens von Kondomen an afrikanische Prostituierte aus ihrer Gemeinschaft verbannt worden war, hat zu den sexuellen Übergriffen durch Priester auf Ordensfrauen Stellung genommen. In einem Pressegespräch erklärte sie, dass viele Priester die "Unerfahrenheit, Ahnungslosigkeit und vor allem die Abhängigkeit der Schwarzafrikanerinnen" ausnutzten, "die noch immer in totalem Gehorsam gegenüber den Männern, vor allem älteren, erzogen werden". Sie selbst habe versucht, die Frauen zu mobilisieren. Zehn der von ihr zum Widerspruch ermunterten Schwestern seien damals allerdings strafversetzt worden. Der Vorstand des Deutschen Katholischen Missionsrates (DKMR) hat auf die vom Vatikan bestätigten Missbrauchsfälle "mit Bestürzung und Schmerz" reagiert. In einer Erklärung versichern sie den Opfer einer "tief empfundenen Solidarität", deren "Not und Verletzungen wir nur ahnen können". Unter Bezugnahme auf das vor einem Jahr von Kardinal Arinze abgelegte Schuldbekenntnis, demzufolge "auch Christen" sich Menschen gefügig machten, heißt es in der DKMR-Erklärung: "Die bittere Aktualität dieses Eingeständnisses macht uns stumm und verbindet uns mit allen, die das moralische Ansehen der Kirche in Frage gestellt sehen." Der Katholische Deutsche Frauenbund und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands erwarten von den zuständigen Stellen im Vatikan, dass sie sich "mit Entschiedenheit auf die Seite der missbrauchten Ordensfrauen stellen und sich zu Anwälten dieser Opfer, ihrer Ehre und ihrer verletzten Würde machen". Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, wurde gebeten, sich des Anliegens anzunehmen und in allen kirchlichen Gremien für eine weitere Befassung mit dem Thema "Gewalt gegen Frauen in der Kirche" einzutreten.

 



 

 

 

Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke

 

Gleich nach dem Urbi et Orbi: Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke - doch Kirche warnt weiter vor Andersgläubigen - Kaum war das "Urbi et Orbi" in Rom gesprochen (und der "Ablass" von allen "Sündenstrafen" erteilt), beging ein römisch-katholischer Priester in Mexiko gleich ein besonders schlimmes neues Verbrechen. Er erwürgte nach der Ostermesse seine schwangere Geliebte und zerschnitt sie anschließend in Stücke. Die Leichenteile packte er in Tüten und warf sie in der Nähe des Friedhofs weg. Laut der Mutter des Opfers "habe die Tochter den Priester kennen gelernt, als sie 13 Jahre alt war". Beide haben bereits ein gemeinsames Kind. Derzeit wird ermittelt, ob der "Hochwürden" ein Serientäter sein könnte.

 



 

 

 

 

Sexueller Missbrauch durch Priester an Ministranten

 

In der Diözese Speyer haben zwei ehemalige Ministranten schwere Vorwürfe gegen einen Priester erhoben. Der Geistliche soll sie sexuell missbraucht haben. Der Fall lag der Glaubenskongregation in Rom vor. Die Opfer halten der Kirche nun vor, ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden. Als die beiden ehemaligen Messdiener den Ansprechpartner der Diözese Speyer kontaktierten, wurde der Fall an das bischöfliche Domkapitel weitergegeben. Die Ankläger erhielten keine weiteren Informationen. Einer der Ankläger rief den Ansprechpartner an, der verwies auf das Domkapitel, dieses verwies auf Rom. Der Domkapitular entschuldigte sich. Nach 7 weiteren Monaten nehmen die Ankläger erneut Kontakt zum Ordinariat auf. Der Domkapiutular verweist auf die Verjährung und berichtet über eine kircheninterne Buße des Täters, die als Bestandteil der Personalakte geheim sei. Quelle: Der Spiegel 2004

 

 

 

 



Justiz in Polen ermittelt gegen Erzbischof

 

Die Presse berichtet, dass der Danziger Erzbischof Tadeusz Goclowski gegen den einstigen Starpriester H.J. der Gewerkschaft Solidarnosc ein Amtsenthebungsverfahren wegen Demoralisierung Jugendlicher eingeleitet hat. Nach 1989 machte der einstige Freiheitskämpfer jedoch vor allem durch antisemitische Ausfälle gegen Juden, Russen, die EU und die Linke Polens von sich reden. Seit Ende Juli ermittelt die Justiz gegen J. wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von minderjährigen Jugendlichen. J. weist die Vorwürfe als Kesseltreiben missgünstiger Medien und "jüdisch - kommunistischer" Kreise empört zurück. Quelle: diepresse.com

 




 

 

Das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche könne noch unbekannt sein.

 

Der Erzbischof von Dublin Diarmuid Martin sagte, das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche könne noch unbekannt sein. Er mahnte in einer Rede vor der nationalen Priester-Konferenz zu offenem Umgang mit dem Problem und zur Gewährleistung von bestmöglichem Schutz von Kindern. Regierung und Kirche gegen bisher von ca. 16.000 mutmaßlichen Opfern sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter aus.

 

 

 




 

Ordenspriester vom Stift St. Peter geständig

 

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat Anklage gegen einen ehem. Salzburger Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs von 1993 - 1996 im Tennengau erhoben. Der Beschuldigte - derzeit Ordenspriester im Stift St. Peter - war im Vorverfahren voll geständig. Weiteren Anschuldigungen wurde wegen Verjährung nicht nachgegangen. Der zuständige Erzbischof sprach von rückhaltloser Aufklärung und einer Wiedergutmachung im Rahmen des Möglichen. Quelle: kurier.at

 




 

 

 

US-Militärpfarrer zwingt Soldaten zu Oralverkehr

 

Ein katholischer US-Militärpfarrer einer Bamberger Einheit ist zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Pfarrer hatte drei Soldaten Alkohol aufgedrängt und sie zuerst in einer Gaststätte, später in seiner Wohnung zu Oralverkehr gezwungen. Die Opfer waren zwischen 18 und 20 Jahre alt. Ein weiterer Missbrauch ereignete sich 2004 mit drei untergebenen Marineinfanteristen in Doha im Golfstaat Katar. Quelle: Spiegel 2005

 




 

 

 

 

US-Diözese in Kentucky einigt sich mit 361 Missbrauchsopfern

 

Eine Diözese in Kentucky will 85 Millionen Dollar Entschädigung an Hunderte Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester zahlen. Die Missbrauchsfälle hatten sich in einem Zeitraum von 50 Jahren ereignet. Louisville - Ein Richter stimmte jetzt der Einigung zwischen den Opfern und der Diözese Covington zu. Das Geld kommt 361 Klägern zugute, die alle von Geistlichen missbraucht wurden. Richter John Potter erklärte, das Geld könne das Geschehene nicht wieder gut machen, die Kirche meine es jedoch ehrlich mit ihrem Wunsch, die Opfer zu entschädigen. Die Kläger erhalten je nach Ausmaß des Missbrauchs zwischen 5000 und 450.000 Dollar. Die Einigung ist eine der teuersten für die katholische Kirche mit amerikanischen Missbrauchsopfern. Die Diözese Orange in Kalifornien erklärte sich 2004 zur Zahlung von 100 Millionen Dollar bereit, um 90 Kläger zu entschädigen. Quelle: Spiegel Online 2006

 

 




 

 

Tessiner Pfarrer wegen Pädophilie-Verdacht verhaftet

 

Der Pfarrer von Gordola sitzt unter dem Verdacht des Kindsmissbrauchs in Untersuchungshaft. Dem 62-Jährigen werden sexuelle Belästigung sowie sexuelle Handlungen mit mehreren Minderjährigen vorgeworfen. Die Festnahme des Priesters sei am Samstag erfolgt, teilt die Tessiner Staatsanwaltschaft mit. Angaben zum Stand der Untersuchungen wurden keine gemacht. Gemäss Berichten von Tessiner Zeitungen wurden die Ermittlungen aufgenommen, nachdem einige Knaben ihre Eltern informiert hatten. Der Pfarrer war seit über zehn Jahren in der Gemeinde Gordola und im Verzasca-Tal tätig. Er wurde von seinem Amt suspendiert, wie die Diözese von Lugano in einem Communiqué mitteilte. Es ist schon der zweite Pfarrer aus dem zwischen Locarno und Bellinzona gelegenen Dorf, der in einen derartigen Fall verwickelt ist. Gegen den Vorgänger des 62-Jährigen war die Justiz vorgegangen, kurz nachdem er 1993 aus Gordola versetzt worden war. Pier Giacomo Grampa, der designierte Bischof von Lugano, der sich derzeit an einem abgeschiedenen Ort auf seine Weihung vom kommenden Sonntag vorbereitet, hat laut Communiqué "mit Schmerz" auf die Nachricht reagiert. 34 Priester wurden wegen Pädophilie-Vorwürfen von den Philippinen entfernt.

 

 




 

Wegen Pädophilie-Vorwürfen sind in zwei Bistümern insgesamt 34 Priester aus ihren Pfarreien entfernt worden. Diese Zahlen nannte heute ein Kirchensprecher. Die Bischöfe des mehrheitlich katholischen Lands hatten sich im Juli für kirchliche Missbrauchsfälle in der Vergangenheit öffentlich entschuldigt. Quelle: AFP

 

 

 

 




Indonesien entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch

 

Das Erzbistum Adelaide entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch mit fast 60.000 Euro pro Kopf. Das kündigte der Erzbischof der Stadt an. Das Geld sei nicht mit Bedingungen verbunden; die Opfer brauchten keine Erklärungen zu unterschreiben und nicht auf Prozesse zu verzichten. Bei den Opfern handelt es sich um behinderte Menschen, die von einem Schulbusfahrer ihrer katholischen Schule missbraucht worden waren. Quelle: Radio Vatikan

 

 




 

 

Frankreich 12 Jahre Haft für Priester

 

In Frankreich ist ein katholischer Priester wegen der Vergewaltigung von Minderjährigen zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der 65-jährige Kanadier Denis V. wurde am Mittwoch von einem Strafgericht im nordfranzösischen Evreux für schuldig befunden, in der Gemeinde Lieurey von 1989 bis 1992 einen Jungen, der damals zwischen 14 und 17 Jahre alt war, sexuell missbraucht zu haben. Der Fall erregt in Frankreich großes Aufsehen und hat die katholische Kirche insgesamt in die Kritik gebracht. Denn Vadeboncoeur war bereits 1985 in der kanadischen Provinz Québec zu 20 Monaten Haft wegen sexuellen Übergriffen gegen Minderjährige verurteilt worden. Obwohl der Bischof von Evreux davon gewusst hatte, hatte er ihn 1988 mit der Leitung der Gemeinde in der Normandie betraut.

 

 




 

 

Priester wegen Vergewaltigung in Angers vor Gericht

 

In der westfranzösischen Stadt Angers steht seit heute ein katholischer Priester vor Gericht, der zwei 13 Jahre alte Zwillingsschwestern vergewaltigt haben soll. Der inzwischen 80-jährige Abbé muss sich wegen der 17 Jahre zurückreichenden Vorwürfe vor Geschworenen verantworten. Laut Anklage hatte die Mutter dem Kleriker 1987 die beiden Mädchen drei Mal anvertraut, damit er in einem Pflegeheim ihre "religiöse Erziehung" vervollkommne. Der Mann machte die Kinder demnach dagegen glauben, er solle sich um Sexualkunde kümmern, und verging sich an ihnen. Die Eltern der Mädchen hatten nach Jahren von den Vorfällen gehört und den Priester zur Rede gestellt, der zunächst alles abstritt. Der Bischof von Angers riet den Eltern ab, den Abbé strafrechtlich verfolgen zu lassen, weil dieser krank sei. Beide Opfer heirateten später und offenbarten sich gegenüber ihren Männern, nachdem Probleme mit dem Liebesleben offenbar wurden. Als ihn beide Ehepaare gemeinsam aufsuchten, gestand der Priester den Angaben zufolge und bat seine Opfer um Vergebung. In späteren Vernehmungen durch Gendarmerie und Untersuchungsrichter bestritt er aber die Vergewaltigungen und sagte lediglich aus, er habe die Mädchen berührt. Nach dem Bekanntwerden des Falles hatten sich auch andere mutmaßliche Opfer gemeldet; diese Vorwürfe sind aber nach französischem Recht inzwischen verjährt, weil sie noch länger zurückliegen. Quelle: Yahoo

 

 




 

 

Pfarrer drehte Sex-Videos

 

„Er drehte Sex-Videos, verführte junge Mädchen und wurde wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Seitdem versteht der Seelsorger Harry Riemer die Welt nicht mehr – und fragt immer noch: Was ist schon dabei?“ Die Monogamie sei „auch nur so ein moralischer Unsinn, den die Bibel an keiner Stelle verlangt.“ Bei seiner vorletzten Stelle im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke bringt er den Gemeindekindern das Kaninchenschlachten bei. Sie sollen lernen, dass Fleisch nicht aus der Tiefkühltruhe kommt. Als er einen todkranken Hund eigenhändig erlösen will, sitzt leider der Betäubungsschlag nicht richtig. Dummerweise verfehlt Riemer dann auch noch die Halsschlagader, und das Tier rennt blutend und jaulend durch die halbe Stadt, er mit dem Messer hinterher. ´Pfarrer schlachtete Hund` steht am nächsten Tag in der Zeitung, aber wie immer ist auch das nur die halbe Wahrheit. So war es zum Beispiel kein Rottweiler, wie berichtet, sondern ein Dobermann, wie Riemer berichtigt. Heute winden sich seine Vorgesetzten schlimmer als die in solchen Fällen beinahe routinierten Katholiken. Ein internes Disziplinarverfahren steht noch an. Bis zum Frühjahr 2001, als der Staatsanwalt kam, hat natürlich keiner was geahnt.“ „Doreen schämt sich, wie sich ein Mädchen mit 15 oder 16 Jahren eben schämt, wenn es noch völlig unerfahren ist und ihm der dreimal ältere Pfarrer plötzlich an die Wäsche will. Anfangs fühlt sie sich überrumpelt, dann sagt sie immer öfter nein. Er bettelt und fleht immer weiter: Wenigstens einmal Anfassen im Monat – dann könne er sich auch wieder mehr um Doreens kranke Mutter kümmern, die krank ist und von ihm betreut wird. Ohne den sexuellen Aspekt, sagt er – und findet nichts anstößig an diesem Handel -, hätte er in der Seelsorge nie so viel leisten können.“ „Erfahrungstheologie nennt er seine Experimente mit Fäkalien und Tieren. Gemeinsam wollten sie erfahren, warum Menschen dabei nicht nur Ekel empfinden nur Doreen besteht die Prüfungen nicht. Sie habe sogar nein gesagt, wenn sie nur mal mit nacktem Oberkörper vor seiner Kamera seilspringen sollte.“ „Die Kirche zahlt sein Wartestandsgehalt vorerst weiter.“ Pfarrer Reimer hat auch Haschisch an Jugendliche weitergegeben. Quelle: Stern 2003

 

 

 




 

Pfarrer gesteht sich an einigen Minderjährigen vergangen zu haben

 

Ein 67 Jahre alter Pfarrer aus dem niedersächsischen Hildesheim wird in den Ruhestand versetzt. Er hatte zuvor zugegeben, sich an mehreren minderjährigen Buben vergangen zu haben. Es gab in diesem Fall allerdings kein kirchliches Gerichtsverfahren, da die Taten des Pfarrers bereits verjährt waren. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 




 

 

Milde Strafe für Pfarrer

 

In Darmstadt wurde ein "Seelsorger" aus dem Odenwald wegen sexueller Nötigung und Missbrauchs von minderjährigen Schutzbefohlenen zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Als noch skandalöser als das milde Strafmaß empfand die Presse das Verhalten der Kirchenleitung, die bereits vor 13 Jahren auf die Sexualstraftaten des Geistlichen aufmerksam gemacht wurde. Der Vater einer Geschädigten hatte damals nur deshalb auf eine Anzeige verzichtet, weil die Kirche zugesichert hatte, den Priester nicht mehr mit Jugendlichen in Berührung kommen zu lassen. Quelle: Frankfurter Rundschau

 




 

 

 

24 Jahre Gefängnis für Priester

 

Der ehemalige Internatsdirektor Hector Pared ist gestern zu einer Gefängnisstrafe von 24 Jahren verurteilt worden. Der Priester hatte sich des sexuellen Missbrauchs an Schülern strafbar gemacht, wie aus Justizkreisen zu erfahren war. Das Tribunal von Quilmes, einem südlich gelegenen Vorort von Buenos Aires, hat ihn in mindestens zehn Fällen für schuldig befunden.

 




 

 

 

Kardinal Groer vom Benediktinerstift Göttweig

 

Die sexuellen Misshandlungen wurden durch Opfer aufgedeckt. Unter den Opfern waren auch behinderte Buben. Der Göttweiger Benediktinerpater Dr. Herman Groer missbrauchte im Knabenseminar Hollabrunn etliche Knaben (u. a. verging er sich in Duschen an Jugendlichen und kleinen Buben), aber auch außerhalb des Hollabrunner Seminars betrieb er seine sexuellen Misshandlungen. Später wurde er Kardinal, obwohl seine Neigungen zu Knaben damals überall bekannt waren! Der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn ist aber weiterhin von der Unschuld des Kardinals überzeugt. Er kenne keine Zeugenaussagen, habe aber genug Einsichten in die Person Groer, die er schätze, betonte Krenn in einem Interview des Nachrichtenmagazins "profil". Im Hinblick auf die Betroffenen meinte der Bischof, er gebe niemandem einen Persilschein nur weil er sich "Opfer" nenne. Er wolle diesen Leuten nicht nahetreten und auch nicht ihre Motive beurteilen, meinte Krenn. Aber er wisse inzwischen "einiges, was den Schluss, den die Mehrheit zieht, unzulässig macht". Und er fügte hinzu: ."Ich glaube nicht, dass jemand in etwas involviert ist, ohne auch selber ein Sünder zu sein."

 

 



 

 

 

 

USA: Bischof nach Missbrauchs-Skandal zurückgetreten

 

Der Bischof der Diözese Tucson im US-Bundesstaat Arizona, Manuel Moreno, ist im Gefolge eines Skandals um sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Priester zurückgetreten. Finanziell steht die Diözese auf Grund enormer Entschädigungszahlungen vor dem Ruin. Der Papst habe den Rücktritt des 72-Jährigen Manuel Moreno angenommen, berichtet die "New York Times". Üblicherweise gehen Bischöfe erst mit 75 Jahren in den Ruhestand. Die Diözese Tucson war nach hohen Zahlungen wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs an den Rand des Bankrotts gelangt. Im Jänner 2002 hatte die Diözese einen Vergleich mit 16 Klägern geschlossen und sich zur Zahlung von 16 Millionen Dollar verpflichtet. Im Gegenzug wurde der Diözese Stillschweigen über die Vorwürfe zugesagt. Mehrere Priester der Diözese sollen in den vergangenen Jahrzehnten Ministranten missbraucht haben. Dem Bischof wurde vorgeworfen, er habe die Priester nach Bekanntwerden der Vorwürfe lediglich versetzt. Einer der beschuldigten Priester wurde 1992 suspendiert und vergangenes Jahr verhaftet. Weil die vorgeworfenen Delikte bereits verjährt waren wurde keine Anklage erhoben.

 

 




 

 

USA: Rekordsumme von 100 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer

 

Die katholische Diözese Orange im US-Staat Kalifornien hat sich zur Zahlung von 100 Millionen Dollar (74 Millionen Euro) an Missbrauchsopfer bereit erklärt. Damit werden 9ß Klagen gegen 31 Priester, einen Mönch, zwei Nonnen und 10 weitere Kirchenmitarbeiter beigelegt. Die ältesten Vorwürfe datieren von 1936, die jüngsten von 1996. Quelle: ORF

 

 




 

 

Priester belästigt während Rom-Wallfahrt Ministrantinnen

 

In der Erzdiözese Freiburg wurde ein 51-jähriger kath. Priester von seinem Amt beurlaubt. Ihm wird vorgeworfen, bei einer Rom-Wallfahrt Ministrantinnen sexuell belästigt zu haben. Er habe im Wesentlichen sein Fehlverhalten eingeräumt und um Verzeihung gebeten. Die Gemeinden in wurden mit Schreiben des Erzbischöflichen Ordinariates informiert.

 

 




 

 

Priester misshandelte 20 Buben im Stift Geras:

 

Priester misshandelte sexuell 20 Buben. Bereits 1968 soll sich der aus Belgien stammende Geistliche mehrmals an Ministranten vergangen haben. Der letzte Fall soll sich 2001 ereignet haben. Im Stift Geras wusste man schon seit Jahren von den Taten des Priesters. Er ist schon 13 Jahre vorher einmal versetzt worden bestätigte der Abt Joachim Angerer. Damals war er im Internat tätig gewesen.

 

 




 

 

Wangen/Allgäu

 

Ein 47 Jahre alter Pfarrer in Wangen/Allgäu verzichtet nach Vorwürfen sexueller Verfehlungen auf sein Pfarramt. Das Ordinariat hatte ihn bereits beurlaubt. Ein Gerichtsverfahren wird schließlich eingestellt.

 

 




 

 

81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen

 

In Italien wurde ein 81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen. Er betrieb ein Obdachlosenheim nahe San Marino/Adria und soll illegale Einwanderer vor die Alternative gestellt haben, sich zu prostituieren oder angezeigt zu werden, berichtete La Repubblica. Außerdem soll der Geistliche einen 16Jährigen fast ein Jahr lang missbraucht haben, bevor er ihn an einen Restaurantbesitzer weiterreichte. Quelle: yahoo

 

 




 

 

Argentinischer Bischof tritt wegen Beziehung zu jungem Mann zurück

 

Der argentinische Bischof von Santiago des Estero, Maccarone, ist wegen einer Beziehung zu einem jungen Mann (Radio Vatikan spricht von einem Jugendlichen, deswegen die Einordnung unter das Kapitel Missbrauch) von seinem Amt zurückgetreten. Der Papst nahm das Rücktrittsgesuch "aus gesundheitlichen Gründen" an. Der Ständige Rat der Argentinischen Bischofskonferenz formulierte, dass die Kirche Tag für Tag zur Bekehrung aufgerufen sei, "ohne die Wahrheit zu fürchten oder sie verbergen zu wollen." Quelle: ORF

 

 

 

 


Sexueller Missbrauch im Bistum Magdeburg

 

Gegen einen 54-jährigen Priester des Bistums Magdeburg N. E. ist kürzlich erneut der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen erhoben worden. E. war erst vor wenigen Wochen von einer ähnlichen Anklage entlastet worden und hatte seine Unschuld beteuert. Diesmal jedoch räumte er den Missbrauch ein. Die Anklage bezieht sich auf ein Vergehen von 1988 ist damit - wie so oft - juristisch verjährt. Das Opfer war zum Tatzeitpunkt 9 Jahre alt. Aufgrund des Eingeständnisses wird die Angelegenheit umgehend zur kirchen-rechtlichen Entscheidung nach Rom weitergeleitet. Der Betreffende darf ab sofort keine seelsorglichen Aufgaben mehr wahrnehmen.

 



 

 

 

Pädophiler Ex-Priester mit viereinhalb Jahren Zuchthaus bestraft

 

Jona (AP) Der 64-jährige Ex-Pfarrer von Uznach ist wegen mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern und mehrfacher sexueller Nötigung zu viereinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Das Gericht ordnete zudem eine ambulante Psychotherapie an. Der Ex-Priester ist seit über einem Jahr im vorzeitigen Strafvollzug.

 

 




 

 

Gericht beurteilt Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer

 

Das Kreisgericht Gaster-See in Jona (SG) beurteilt das Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer. Er habe vorwiegend aus egoistischen Motiven gehandelt. Strafverschärfend wirkten sich die mehrfache Tatbegehung sowie die lange Zeitdauer der Delikte und die Ausnützung einer erheblichen Vertrauensbeziehung als Pfarrer und Firmgötti aus. Strafmildernd ließ das Gericht eine leicht verminderte Zurechnungsfähigkeit zu. Zudem sei der Pfarrer geständig, habe ein kooperatives Verhalten an den Tag gelegt und Reue gezeigt. Dem heute 22-jährigen Opfer muss der Ex-Pfarrer gemäß dem Gerichtsentscheid 6.500 Franken Schadenersatz sowie 50.000 Franken Genugtuung zahlen. Überdies ist er für weiteren Schaden als Folge der strafbaren Handlungen ersatzpflichtig. Staatsanwalt Thomas Weltert hatte fünf Jahre Zuchthaus gefordert, Verteidiger Emil Nisple verlangte dreieinhalb Jahre. Die Taten des früheren Pfarrers waren unbestritten. Er hatte zwischen 1985 und 1997 die drei Söhne einer befreundeten Familie im Pfarrhaus regelmäßig sexuell missbraucht. Wegen Verjährung konnten nur noch die Taten ab 1992 strafrechtlich beurteilt werden, denen das jüngste der drei Brüder zum Opfer fiel. Ihm hatte der Pfarrer beispielsweise zum 16. Geburtstag 10.000 Franken quasi als «Schweigegeld» geschenkt. Das Opfer weist schwere Entwicklungsschäden auf und muss noch heute in eine Therapie gehen. Der Pfarrer hatte sich bereits 1984 mehrmals an zwei Pflegekindern sexuell vergriffen. 1969 und 1971 wurde er zudem zwei Mal wegen Exhibitionismus verurteilt. Diesen Vorstrafen kam laut dem Gerichtsentscheid keine große Bedeutung mehr zu, da sie sehr lange zurückliegen. Der Fall hatte an Ostern vor einem Jahr für großes Aufsehen gesorgt, weil der Bischof von St. Gallen in den Kirchen einen Brief verlesen ließ, in dem er die Strafuntersuchung gegen den katholischen Pfarrer öffentlich machte. Ins Visier der Justiz gerieten auch der Gemeindepräsident von Uznach und zwei Gemeindemitarbeiter, die offenbar von den Übergriffen gewusst hatten. Die Anklagekammer verzichtete aber auf ein Strafverfahren wegen Verletzung der behördlichen Anzeigepflicht gegen sie. Nach Bekanntwerden des Falls hatte sich auch der Vorgänger des Uznacher Pfarrers, ein heute 78-jähriger pensionierter Priester, im «Sonntags Blick» geoutet. Im Verlaufe der Untersuchung gestand er ein, dass es zwischen 1960 bis 1991 in Wil (SG) und Walenstadt (SG) mehrfach sexuelle Handlungen mit Kindern gekommen sei. Auf ein Strafverfahren gegen ihn wurde aber ebenfalls verzichtet, zumal alle Fälle verjährt waren. Quelle: Yahoo

 

 




 

 

Kirchenmitarbeiter machte pornografische Fotos

 

In Augsburg ist ein als Kirchenmitarbeiter beschäftigter 35-Jähriger des schweren sexuellen Missbrauchs an seiner siebenjährigen Tochter und einem zehnjährigen Nachbarsmädchen angeklagt. Er hat pornografische Fotos gemacht, die er über das Internet verbreiten wollte. Er ist in vollem Umfang geständig. Auf seinem Computer wurden mindestens 5000 kinderpornografische Dateien gefunden, die er dritten Personen zur Verfügung stellte. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer

 

Die Diözese Covington, Kentucky, zahlt 120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer aus den letzten 50 Jahren. Die Opfer haben eine Sammelklage eingereicht und die Diözese beschuldigt, den Missbrauch vertuscht zu haben. Ihm sei nach Gesprächen mit mehr als 70 Betroffenen bewusst, dass Geld nicht für das Leid entschädigen könne, das die Opfer als Kinder durchgemacht hätten, erklärte Bischof Roger Foys am Freitag. Er hoffe aber, dass die Einigung ihnen und ihren Angehörigen ein gewisses Maß an Frieden und Heilung bringe. Die Opfer sollen vor Abzug der Anwaltskosten je nach Schwere der Misshandlung zwischen 5.000 und 450.000 Dollar erhalten, außerdem soll ein Fonds für die psychologische Betreuung von Opfern eingerichtet werden. Der Einigung muss noch ein Richter zustimmen. Quelle: Yahoo

 

 




 

 

Erzbischof von Cardiff festgenommen

 

London. Der Erzbischof von Cardiff, John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden." Quelle: Yahoo

 

 




 

 

Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt

 

In Arizona wurde ein ehemaliger kath. Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt. Paul Le Brun (49) wurde schuldig gesprochen, in der Diözese Phoenix von 1986 bis 1991 Jungen im Alter von 11-. 16 Jahren sexuell misshandelt zu haben. Quelle: Yahoo

 

 




 

 

In Slowenien erste Klage auf Entschädigung gegen Kirche

 

In Slowenien wurde die erste Klage auf Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs durch einen katholischen Priester gegen die Diözesen Celje und die Erzdiözese Maribor eingereicht. Der inzwischen verstorbene beschuldigte Pfarrer habe mehrere Opfer missbraucht. Im Okt. 2006 wurden ihm 16 Straftaten von sexuellen Angriffen auf unter 15-Jährige vorgeworfen. Wegen des Todes des Angeklagten wurde das Verfahren eingestellt. Die Klägerin gab an, als noch nicht achtjähriges Mädchen von dem Pfarrer vergewaltigt worden zu sein - der Missbrauch habe nach 5 Jahren 1995 aufgehört. 2005 meldete die junge Frau den Missbrauch dem damaligen Bischof von Marburg (Drau)/Maribor, doch dieser habe nichts gegen den Pfarrer unternommen. Im letzten Jahr brachten noch weitere Fälle sexuellen Missbrauchs in der slowenischen katholischen Kirche die Öffentlichkeit auf. Der jüngste Fall wurde in der vergangenen Woche gemeldet, wobei das Gericht gegen einen 35-jährigen Pfarrer ein Annäherungsverbot gegenüber zwei Mädchen ausgesprochen hat. Quelle: Kleine Zeitung/Steiermark 2007

 

 




 

 

500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter

 

Um die Entschädigungen für Missbrauchsopfer zahlen zu können, wird die Erzdiözese Los Angeles 50 Gebäude verkaufen. Insgesamt gibt es mehr als 500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter. Im Dezember 2006 hatte die Erzdiözese 46 Klagen mit ca. 45 Mio Euro beigelegt. Bislang wurden in den USA insgesamt rund 1 200 000 000 Euro gezahlt, die Zahl der Opfer wird auf mehrere tausend geschätzt, in einigen Quellen wird sogar die Zahl von 100.000 genannt. Kardinal Moheney betonte, der Verkauf der Gebäude werde die Seelsorge nicht beeinträchtigen. Quelle: ORF

 

 




 

 

Verurteilung eines katholischen Pfarrers

 

Verurteilung eines katholischen Pfarrers der südburgenländischen Gemeinde Rudersdorf zu 18 Monaten bedingter Haft wegen versuchtem sexuellen Missbrauch und Vergehen gegen das Suchtmittelgesetz. Quelle: gegensexuellegewalt.at

 

 

 




 

Gesetz, dass Geistliche nicht verhaftet werden könnten

 

Die Zeitung The Blade, Toledo in Ohio, berichtet, dass der katholische Polizeichef der Jahre 1956 bis 1970, Anthony Bosch, ein ungeschriebenes Gesetz herausgegeben habe, nach dem Geistliche nicht verhaftet werden könnten. Bei Missachtung drohte Entlassung, wie der ehemalige Polizist Gene Fodor berichtet. The Blade will mindestens fünf Fälle seit den 50er Jahren herausgefunden haben, in denen die Polizei beim Vertuschen von Missbrauch durch Priester mitgeholfen habe. Der Priester Robert Lamatia bestätigte, dass er die Versetzung eines Kollegen, der einen Jungen missbraucht hatte, überwacht habe. Die Polizei habe in diesem Fall nie eingegriffen. Die Diözese lehnte eine offizielle Stellungnahme ab. Zur Begründung hieß es, "die Angelegenheit sei lange her und eine öffentliche Debatte wäre für die potenziellen Opfer sehr schmerzlich." (Kommentar: Für die Opfer ist der Missbrauch oft lebenslang schmerzlich und die Vertuschung und das andauernde Schweigen sind in der Regel, jedenfalls für Opfer schmerzlicher als eine Offenlegung und Klärung.) Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 




 

 

Tirol Sellrain

 

Pfarrer Lukas Hammerle soll vor 20 Jahren sexuelle Kontakte zu Kindern gehabt haben. Lukas Hammerle wurde vom Abt Schreier von seinen Aufgaben entbunden. Hammerle weilte für einige Zeit im Ausland.

 

 

 




 

Kalifornische Diözese Oakland zahlt Entschädigung

 

Die kalifornische Diözese Oakland muss zwei Brüdern, die vor 25 Jahren von einem Priester missbraucht worden waren, 1,55 Mio Euro Entschädigung (knapp 2 Mio Dollar) zahlen. Das Gericht hatte befunden, dass die Kirche stillschweigend die Verbrechen toleriert hatte. Im März 2005 hat eine Jury in San Francisco einem Missbrauchsopfer eines Klerikers mehr als 400.000 Dollar zugesprochen. Auch dort kamen die Geschworenen zu dem Schluss, dass die Kirche über den Missbrauch Bescheid wusste und nichts dagegen unternahm. Quelle: ORF

 

 




 

 

Vier Jahre Haft für Priester wegen Missbrauch

 

Dortmund. Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes muss ein katholischer Priester, der Ende der 90er Jahre als Vikar im westfälischen Holzwickede tätig war, vier Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil fällte die IX. Strafkammer am Dortmunder Landgericht am Dienstag (17.12.02). Sie ging damit über das Strafmaß von dreieinhalb Jahren hinaus, das die Staatsanwältin gefordert hatte. Weitere Missbrauchsfälle, die dem Geistlichen in der Vergangenheit zur Last gelegt worden sind, müssen strafrechtlich ungesühnt bleiben, weil die Jungen zur Tatzeit bereits das 14. Lebensjahr vollendet hatten. Der mittlerweile suspendierte Priester hatte zu Beginn des Verfahrens Anfang Dezember gestanden, drei Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Die Begründung des Richterspruchs glich einer Ehrenerklärung für das heute 18-jährige Opfer, das jahrelang als verlogen und rachsüchtig verleumdet wurde und aus Gemeinde und Klassenverband ausgegrenzt war. Der Geistliche war bereits vor der Priesterweihe in Verdacht geraten, hatte 1999 im Paderborner Generalvikariat Kindesmissbrauch eingestanden, dies aber später als Missverständnis dargestellt. Der Vikar war nach Bekanntwerden der Anklagevorwürfe von Holzwickede nach Dortmund strafversetzt worden. Auch dort sind laut Prozess Jugendliche weiterhin bei ihm ein- und ausgegangen, ebenso wie später in Paderborn. In seiner Urteilsbegründung kritisierte der Vorsitzende Richter, dass weder der Angeklagte, noch die Menschen, die das Opfer ausgegrenzt hatten, ein Wort der Entschuldigung gefunden hätten.

 




 

 

 

In Bad Goisern wählt Missbrauchsopfer des Pfarres den Freitod

 

Hans Grünwald, ein Opfer des Geistlichen Rates Kurt Neulinger bekam außergerichtlich € 18.000.- Schmerzensgeld von der kath. Kirche. Einige Monate später (6.11.2004) soll er seinen Freitod mittels Drogen gewählt haben. Aber diese These wurde glaubhaft von der Familie in Frage gestellt. Das Opfer Grünwald hatte nicht den geringsten Anlass für eine Selbsttötung. Er hatte seinen Täter, einen pädophilen Geistlichen einfach nur aufgedeckt. Priester Kurt Neulinger wird darauf von Bad Goisern als Seelsorger abgezogen und nach Bad Schönau (Erzdiözese Wien) versetzt, wo er sich wieder unschuldigen Kindern nähern kann, ohne dass deren Eltern von der Abartigkeit des Priesters etwas wissen. Die Erzdiözese Wien hat die pädophile Neigung des Geistlichen der Dorfbevölkerung von Bad Schönau nicht kundgetan. Es darf angenommen werden, dass es in Bad Schönau und Umgebung, wo Geistlicher Rat Neulinger seinen Pfarrdienst versieht, neuerliche sexuelle Missbrauchsopfer gibt. In Bad Goisern und Umgebung, wo die Schulbrüder, auch De La Salle genannt, eine Schule betreiben, sind weitere Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen bekannt geworden.

 

 



 

 

Priester nach Selbstanzeige beurlaubt

 

Essen (AP) Wegen des Verdachts auf ein strafbares Fehlverhalten gegenüber einem Kind ist ein 37 Jahre alter Priester des Bistums Essen mit sofortiger Wirkung von seinem Dienst beurlaubt worden. Das teilte das Bistum Essen am Sonntag mit. Der Kaplan habe sich bei der zuständigen weltlichen Behörde selbst angezeigt, hieß es in der Erklärung. Weitere Angaben machte die bischöfliche Pressestelle nicht. Quelle: Yahoo 2002

 

 




 

 

Bistum erwartet, dass sich mehrere Opfer melden

 

Das Bistum Magdeburg erwartet, dass sich auch noch andere Opfer aus anderen Dienstorten des Vikars und des Organisten der Delitzscher Marienkirche melden. Peter Willms Beauftragter des Bistums, weiß über die Schwierigkeiten von Opfern zu sprechen. Laut Pressebericht sagte er: "Es sollte sich niemand abwenden, der in seinem Umfeld mit Missbrauchsfällen konfrontiert wird. Den Opfern sollten wir glauben." Das häufig geäußerte Unverständnis von Angehörigen über den späten Zeitpunkt der Offenbarung wies Willms zurück. Schon in der Fachliteratur sei das Phänomen, dass sexuell Missbrauchte oft Jahrzehnte benötigen, um über ihr Leid in jungen Jahren offen zu sprechen, ausgiebig beschrieben.

 

 



 

 

39 Opfer sexuellen Missbrauchs werden in Neufundland entschädigt

 

Das Bistum St. George's in der kanadischen Provinz Neufundland will alle Kirchen (150) für ca 10,5 Millionen US-Dollar verkaufen, um die 39 Opfer sexuellen Missbrauchs zu entschädigen. Der Priester Kevin Bennett war in den 90er Jahren wegen hunderter sexueller Übergriffe zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Quelle: Yahoo

 

 




 

 

Pfarrer aus Münster wurde wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu Haftstrafe verurteilt

 

Ein 46-jähriger Pfarrer aus dem Bistum Münster ist wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Priester sei schuldig, sich in vier Fällen an zwei Teilnehmern einer Messdienerfreizeit vergangen zu haben. Die Konsequenzen, die das Bistum ziehen wird, sind noch nicht entschieden. Da der Täter den Strafbefehl akzeptierte, wird es keinen Gerichtsprozess geben. Die Diözese zeigte den Geistlichen im Dezember 2006 an und stellte ihn vom Dienst frei. Er befand sich danach in einem Kloster und legte ein Geständnis ab. Quelle: Bistum Münster

 




 

 

 

200 Kläger in Boston erhalten je 75 000 Dollar

 

Die Erzdiözese Boston hat angeboten rund 200 Klägern jeweils 75 000 Dollar zu zahlen und damit die Prozesse einstellen zu lassen. Das haben Anwälte der Anklage gestern bekannt gegeben. Das wäre etwa die Hälfte der Summe von 155 000 Dollar, die die Erzdiözese in 500 vergleichbaren Fällen 2003 gezahlt hatte. Anwälte bezeichneten die Summe als zu niedrig. Die Erzdiözese bestätigte unterdessen, gütliche Einigungen erzielen zu wollen, verweigerte aber jeden weiteren Kommentar. Offensichtlich geht die Verweigerung jeglicher Stellungnahme so weit, dass Radio Vatikan nicht einmal mehr schreibt, was Gegenstand der Anklage und Verhandlungen war, um Prozesse abzuwehren. Die kundige Leserin ahnt, dass es wieder einmal um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester der Erzdiözese Boston geht. Der Nachricht ist dies allerdings nicht zu entnehmen. Offensichtlich geht es um einen unaussprechlichen Sachverhalt. Weder Täter noch Opfer noch der Gegenstand der Anklage können benannt werden. Quelle: reuters

 

 




 

 

Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot

 

„Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot – Bei der Debatte in der Potsdamer Erlöserkirche bedauern die Pfarrer ihr Schweigen“ „Brisanz erhält der Fall durch die Aussagen mehrerer Mütter, das der Kirchen-Angestellte auch in den vergangenen Jahren mehrere Kinder des Kindergartens sexuell belästigt haben soll. „Er wurde immer wieder verteidigt und in Schutz genommen, der einzelne Vorfall bagatellisiert“, sagte Grit Proppe aus Potsdam.“ Obwohl der Mann in der DDR bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft war, hat ihm die Kirchenleitung die Leitung des Kindergartens anvertraut … „Wir haben nur die guten Seiten gesehen“, sagte Pfarrer Kwaschik. Heute sehe man das anders. Ein heute 30-Jähriger hatte ausgepackt, wie er als Kind von dem Kirchenmann immer wieder sexuell missbraucht und geschlagen wurde. Damit kam der Stein ins Rollen. Quelle: Tagesspiegel

 

 




 

Kinderpornos bei hohem kath. Kirchenjuristen

 

Auf einer ihrer Internetseiten wirbt das Bistum Fulda für das Elisabethjahr 2007 und gleich daneben wird Dr. Johannes Remmel als Vorsitzender Richter des Kirchlichen Arbeitsgerichts im Bistum Fulda vorgestellt. Auf dessen Computer wurden Ende 2006 kinderpornografische Fotos und Videos gefunden. Der oberste Jurist des kirchlichen Gerichts übt sein Amt bei der Diözese Fulda nebenberuflich aus und ist z. B. auch bei Arbeitsgerichtsprozessen pädophiler Priester zuständig. Im Hauptberuf ist er der Präsident des Hessischen Verwaltungsgerichts in Kassel. Am 10.1.2007 wurde der Gerichtspräsident nun zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 4.800 Euro Geldstrafe verurteilt. Quelle: Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 2006

 

 




 

 

Katholischer Priester zieht Nonne aus und sticht in Form eines umgedrehten Kreuzes auf sie ein

 

Der 68-jährige römisch-katholischer Priester Father Gerald Robinson wird in Toledo/Ohio/USA zu 15 Jahren Haft verurteilt. Bereits im Jahr 1980 hat er als 42-Jähriger am Ostersamstag seine enge Mitarbeiterin Margaret Ann Pahl in der Krankenhauskapelle erstochen. Der körperlich überlegene Pfarrer zog der Nonne in der Sakristei die Unterwäsche aus, wickelte sie in die Altardecke der Kirche ein und stach mit seinem Brieföffner 31 Mal zu. Dabei ergab sich auf der Decke die Form eines auf den Kopf gestellten Kreuzes. Die Ordensschwester hatte zuvor den Karfreitag Gottesdienst des Priesters kritisiert. Das auf dem Kopf stehende Kreuz gilt als ein Symbol für den “Teufel” und in der Horror-Literatur muss man auf diese Weise die “Boten des Teufels” töten.

 

 



 

 

Sex-Verbrechen an Kindern

 

Ein wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verdächtigter katholischer Pfarrer aus Nordrhein-Westfalen bestätigte der Staatsanwaltschaft Münster, dass es in drei Fällen zu »Grenzüberschreitungen« gekommen sei - innerhalb der vergangenen fünf Jahre u. a. bei einem Messdienerlager und einer Lesenacht. Quelle: Tagesspiegel Berlin 2007

 

 



 

 

Bischof Odore Gendron vernichtet Beweisunterlagen

 

Im Falle eines des Kindesmissbrauchs beschuldigten Priesters in der englischen Diözese Manchester soll der damals zuständige Bischof, Odore Gendron, Beweisunterlagen vernichtet haben. Das Bistum erklärte, die Papiere seien medizinische Berichte gewesen, die von dem zuständigen Arzt des Priesters nur unter Auflage herausgegeben wurden, dass sie nach der Kontrolle durch den Bischof vernichtet würden. Quelle: Radio Vatikan 2003

 

 



 

 

Pfarrer verurteilt

 

Wegen sexueller Belästigung minderjähriger Mädchen ist ein katholischer Pfarrer in Australien zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Der 63-Jährige gestand vor Gericht 34 Fälle zwischen 1972 und 1981. Die Mädchen waren bis zu vier Jahre jung, teilte Radio ABC mit. (dpa) Quelle: Die taz

 

 




 

 

Kirche in Dallas zahlt über 23,4 Millionen Dollar

 

Washington/Dallas (dpa): Für den jahrelangen sexuellen Missbrauch durch einen Geistlichen zahlt die Katholische Kirche in Dallas (US-Staat Texas) acht früheren Messdiener 23,4 Millionen Dollar,(42,5 Millionen Mark) Entschädigung. Das ist nach Zeitungsberichten die bei weitem höchste Summe, die die Katholische Kirche in den USA bisher für Fälle Sexuellen Missbrauchs gezahlt hat. Die außergerichtliche Einigung. schließt eines der dunkelsten und schwierigsten Kapitel in der jüngeren Kirchengeschichte der Vereinigten Staaten ab. Ursprünglich hatte die Diözese Dallas nach einem Jury Beschluss des vergangenen Jahres die acht Ministranten sogar mit 119 Millionen Dollar entschädigen sollen. Weil diese Summe die Diözese in den Ruin gestürzt hätte, verhandelten beide Seiten über einen niedrigeren Betrag. Die Anwälte der Messdiener sind mit dem Ergebnis zufrieden. Der Priester Rudolph Kos ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und vom Vatikan aus dem Amt verstoßen worden, weil er über einen Zeitraum von elf Jahren in drei Kirchengemeinden Messdiener und andere Kinder sexuell missbraucht hatte. Manche Kinder waren erst neun Jahre alt. Der Priester verlangte von den Messdienern unter anderem Genitalmassage sowie oralen Sex. Eines seiner Opfer beging Selbstmord. Die Diözese Dallas hatte insgesamt elf Kläger zu entschädigen. In drei abgetrennten Fällen war bereits die Zahlung von 7,5 Millionen Dollar vereinbart worden. Damit liegt die Summe, die die Diözese insgesamt bezahlt muss, bei fast 31 Millionen Dollar. "Der Umfang dieser Einigung sollte allen Kirchen im Ende, eine Warnung sein, die sich weiterhin weigern, etwas gegen dieses Problem (des sexuellen Missbrauchs) zu tun", sagte der frühere Priester Tore Economus, der die nationale Organisation "Linkup" für die Opfer sexuellen Missbrauchs in Kirchen leitet. Nach Informationen dieser Organisation haben Diözesen in den USA seit Beginn der achtziger Jahre etwa 80 Millionen Dollar Entschädigung und Schmerzensgeld an die Familien sexuell missbrauchter Messdiener gezahlt. Nach Schätzungen dürften insgesamt 2000 der 51000 Priester in den USA in den vergangenen 20 Jahren des Missbrauchs beschuldigt worden sein." Quelle: San Francisco

 

 




 

 

Katholischer Ordensvikar in Phoenix festgenommen

 

In den USA wurde der hochrangige katholische Ordensvikar in Phoenix, Monsignore Dale F. wegen Verdachts, sich an minderjährigen Jungen und jungen Männern vergangen zu haben, festgenommen. Sieben Ankläger sagen, F. habe sie zw. 1984 und 1994 in der St. Timothy's Kirche, Mesa, sexuell belästigt. Quelle: Stern

 

 



 

 

Katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden

 

Ein katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Es handelte sich um eines der ersten derartigen Verfahren gegen einen Kleriker im katholisch geprägten Polen. Der Prozess fand hinter verschlossenen Türen statt; die Identität des Priesters wurde nicht bekannt. Nach einem Bericht der polnischen Nachrichtenagentur PAP war der 36-Jährige in allen Punkten geständig. Der Missbrauch wurde im vergangenen Jahr aufgedeckt, als einer der Jungen mit Alkoholvergiftung von einem Gottesdienst nach Hause kam. Im Krankenhaus berichtete er, der Priester habe ihm den Alkohol aufgenötigt, pornografische Filme gezeigt und ihn anschließend missbraucht. Quelle: Kurier

 

 



 

 

700 Missbrauchsvorwürfe gegen Gemeinschaft der christlichen Brüder

 

Die Christian Brothers Congregation (Gemeinschaft der christlichen Brüder) fordert vom irischen High Court, der Untersuchungskommission für Kindesmissbrauch die Veröffentlichung von Namen ihrer verstorbenen Mitglieder, die des Missbrauchs beschuldigt sind, zu verbieten. Die Kommission unter dem Vorsitz der Richterin Mary Laffoy befasst sich mit rund 700 Missbrauchsvorwürfen gegen gegenwärtige, frühere und verstorbene Brüder.

 

 




 

 

Priester gesteht sexuelle Belästigung

 

Ein wegen des Besitzes von Kinderpornos angeklagter österreichischer Priester hat gestanden, zwölf Jungen sexuell belästigt zu haben, Der oberösterreichische Geistliche soll in einem Gymnasium in Dachsberg (Bezirk Eferding), wo er als Religionslehrer und Internatsleiter gearbeitet hat, im vergangenen Jahr die Schüler im Alter von zehn bis zwölf Jahren unsittlich berührt haben, wie die Nachrichtenagentur APA meldete, Die Polizei vermutet, dass der Pater weitere Übergriffe auf die ihm anvertrauten Kinder begangen haben könnte. Quelle: APA

 

 

 

 

Polnischer Priester wegen Missbrauchs von Kindern festgenommen

 

Ein 40 Jahre alter Priester aus einer Gemeinde in Ostpolen ist wegen sexuellen Missbrauchs von fünf Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft will Haftbefehl gegen den Geistlichen beantragen, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Die Eltern der Kinder hatten den Missbrauch vor wenigen Tagen den Kirchenbehörden gemeldet und später bei der Polizei angezeigt, hieß es. Der Pfarrer wurde noch vor seiner Festnahme mit sofortiger Wirkung suspendiert. Quelle: Yahoo

 

 




 

 

Straftaten gegen die Sittlichkeit

Wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen soll ein katholischer Pfarrer aus Rüsselsheim von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgeschlossen werden. Das teilte das Bistum Mainz am Donnerstag mit. Die Vorwürfe hätten sich in einer kirchlichen Voruntersuchung bestätigt. Kardinal Karl Lehmann habe das Ergebnis an die Glaubenskongregation in Rom weitergeleitet, die für besonders schwere Straftaten gegen die Sittlichkeit zuständig ist. Einzelheiten des Ermittlungsergebnisses nannte das Bistum nicht. Wann der Vatikan in dem geheimen Verfahren entscheidet, ist unbekannt. Das Bistum hatte den Pfarrer Mitte Juli 2002 beurlaubt. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll er zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren unsittlich berührt haben, zu sexuellen Handlungen sei es aber nicht gekommen. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft Darmstadt sind mögliche Straftaten bereits verjährt, die Ermittlungen wurden Ende 2002 eingestellt. Quelle: Yahoo

 

 




 

 

Pfarrer in Untersuchungshaft

 

Ein katholischer Pfarrer muss sich wegen des sexuellen Missbrauchs verantworten. Zum Prozessauftakt legte der Geistliche ein umfassendes Geständnis ab: "Ich möchte zu dem stehen, was ich getan habe". Die Anklage wirft dem 39jährigen Priester vor, sich zwischen Ende 1996 und Mitte 1998 an zwei elf und 14 Jahre alten Jungen sowie einem zwölfjährigen Mädchen vergangen zu haben. Es gehe um insgesamt rund 30 bis höchstens 100 Fälle in seinem Pfarrhaus. Der Mann habe sexuelle Handlungen vorgenommen oder an sich vornehmen lassen. Er wurde nach einer Anzeige Mitte Dezember 1998 in Untersuchungshaft genommen. Die Erzdiözese Freiburg hat ihn vom Dienst suspendiert. Quelle: Yahoo

 





 

 

 

Deutscher Priester hat in Brasilien Kinder verkauft

 

Ein deutscher Priester soll in Brasilien Kinder missbraucht und verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft der östlichen Provinzhauptstadt Salvador beantragte nach Medienberichten die Wiederaufnahme des vor zwei Jahren wegen Abwesenheit des 76 Jahre alten Angeklagten unterbrochenen Verfahrens. Dem Deutschen droht eine 14jährige Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den Mann - nach brasilianischen Medienangaben ein früherer Nazi-Offizier - jahrelang seine Stellung als Leiter eines Waisenheims in Salvador ausgenutzt zu haben. Als Chef einer Mafia-Bande soll er Kinder sexuell missbraucht, geschlagen und ins Ausland verkauft haben. Er lebt seit Anfang der sechziger Jahre in Brasilien. Seit drei Jahren hält er sich zur ärztlichen Behandlung in Deutschland auf. Quelle: Rio de Janeiro (dpa)

 

 

 



 

Priester wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt

 

Ein 45 Jahre alter Priester aus Südbaden wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Pater einer konservativen Bruderschaft hatte sich an zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren sexuell vergangen und einen von ihnen zum Oralverkehr gezwungen.

 

 

 



 

Erzbischof Juliusz Paetz aus Polen

 

Der Posener (Polen) Erzbischof Julius Paetz (67) soll seit Jahren Abhängige sexuell mißbraucht haben. Obwohl die Vorwürfe seit Jahren gemeldet wurden, unternahmen die Vorgesetzten, auch die Bischofskonferenz nichts, was das ganze Ausmaß niederträchtigen Unter-den-Tisch-Kehrens in der katholischen Kirche zeigt. Erst nachdem Betroffene und couragierte Mitstreiter in die Öffentlichkeit gingen, ist Bewegung in die Angelegenheit gelangt. Nicht weil diese Hüter der Moral etwas ihr Gewissen oder ihre Moral entdeckt, nein, es ist die pure Flucht nach vorn, nachdem es gar nicht mehr anders geht.

 

 



 

 

Bischof Bernard Genoud bittet um Verzeihung

 

Bischof Bernard Genoud hat in einem Interview mit der Sonntagszeitung «dimanche.ch» alle Opfer eines pädophilen Schweizer Ordensmannes um Verzeihung gebeten. «Ich ersuche die Opfer sehr demütig und schmerzlich um Verzeihung für das Böse, das ihnen einer unserer Priester angetan hat», erklärt Bernard Genoud, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, im Interview. Darin kommt er auf die Sendung «Temps présent» des Westschweizer Fernsehens vom 19. September zurück, die auch einem Mann das Wort gab, der in den späten 80er Jahren in Freiburg von einem Schweizer Ordensmann sexuell missbraucht worden war. Der Geistliche war darauf von seinen Ordensobern in eine Niederlassung nach Frankreich versetzt und zu einer psychologischen Behandlung verpflichtet worden. Bischof Bernard Genoud, damals noch nicht im Amt, weist im Zeitungsinterview den Vorwurf zurück, der Fall sei seinerzeit von der Kirche unter den Teppich gekehrt worden: «Das Bistum und die Ordensverantwortlichen haben sofort die nötigen Maßnahmen ergriffen.» Zum Thema «Sexuelle Übergriffe in der Seelsorge» stellen die Schweizer Bischöfe am kommenden Donnerstag in Bern ein Schreiben sowie eine neu eingesetzte Fachgruppe vor. Quelle: Freiburger Nachrichten 2002

 

 



 

Zwölf Jahre Haft wegen Kindesmissbrauch für Priester in Chile

 

Wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist ein katholischer Priester in Chile zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Die Richterin sprach den 45-jährigen José Andrés Aguirre Ovalle am Dienstag schuldig, sich zwischen 1998 und 2000 an etwa zehn Mädchen vergangen zu haben. Dem Urteil zufolge muss der Priester aus Valparaiso rund hundert Kilometer westlich der Hauptstadt Schadenersatz an die Familien der Opfer zahlen. Sollte er die Summe nicht aus eigener Tasche zahlen können, müsse das Erzbistum dafür aufkommen. Zudem wurden Ovalle seine Bürgerrechte aberkannt. Quelle: AFP

 

 



 

 

53 Fälle schwerer sexueller Gewalt im Stift Seitenstetten

 

Im Stift Seitenstetten hat ein Frater 53 Tatbestände an 9 Kindern begangen. Er sah sich mit den Kindern auch Pornofilme an! Alle Buben waren jünger als 14 Jahre. Von 1986 bis 1989 wurden Ministranten von dem Frater mit schwerer sexueller Gewalt gefügig gemacht. Die mittlerweile erwachsenen Männer sprechen nicht nur von Belästigungen, sondern von sexuellem Missbrauch. Der Frater hat die Taten gestanden. Der Abt des Stiftes Seitenstetten, Berthold Haigl, entschuldigt sich: "Es lässt sich vieles nicht gutmachen. Wir haben auch unser tiefstes Bedauern und unsere Bitte um Vergebung mitgeteilt im Gespräch. Und sie möchten nicht, dass das jetzt in der Öffentlichkeit abgehandelt wird, das ist gerichtlich abgehandelt worden."

 

 




 

Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix

 

Rom (AP) Papst Johannes Paul II. hat am Mittwoch den Rücktritt von Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix im US-Staat Arizona angenommen. Der 67-Jährige steht seit Dienstag im Verdacht, nach einem tödlichen Verkehrsunfall Fahrerflucht begangen zu haben. Bereits vor zwei Wochen hatte der Oberhirte der 430.000 Katholiken in Arizona sich mit den Behörden auf eine Einschränkung seiner Befugnisse geeinigt, um einer Anklage wegen Behinderung der Justiz zu entgehen. O'Brien hat eingeräumt, Priestern die Arbeit mit Minderjährigen gestattet zu haben, obwohl er von Vorwürfen der Kindesmisshandlung gegen diese Seelsorger wusste. Darüber hinaus habe er die Priester in neue Gemeinden versetzt. Quelle: Yahoo

 

 




 

Kardinal von Boston im Kreuzfeuer der Kritik

 

Besonders umstritten ist der Bostoner Kardinal Bernard Law, der jahrzehntelang den Pfarrer John Geoghan gedeckt hatte, obwohl ihm Misshandlung und Belästigung von mehr als hundert Kindern vorgeworfen wurde. Inzwischen hat sich Law zwar zur vollen Kooperation mit den Behörden entschlossen und ihnen die Namen von 80 Priestern gegeben, gegen die in den vergangenen Jahrzehnten Vorwürfe erhoben wurden, aber die Rufe nach seinem Rücktritt wurden in jüngster Zeit eher lauter - und blieben von dem Geistlichen bisher ungehört. Inzwischen bringen die Entschädigungszahlungen die katholische Kirche auch in massive finanzielle Bedrängnis. Die Diözese Boston willigte bereits ein, bis zu 30 Millionen Dollar an die Opfer zu zahlen. Für die Betroffenen ist dies nur ein geringer Trost. Der Direktor des Opferverbands SNAP, Clohessy, sagte, die Kirche müsse vor allem Einsicht zeigen und verhindern, dass Priester in der Zukunft weiter Kinder misshandeln können. So müssten alle Priester die Gläubigen landesweit von der Kanzel aufrufen, sich nicht zu scheuen, Kinderschänder der Polizei zu melden. Quelle: ORF

 

 

 




 

Priester hat zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt – missbraucht

 

Ein 44-jähriger katholischer Priester hat zwischen 1987 und 1990 zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt - missbraucht. die inzwischen 19 und 23 Jahre alten Schwestern haben trotz langjähriger Therapien Selbstmordversuche hinter sich. Strafmaß für den Täter: 2 Jahre auf Bewährung und eine Geldbuße. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 




 

 

Bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert

Ausschnitt: "Verdacht auf sexuelle Beziehung zu einer 15jährigen

 

München/Simbach am Inn.: Wegen des Verdachts der sexuellen Beziehung zu einer 15jährigen Jugendlichen ist ein bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert worden. Die Suspendierung des Pfarrers der Kirchengemeinde Simbach am Inn (Dekanatsbezirk Passau), Thomas Bayer (44), sei bereits am 24. April erfolgt, erklärte der Leiter des Landeskirchenamtes, Oberkirchenrat Gerhard Tröger, jetzt in München. Das Bayer angelastete Fehlverhalten sei "absolut unvereinbar mit der Verantwortung und Vertrauensposition im Pfarrdienst", so Tröger. ..." Quelle: Sonntagsblatt

 

 




 

 

Sexueller Missbrauch an 14 Messdienerinnen

 

"Lasset die Kindlein zu mir kommen“: Ein Pfarrer aus der Eifel ist vom Landgericht Trier wegen sexuellen Missbrauchs von 14 Messdienerinnen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Der 44jährige hatte gestanden, die Mädchen im Alter zwischen 9 und dreizehn Jahren vor und nach der Messe bedrängt und angefasst zu haben.

 



 

 

 

30 Jahre Gefängnis für Priester wegen sexueller Misshandlung

 

Clearwater/USA (AP) Im US-Staat Florida ist ein ehemaliger katholischer Priester wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der angeklagte Robert Schaeufele bekannte sich am Freitag in Clearwater der versuchten schweren sexuellen Körperverletzung in zwei Fällen schuldig und vermied damit eine mögliche lebenslange Haftstrafe. Angeklagt war er der dreifachen schweren sexuellen Körperverletzung in drei Fällen. Staatsanwalt Tim Hessinger sagte, der Exgeistliche müsse voraussichtlich 15 Jahre im Gefängnis absitzen. Schauefele war seit 1975 Priester in mehreren Gemeinden in der Region von Tampa Bay. Im Zuge der Welle von Klagen gegen katholische Geistliche in den USA wegen sexueller Vergehen erhoben 22 Personen Vorwürfe gegen ihn. Die meisten Fälle waren verjährt. Die Diözese von St. Petersburg schrieb in einer Erklärung zum Abschluss des Falls, sie hoffe, dass nun auch eine Phase der Heilung für jene beginnen könne, die misshandelt worden seien. Quelle: Yahoo

 

 

 




 

Bischof dankt nach Missbrauchsvorwurf ab

 

Ausschnitt: "ROM, 3. Juni (kna): Der Vatikan hat den Rücktritt des Bischofs von Palm Beach im US-Bundesstaat Florida, Joseph Keith Symons, bestätigt. Symons (65) hatte zuvor eingeräumt, dass er vor Jahrzehnten sexuelle Beziehungen zu Minderjährigen gehabt habe. Die Vatikanzeitung Osservatore Romano teilte am Mittwoch mit, Papst Johannes Paul II. habe den Rücktritt des Bischofs angenommen und den Bischof der Diözese Saint Petersburg (Florida), Robert Nugent Lynch, zum Administrator ernannt. Der US-Nachrichtenagentur CNS hat Symons vor seinem Rücktritt in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, dass er in den frühen Jahren seiner 40jährigen Tätigkeit als Priester sexuelle Verfehlungen mit Minderjährigen begangen habe."

 

 




 

 

Angeklagter vermutet einen Rachefeldzug: Pfarrer wegen Vergewaltigung von Haushälterin vor Gericht

 

Im Vergewaltigungsprozess gegen einen katholischen Priester in Regensburg hat der Angeklagte gestern ein Verhältnis mit seiner Haushälterin eingeräumt. "Sie hat bei mir im Bett geschlafen", sagte der 55jährige am ersten, Verhandlungstag vor dem Landgericht. Er bestritt aber, gegen die aus Polen stammende Frau Gewalt angewendet zu haben. Die Anklage wirft dem Geistlichen vor, die Haushälterin 1989 im Pfarrhof des niederbayerischen Ascholtshausen mehrmals vergewaltigt zu haben. Von 1987 bis zu seiner Festnahme in diesem Jahr war der aus Bosnien stammende deutsche Staatsbürger Pfarradministrator in der römisch-katholischen Gemeinde. Laut Anklage soll er bei den Vergewaltigungen auf sein Opfer eingeschlagen, es an den Haaren gezogen und schließlich zum Beischlaf gezwungen haben. Vor Gericht gab, der Geistliche zu Protokoll, er habe zwar mit zwei anderen Frauen sadomasochistische Praktiken etwa mit Lederpeitschen ausprobiert und davon auch Filme angefertigt Mit der Polin, die ihn neun Jahre später angezeigt hatte, habe er dies aber nicht gemacht. ... " Quelle: Hanauer Anzeiger

 

 




 

An 11 Ministranten zahlt die Diözese in Forth Worth, Texas Entschädigungen in unbekannter Höhe

 

Mit den Missbrauchsopfern wurde Stillschweigen vereinbart - auch über die Höhe der Zahlungen. Bischof Kevin Vann entschuldigte sich öffentlich; er sei "entsetzt, beschämt und erzürnt". Medienberichten zufolge ist der verdächtige Priester bereits 1999 gestorben. Quelle: networld.at

 

 

 

 




Ein Priester ist wegen sexuellen Missbrauchs eines 17jährigen Jungen zu 35 Jahren Haft verurteilt worden

 

Das meldet die amerikanische Agentur cwn. Außerdem muss der tansanische Geistliche umgerechnet 1500 Dollar Strafe zahlen. Die Richter wiesen in ihrem Urteil darauf hin, dass der Klerus ein hohes Ansehen genieße und daher für Fehltritte zur Verantwortung gezogen werden müsse. In dem ostafrikanischen Land wurde zum ersten Mal ein Priester wegen eines solchen Vergehens verurteilt.

 




 

 

 

Ein 60-jähriger Priester des Bistums Essen wurde vom Dienst beurlaubt

 

Er soll ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Bistum teilte 2007 mit, der Geistliche solle in zwei Fällen versucht haben, sexuelle Handlungen an einer Zwölfjährigen zu begehen. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage gegen den Priester erhoben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Dem Mädchen sowie dessen Familie sind vom Bistum Essen therapeutische und pastorale Hilfen angeboten worden.

 

 




 

Erzbischof von Cardiff festgenommen

 

John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

 

 




 

 

Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären

 

Die polnische Tageszeitung "Glos Wielkopolski" berichtet, dass der persönliche Sekretär von Johannes Paul II., der jetzige Krakauer Erzbischof, Kardinal S. Dziwisz, in zwei Fällen dem Papst Informationen vorenthalten habe, indem er Nachrichten nicht weiterleitete. Im ersten Fall hatte eine Gruppe von Priestern und kath. Laien im August 2000 einen Brief über Fälle sexueller Belästigung von Seminaristen durch den Posener Erzbischof Paetz geschrieben, den Dziwisz nicht weiterleitete. Der Papst habe erst "viel später" davon erfahren. Der Erzbischof Paetz war - unter Unschuldsbekundungen - am 28.3.2002 zurückgetreten. Im zweiten Fall hatte der mexikanische Pater Antonio Ornelas im Dezember 2002 Kardinal Dziwisz von sexuellem Missbrauch durch den Gründer der "Legionäre Christi", Pater Marcial Maciel Degallado, berichtet. Degallado wurde 2006 bestraft. Die Strafe bestand darin, dass Pater Maciel "ein zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße führen solle. Auf ein kirchenrechtliches Verfahren wurde wegen der "zerbrechlichen Gesundheit" des damals 2006 85-Jährigen verzichtet. Der Erzbischof Jozef Zycinski kommentierte den Zeitungsartikel: Das verzögerte Handeln des Papstes resultiere aus dem Bedarf nach einer sorgfältigen Untersuchung der einzelnen Fälle. Dziwisz könne auf keinen Fall für den Versuch einer Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären verantwortlich gemacht werden. Quelle: Vorarlberg online 2007

 

 




 

 

Priester hat gestanden vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben

 

Ein Priester aus Bad Münder, Bistum Hildesheim, hat gestanden, vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben. Die Diözese war vom Therapeuten des Opfers informiert worden. Den Tatort veröffentlichte das Bistum nicht. Die Tat ist verjährt. Der Geständige wurde von seinen Aufgaben entbunden. Der Missbrauchsbeauftragte sagte: "Sexueller Missbrauch von Kindern gleicht einem Seelenmord." Weitere Konsequenzen für den Täter werden noch entschieden. Quelle: Die Welt 2005

 

 




 

 

Priesterseminarist vergewaltigt auf Autobahnparkplatz bei Graz Jugendliche

 

Der 20-jährige Priesterseminarist George P. steht im Verdacht, 2006 mit einem Komplizen, ein 17-jähriges Mädchen auf einem Autobahnparkplatz bei Graz vergewaltigt zu haben. Der Regens des Burgenländischen Priesterseminars, Johannes Pratl, äußerte, dass der Seminarist beim Aufnahmeverfahren ins Propädeutikum einen "erfreulich guten Eindruck" gemacht habe. Zur Aufnahme im Priesterseminar: "Dazu wird es nun nicht mehr kommen“. Die George zur Last gelegte Tat ist schlichtweg unentschuldbar, auch wenn erst das Gericht über die genaueren Umstände befinden kann".

 

 

 

 

Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch an Frauen und Kindern

 

Am 20. Juni 2005 stellte Frau Regina Soares Jurkewicz, Professorin am Theologischen Institut der Diözese Santo André, Brasilien, ihre Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch an Frauen und Kindern in der katholischen Kirche in der Presse vor. Die untersuchten Fälle zeigten, dass die katholischen Amtsträger aus Angst vor einem Skandal und um den Ruf der Institution zu schützen, die Fälle vertuschten und sich damit begnügten, die beschuldigten Priester in andere Pfarreien zu versetzen. - Am 21. Juni erhielt Frau R. Soares Jurkewicz ihr Entlassungsschreiben als Professorin des Theologischen Instituts.

 

 

 




 

Vorwürfe gegen Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco sind verjährt

 

Die gegen den Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen sind verjährt. Das hat ein Berufungsgericht bestätigt. Quelle: Radio Vatican

 

 

 




 

Priester wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

 

Caen (AP) Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes ist ein Priester in der Normandie zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Geistliche war angeklagt, sich 1990 an einem damals zwölfjährigem Jungen vergangen zu haben, den er in die Ferien mitgenommen hatte. Das Schwurgericht in Caen verfügte am Dienstag zudem, der 84-Jährige müsse 15.000 Euro Schadenersatz zahlen. Sein heute 22 Jahre altes Opfer hatte sich vor zwei Jahren der Justiz offenbart. In dem Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit sagten auch vier Zeugen aus, die nach eigenen Angaben früher ebenfalls von dem Priester sexuell misshandelt wurden. Diese Taten sind verjährt. Der Geistliche war seit Bekanntwerden der Vorwürfe ohne Priesteramt, die Justiz ließ ihn auf freiem Fuß. Quelle: yahoo

 

 




 

 

Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen

 

Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen über sexuellen Missbrauch durch pädokriminelle Priester, berichtet die "Los Angeles Times". Damit sollen die Klagen außergerichtlich beigelegt werden. Kardinal Roger Mahoney sprach von "einer größeren Bemühung zur Heilung und Versöhnung". Der Vorwurf der Opfer galt u.a. dem Schutz der Täter durch die Kirche - trotz massiver Vorwürfe. Bei den nun geregelten 45 Fällen handelt es sich nur um etwa ein Zehntel aller Missbrauchsklagen, die derzeit gegen die Erzdiösese laufen. Quelle: yahoo

 

 




 

 

Das war mehr als nur Nächstenliebe

 

„Das war mehr als nur Nächstenliebe“ Ein Priester aus Tirol vergriff sich an Minderjährigen. Der Theologe nannte seine sexuellen Handlungen an dem Buben: „Wahrnehmungsübungen u. Hygieneuntersuchung“ Das sah dann so aus: Er verband dem Jungen die Augen, verklebte ihm den Mund und fesselte ihm die Hände bis er sich danach an ihm verging! Urteil 20 Monate, davon 15 bedingt! Quelle: gegensexuellegewalt.at

 

 




 

 

Pfarrer in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt

 

Ein katholischer Pfarrer aus dem Landkreis Coburg in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 60 Jahre alte Mann soll sich an drei Jungen im Alter von neun und elf Jahren vergangen haben. Ein Vater hatte ihn während des Weihnacht Gottesdienstes in der Kirche des Missbrauchs seines Sohnes bezichtigt.

 




 

 

 

1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester

 

Die Krise ist nicht vorbei - nur die Zeit der Leugnung des Problems, sagte die Leiterin des Kinderschutz-Büros der Bischofskonferenz, Kathleen Mc Chesney, nachdem die US-Bischofskonferenz über weitere 1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester und Dekane im Jahr 2004 berichtete. Die Vorwürfe bezogen sich auf 1965 - 1974. Drei Viertel der Beschuldigten seien gestorben, aus dem Amt entlassen oder in nicht-öffentliche Ämter versetzt worden. Die Bischofskonferenz stuft 900 Vorwürfe als glaubwürdig ein. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer beläuft sich auf 1083. Danach wurden von 1950 bis 2002 rund 4400 Priester des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Die Vorwürfe kamen von etwa 11 000 Einzelpersonen. Die Ausgaben für Gerichtskosten sowie Therapien für Opfer und Geistliche lagen dem Report zufolge in diesem Zeitraum bei 500 Millionen Dollar. Quelle: ORF

 

 

 




 

"Wir sind doch alle schwach"

 

 

Neuer Sexskandal erschüttert Polens Kirche

 

 

Die polnische Kirche, die jahrzehntelang als die einzige intakte moralische Autorität des Landes galt, muss nun bereits den zweiten schweren Schlag innerhalb weniger Wochen hinnehmen: Nachdem bekannt geworden war, dass Geistliche in der KP-Ära mit dem Geheimdienst kooperierten, werden nun immer mehr Details zu einem offenbar jahrzehntelang vertuschten Sexskandal bekannt. Der zuständige Bischof soll interne Proteste weggewischt haben: "Wir sind doch alle schwach."

 

 

"Die Berichte der Opfer sind erschütternd", schreibt "Rzeczpospolita". Die Betroffenen stammten meist aus zerrütteten Familien und strebten selbst eine Priesterlaufbahn an. Das hätten die Geistlichen in Plock zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses ausgenutzt, erzählen sie.

 

 

Immer mehr Opfer melden sich

 

 

Nur wenige Wochen nach der Geheimdienstaffäre wird die katholische Kirche in Polen nun von einem Sexskandal erschüttert. Obwohl Opfer von sexuellem Missbrauch in der zentralpolnischen Diözese Plock den dortigen Kirchenoberen berichteten, hätten diese nicht eingegriffen, berichtete die konservative Tageszeitung "Rzeczpospolita" in ihrer Montag-Ausgabe.

 

 

Die Anschuldigungen treffen auch Erzbischof Stanislaw Wielgus, der die Diözese Plock in den vergangenen sieben Jahren geleitet hatte. Wielgus machte schon im Jänner von sich reden, als er als Erzbischof von Warschau zurücktrat, nachdem ihm die Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst im kommunistischen Polen vorgeworfen worden war. Zu den Informationen der "Rzeczpospolita" äußerte er sich bisher nicht.

 

 

Ministranten als Opfer

 

 

Seit ihrem ersten Bericht am Samstag meldeten sich immer mehr Betroffene, so "Rzeczpospolita". Die Opfer seien vor allem ehemalige Ministranten, die von mehreren Priestern missbraucht worden seien.

 

 

Geistliche der Diözese bestätigten der Zeitung anonym diese Informationen. Die beschuldigten Priester arbeiteten auch heute noch mit Kindern, so seien zwei von ihnen Lehrer an Volksschulen.

 

 

Die Proteste von Angehörigen und anderen Geistlichen seien auf taube Ohren gestoßen. Erzbischof Wielgus habe erklärt, "dass wir doch alle schwach sind", sagte ein Priester anonym der "Rzeczpospolita".

 

 

Kindesmissbrauch "Tradition"?

 

 

Die Zeitung hat auch Hinweise, dass es in Plock eine regelrechte "Tradition" des Kindermissbrauchs gebe. Ihr liegt ein Brief eines nach Kanada emigrierten Polen vor, der erklärt, er sei in Plock fast 40 Jahre lang Zeuge des sexuellen Missbrauchs von Ministranten in einer Gemeinde gewesen.

 

 

In einigen Fällen wurde in den vergangenen Jahren die Polizei aktiv. So verhaftete sie im Juli 2006 den Priester Jaroslaw K. unter dem Verdacht, Kinderpornografie im Internet verbreitet zu haben.

 

 

Seit seiner vorläufigen, gegen Kaution erfolgten Entlassung aus der Untersuchungshaft war K. nach Informationen der "Rzeczpospolita" unter anderem Jury-Mitglied bei einem Kinder-Singwettbewerb für Weihnachtslieder.

 

 

Klare Vorgaben vom Vatikan

 

 

Im Jahr 2001 hatte Papst Johannes Paul II. nach Skandalen in den USA und Irland angeordnet, dass Bischöfe auf Informationen über Pädophilie unter Geistlichen besonders scharf reagieren und solche Fälle nach einer Vorprüfung dem Vatikan übergeben müssen. Letzte Instanz in solchen Fällen ist seitdem die Glaubenskongregation in Rom.